FC Linth 04 weiterhin ohne Sieg

Von Marc Fischli

Im zweiten Meisterschaftsspiel verloren die Glarner auswärts mit 3-2. Dabei waren sie nach der frühen Führung zu wenig konsequent und erhielten wiederum drei Gegentreffer.

Der FC Linth 04 startete fulminant ins Spiel: Die ersten Minuten kamen sie durch Guto und Ilic bereits zu zwei guten Möglichkeiten. Die nächste Chance war dann gleichbedeutend mit dem Führungstreffer: Sabanovic reagierte nach einem Ilic-Abschluss am Schnellsten und traf zur Führung. Anschliessend wurde Wettswil stärker und hatte vor allem im Mittelfeld ein Übergewicht. Die Glarner standen zu defensiv und vor allem zu weit vom Gegenspieler weg, weshalb es vor Lo Russo einige Male gefährlich wurde. Es brauchte aber einen Eckball um das Spiel auszugleichen. Rüegger traf nach einem Eckball mit einem sehr schönen Volleytor. Es änderte sich nichts am Spielgeschehen –  es waren weiterhin die Gastgeber, welche aufs Tempo drückten und immer wieder gefährlich wurden. Die Glarner waren nicht mehr im Spiel und immer einen Schritt zu spät. Die logische Folge war dann der zweite Wettswil-Treffer, welcher nach einer schönen Flanke von links auf den starken Offensivspieler Grujilic, welcher souverän zur verdienten Führung traf.

Sehr enge Schlussphase

In der zweiten Halbzeit konnte der FC Linth 04 die Partie wieder ausgeglichener gestalten und kam so auch zu einigen Offensivaktionen. Und bereits die erste gute Chance nützten die Glarner aus: Und es war wiederum Sabanovic, welcher für die Glarner traf. Anschliessend war das Spiel ausgeglichen und sehr eng, beide Mannschaften hatten Möglichkeiten, doch diese waren zu wenig zwingend. Nach knapp 75 Minuten konnte Sanchez einen Freistoss treten, welcher schlussendlich zu einem Elfmeter führte – Sabanovic wurde im Strafraum gefoult. Jedoch konnte der FC Linth 04 diesen nicht verwerten und so kam es wie es kommen musste – es waren die Wettswiler, welche das Spiel für sich entschieden, denn Fragapane lenkte in den Schlussminuten einen Flankenball unglücklich ins eigene Tor ab. «Wir haben zu wenig gemacht und wir müssen wieder beginnen mehr Zweikämpfe zu suchen, ansonsten wird es gegen alle Gegner schwer», so das Fazit von Trainer Digenti.