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Der Trainerwechsel war kein Fehler

Paul Hösli / Südostschweiz-Zeitung

Der FC Linth 04 liegt in der 1. Liga nach der Hinrunde auf Rang 13. Das entspricht nicht den Ansprüchen.

Der FC Linth 04 blickt auf eine durchwachsene und phasenweise turbulente Vorrunde in der 1. Liga zurück. Ende September musste Trainer Mike Koller seinen Platz an der Seitenlinie räumen, der Glarner Mario Langer übernahm per sofort. Der erhoffte Effekt blieb jedoch aus, obwohl Langer die erste Partie gegen Tuggen gewinnen konnte. In den acht Meisterschaftsspielen unter Mario Langer gewann Linth 04 zweimal, spielte dreimal Unentschieden und verlor drei Partien.

Mike Koller weist exakt die gleiche Statistik auf. «Der Trainerwechsel war kein Fehler», sagt Didi Redzepi bestimmt. Der Sportchef von Linth 04 erklärt: «Ein Team mitten in der Saison zu übernehmen, ist immer schwierig. Man kann nicht einfach alles auf den Kopf stellen.» Bei Linth 04 ist man von den Fähigkeiten Langers überzeugt. «Wir glauben an ihn und haben daher den Vertrag bis im Sommer verlängert. Er hat die Zeit verdient, die er braucht, damit er seine Ideen einbringen kann», sagt Redzepi.

Linth 04 hat die Qualität

Nach der Vorrunde liegt der FC Linth auf Tabellenrang 13. Das entspricht nicht den Ansprüchen der Glarner Unterländer. «Ich bin tiefenentspannt», sagt Didi Redzepi dennoch. Die Gruppe sei extrem ausgeglichen, fast jeder könne jeden schlagen und der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz betrage «nur» zehn Punkte. Man habe zudem vor der Saison gewusst, dass es nicht einfach werden würde. «Wir befinden uns in einem Umbruch, der benötigt Zeit», so Redzepi.

Dass Linth unter Mario Langer über die Qualität verfügt, ganz oben mitzuspielen, bewiesen die Glarner. Gegen das Spitzenteam aus Kreuzlingen gab es zwei Siege, je einmal in der Meisterschaft und im Cup. «Gegen die Topteams haben wir eigentlich immer gut ausgesehen, es scheint daher eine Kopfsache zu sein», mutmasst Redzepi. Zudem musste Linth in der Offensive immer wieder gewichtige Ausfälle kompensieren und daher improvisieren. «Das ist auf diesem Niveau nicht einfach», sagt der Sportchef.

Blick nach oben richten

«Wir werden in der Rückrunde ein anderes Gesicht zeigen», verspricht Didi Redzepi. Auch wenn Linth 04 auf einen Abstiegsplatz nur drei Punkte Vorsprung hat, der Blick soll in der Tabelle nach oben gerichtet werden. Oder wie es Redzepi sagt: «Unsere Ansprüche sind andere und wir können es viel besser. Nun sind die Spieler in der Pflicht, ihre Leistungen abzurufen.»

Das Gesicht von Linth 04 wird sich im neuen Jahr auch personell verändern, einige Spieler gehen, neue werden kommen. «Speziell für die Offensivabteilung», kündigt Didi Redzepi an.

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