Frauen: punkten endlich auswärts

In einer torreichen und gegen Schluss unnötig hektischen Begegnungen holen die Linth04-Schwanden Damen ihre ersten Auswärtspunkte in dieser Saison und bezwingen den Tabellennachbarn Amriswil mit 4-3. 

Das Ziel war vor Spielbeginn klar, endlich sollten die ersten Punkte in der Fremde her. Gleich zu Beginn nahmen die Glarnerinnen das Spiel in die Hand und erspielten sich Chancen schon fast im Minutentakt, scheiterten aber entweder am eigenen Unvermögen oder einer sehr gut agierenden Torfrau aus Amriswil. Die allerbesten Möglichkeiten hatten Galluccio und Schnyder. Nach knapp einer halben Stunde versuchte es dann Stefanie Hug aus der Distanz und war mit ihrem wunderschönen Weitschuss endlich erfolgreich, doch statt die nächsten grossen Chancen zu nutzen, welche sich den Gästen boten stand es plötzlich 1-1, ein Blackout in der Hintermannschaft der Glarnerinnen nutzte Amriswil eiskalt aus. Der Schiedsrichter wollte schon zur Pause pfeifen, als Stefanie Hug zu einem Freistoss aus über 40 Meter Entfernung Anlauf holte und dank der gütigen Mithilfe der sonst tadellosen Torfrau aus Amriswil lag der Ball zur Pausenführung im Netz.

Die zweite Halbzeit glich dann etwas einem offenen Schlagabtausch, die Linth04-Schwanden Damen verpassten es weiterhin die Oberhand im Mittelfeld zu haben. Nach knapp einer Stunde erhöhte Beccaletto nach wunderschöner Vorarbeit von Schnyder auf 3-1. Wenig später scheiterte die an diesem Abend stark aufspielende Stähli mit ihrem Abschluss. Kurz darauf verletzte sich Nicole Hug und die Glarnerinnen waren zu Umstellungen in der Defensive gezwungen, was Amriswil umgehen zum Anschluss ausnutzen konnte. Einige Minuten später setzte sich Schnyder einmal mehr gegen ihre Gegenspielerin durch und spielte die nur Sekunden davor eingewechselte Grassi an, welche den Ball, bei ihrem allerersten Einsatz im Fanionteam, nur noch über die Linie zu schieben brauchte. Dies war dann allerdings auch gleich ihre letzte Aktion, auch sie verletzte sich und musste das Feld wieder verlassen. Im Anschluss hatten beide Mannschaften immer wieder Möglichkeiten, die Grösste bot sich Tolaj, welche allerdings alle ungenutzte blieben. In der Nachspielzeit verkürzte Amriswil mit einem wunderschönen Freistosstor auf 3-4, bei diesem Resultat blieb es und die Glarnerinnen durften sicher über drei verdiente Punkte freuen, welche allerdings viel einfacher zu holen gewesen wären.

„Wir haben uns das Leben heute selbst schwer gemacht, zur Pause müssten wir komfortabel führen und laden dann den Gegner mit unnötigen Fehlern zu Gegentoren ein. Trotzdem freuen wir uns über diese drei Punkte und dem Wissen, dass wir auch Auswärts gewinnen können “, so Katja Schnyder nach dem Spiel.

Telegramm:

FC Amriswil Damen – FC Linth 04-Schwanden Damen 3-4 (1-2)

Tore: 27. 0-1 S. Hug, 40. 1-1 Amriswil, 45. 1-2 S. Hug, 58. 1-3 Beccaletto, 67. 2-3 Amriswil, 72. 2-4 Grassi, 90. 3-4 Amriswil

Linth 04:
L. Studler; Thoma, Antonazzo, Beccaletto, Schnyder, Stähli, Galluccio (45. Tolaj), N. Hug (71. Grassi), S. Hug, Gubler (60. Eicher), M. Studler

Bemerkungen: FC Linth 04 ohne Feldmann, Oeschger (Familie), Andreoli, von Mutius (Privat), Rhyner (verletzt)

Frauen: Überzeugender Heimsieg nach Start furioso

Die Damen des FC Linth 04-Schwanden wollten nach drei Niederlagen wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren und starteten engagiert in die Partie.  Sie suchten die Zweikämpfe und bestritten diese auch erfolgreich. Bereits nach sechs Minuten konnte sich Beccaletto durchsetzen und brachte die Linth 04-Schwanden-Damen in Führung. Das Heimteam versuchte den Ball in den eigenen Reihen zu halten, was zu vielen schönen Spielkombinationen führte. In der 24. Minute war es dann Hug, die per Volley auf Pass von Schnyder einnetzen konnte. Nur 5 Minuten später war es wieder Beccaletto, die nach einem schön getretenen Freistoff, per Kopf die Führung ausbauen konnte. Im Anschluss erspielten die Linth 04-Schwanden-Damen einige nennenswerte Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Kurz vor dem Pausentee waren es Schnyder und Hug, die die Führung weiter ausbauen und zum 5-0 Pausenstand einnetzten konnten. Bis zu diesem Zeitpunkt stand die Linth Abwehr jederzeit goldrichtig, sodass Studler in der 1. Halbzeit nicht in Bedrängnis gebracht wurde.

Souveräne Leistung
In der zweiten Halbzeit wollte das Heimteam an der Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen und weiter Richtung gegnerisches Tor marschieren. Diese Vorgabe konnten die Damen nicht ganz umsetzen, das Spiel war in der Folge ausgeglichener. Schnyder, Tolaj sowie Hug verpassten dabei mit besten Chancen das Score zu erhöhen. So erstaunte es nicht, dass das Spiel in der Folge abflachte. Die Gäste aus Ebnat-Kappel kamen dabei kurz vor Schluss noch zu zwei Ehrentreffer.

Der Sieg ging auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung. Mit dieser kämpferisch sowie spielerisch guten Leistung können die FC Linth 04-Schwanden Damen zuversichtlich in die letzten zwei Vorrundenspiele gehen.

Spieltelegramm:

Allmeind, Niederurnen

FC Linth 04-Schwanden: L. Studler, Gubler, N. Hug, S. Hug, Andreoli (C), Schnyder, Beccaletto, Thoma, Stähli, Eicher, Gallucio

FC Ebnat-Kappel: Aerne, Walt, Cemin, Abderhalden, Scheiwiller, Bucherini, Roth (C), Tschumper, Horvat

Frauen: Die Linth04-Schwanden Damen gewinnen gegen Eschenbach

Dank einer sensationellen Teamleistung und einer überragenden Torhüterin gewinnen die Glarnerinnen zu Hause gegen Eschenbach knapp mit 1-0.

von A. Iten

Im Gegensatz zum Cupspiel am Montag spielten die Damen des FC Linth 04-Schwanden von der ersten Minute an konzentriert und engagiert und kamen nach wenigen Minuten bereits zu einer riesigen Chance durch Galluccio. Die Glarnerinnen hatten die Oberhand im Mittelfeld und konnten Eschenbach nicht nur vom eigenen Tor weghalten, sondern erspielten sich durch Schnyder eine weitere Chance auf den Führungstreffer. Nach knapp einer halben Stunde kamen die Gäste dann aber immer besser ins Spiel und hatten zwei grosse Möglichkeiten mit einer Führung in die Pause zu gehen, doch Livia Studler verhinderte die Gegentore. So sahen die Zuschauer in der ersten Halbzeit noch keinen Treffer.

Nur kurz nach dem Pausentee eroberte Stefanie Hug den Ball im Mittelfeld, lancierte sofort Schnyder, welche mit einem sehenswerten Weitschuss ihre Farben in Führung bringen konnte. Eschenbach wirkte kurz geschockt, übernahm dann aber mehr und mehr das Kommando und drückte teils vehement auf den Ausgleich, scheiterte aber immer wieder an der starken Studler im Glarner-Tor oder der hervorragend organisierten Abwehr um Mirjam Studler und Nicole Hug. Das Heimteam hatte noch vereinzelte Konterchancen, richtig gefährlich wurde es aber vor dem Gästetor nicht mehr. Das Augenmerk lag darauf, die Null hinten bis zum Schluss zu halten, was dank einer starken Mannschaftsleistung des sehr jungen Teams gelang. Die Freude über die drei Punkte nach dem Spiel war gross, hatte man doch in der letzten Saison in beiden Spielen nicht wirklich überzeugen können und vor allem Auswärts eine hohe Niederlage einstecken müssen.

„Dank einer tollen Teamleistung und grossem kämpferischen Einsatz haben wir uns diesen Sieg verdient. Wir hoffen nun, dass wir diesen Elan auch in das nächste Spiel mitnehmen können “, so Captain Stefanie Hug nach dem Spiel.

Telegramm:

FC Linth 04-Schwanden Damen – FC Eschenbach Damen 1-0 (0-0)
Tore: 53. 1-0 Schnyder

Linth 04: L. Studler; Thoma, Antonazzo (54. Beccaletto), Schnyder, Stähli, Galluccio (34. Tolaj, 77. von Mutius), N. Hug, S. Hug, Rhyner, Eicher, M. Studler

Bemerkungen: FC Linth 04 ohne Feldmann (Familie), Andreoli (Ferien), Gubler (Krank), Grassi (verletzt), Deplazes (Beruf)

Frauen: Holpriger Sieg im Cup 1/8-Final

Das Ziel war bereits vor der Ankunft in Eschlikon klar. Ein Sieg gegen den Unterklassigen war ein Muss. Doch wie bereits in den letzten Spielen war man zu Beginn des Spiels sehr unkonzentriert und daher startete die Partie auch etwas holprig.

von K. Schnyder

Mit einer etwas anderen Startelf als in der Meisterschaft, starteten die Glarnerinnen mit einem schönen Passspiel in den eigenen Reihen. Doch die Konzentration hielt nicht lange an. Durch das frühe Pressing der Gastgeberinnen wurde es schwierig das gewohnte Spiel aufzuziehen. Daher war es nicht verwunderlich, dass nur wenige Chancen herausgespielt werden konnten. Die motivierten Damen des FC Eschlikons profitierten im Gegenzug von der Unkonzentriertheit der Glarnerinnen. Durch die vielen Fehlpässe konnten das Heimteam diverse gefährliche Chancen herausspielen, welche jedoch zum Glück ungenutzt blieben. Durch die enge Deckung des FC Eschlikons konnte D. Antonazzo in der 18. Minute eine grosse Lücke in der Verteidigung nutzen und alleine aufs Tor ziehen. So erlöste Sie die Glarnerinnen mit dem 1:0. Nur kurze Zeit später setzte sich auch A. Galluccio auf der linken Seite durch und schob zum 2:0 ein. Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff konnte das Heimteam, von einer Unstimmigkeit zwischen der Verteidigung und dem Mittelfeld, profitieren und zog alleine aufs Tor. Diese wurde jedoch unsanft im Strafraum gestoppt, was unglücklicherweise zu einem Elfmeter führte. Der Captain versenkte diesen souverän. Durch den Anschlusstreffer konnte sich das Heimteam noch mehr motivieren und übte weiter Druck auf das Tor der Glarnerinnen aus.

Nach der Pause starteten die Glarnerinnen etwas konzentrierter. Der Ball konnte in den eigenen Reihen gehalten werden und dadurch wurden auch viele schöne Chancen herausgespielt. Bereits 7 Minuten nach dem Anpfiff der 2. Hälfte konnte sich K. Schnyder lösen und zum 3:1 einnetzen. Die Glarnerinnen übten nun mehr Druck aufs gegnerische Tor aus. Immer wieder kam man nach schönen Passkombinationen gefährlich in den Strafraum, scheiterten jedoch am Abschluss. Die Gastgeberinnen kamen nur noch selten zu guten Möglichkeiten, welche auch ungenutzt blieben. In der 77. Minute war es wiederum K. Schnyder, welche eine Unachtsamkeit in der gegnerischen Verteidigung ausnutzte und zum 4:1 Schlussresultat einnetzte.

Nach einem verschlafenen Start und vielen ungenutzten Chancen konnte man dennoch als Sieger vom Platz gehen. Jedoch wird diese Leistung für das nächste Meisterschaftsspiel am Donnerstag gegen den FC Eschenbach nicht reichen.

«Wir müssen konzentrierter starten und kaltblütiger beim Abschluss sein, nur so kann gegen ein starkes Eschenbach gepunktet werden.», so Trainer Iten nach dem Spiel.

Frauen: Niederlage nach katastrophaler 1. Halbzeit

Die Glarnerinnen müssen eine weitere Niederlage einstecken. Sie finden gegen die starken Wittenbacherinnen kein Mittel und kassieren zwei Treffer.

von S. Hug

Die Glarnerinnen liessen sich kurz nach Spielstart tief in die eigene Hälfte zurückdrängen. Die Wittenbacherinnen versuchten indessen, schnellstmöglich in die gegnerische Spielhälfte einzudringen und versuchten durch Spielverlagerungen Räume zu schaffen. Für die Glarnerinnen war es sehr schwierig ins Spiel zu finden. Die Abwehr spielte viele unnötige Fehlpässe und machten dadurch den Wittenbacherinnen das Spiel einfach.  Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Heimteam den Führungstreffer erzielte. Nicole Tobler profitierte in der 25. Minuten von einem weiteren Abwehrfehler und netzte zum Führungstreffer ein. Im Verlauf der ersten Halbzeit hatten die Glarnerinnen nie richtig Zugriff aufs Spiel und konnten von Glück reden, dass es keine weiteren Gegentore in der ersten Halbzeit gab.

Deutlich bessere zweite Halbzeit
In der zweiten Halbzeit war eine klare Leistungssteigerung der FC Linth 04-Schwanden-Frauen ersichtlich. Gleich zu Beginn wurde Schnyder in die Tiefe geschickt und eilte aufs Tor zu, ihr Schuss wurde jedoch von der Torhüterin pariert. Die Glarnerinnen spielten in der zweiten Halbzeit ruhiger und versuchten sich mit Kombinationen durch die gegnerische Abwehr zu bringen. Trotzdem gestalte sich das Offensivspiel harzig, was zu fast keinen Torchancen führte. Der Ausgleich wäre bis 5 Minuten vor Abpfiff der Partie noch möglich gewesen.  Doch nach einem Ballverlust in der Offensivbewegung gelang es den Linth 04-Schwanden-Frauen nicht rechtzeitig umzuschalten und den Gegenangriff zu unterbinden. So trifft wieder Tobler in der 85. Minute mit einem Traumschuss zum Endstand 2-0 für das Heimteam. «Die erste Halbzeit war nicht gut. Wir hatten zu viele Fehlpässe im Aufbauspiel. Es ist nun wichtig, dass wir an der zweiten Halbzeit anknüpfen», so N. Hug nach dem Spiel.

Spieltelegramm:
Grüntal Wittenbach

FC Wittenbach 1: Gähler, Dahlkötter, Stöckli, Wahsel, Braha, Liviero, Tobler, Bruderer (C), Bischof, Eisenhut, Vetter
FC Linth 04-Schwanden: Studler, M. Studler, N. Hug, S. Hug, von Mutius, Tolaj, Gubler, Antonazzo, Rhyner, Stähli, Schnyder