Frauen: Die Linth04-Schwanden Damen gewinnen gegen Eschenbach

Dank einer sensationellen Teamleistung und einer überragenden Torhüterin gewinnen die Glarnerinnen zu Hause gegen Eschenbach knapp mit 1-0.

von A. Iten

Im Gegensatz zum Cupspiel am Montag spielten die Damen des FC Linth 04-Schwanden von der ersten Minute an konzentriert und engagiert und kamen nach wenigen Minuten bereits zu einer riesigen Chance durch Galluccio. Die Glarnerinnen hatten die Oberhand im Mittelfeld und konnten Eschenbach nicht nur vom eigenen Tor weghalten, sondern erspielten sich durch Schnyder eine weitere Chance auf den Führungstreffer. Nach knapp einer halben Stunde kamen die Gäste dann aber immer besser ins Spiel und hatten zwei grosse Möglichkeiten mit einer Führung in die Pause zu gehen, doch Livia Studler verhinderte die Gegentore. So sahen die Zuschauer in der ersten Halbzeit noch keinen Treffer.

Nur kurz nach dem Pausentee eroberte Stefanie Hug den Ball im Mittelfeld, lancierte sofort Schnyder, welche mit einem sehenswerten Weitschuss ihre Farben in Führung bringen konnte. Eschenbach wirkte kurz geschockt, übernahm dann aber mehr und mehr das Kommando und drückte teils vehement auf den Ausgleich, scheiterte aber immer wieder an der starken Studler im Glarner-Tor oder der hervorragend organisierten Abwehr um Mirjam Studler und Nicole Hug. Das Heimteam hatte noch vereinzelte Konterchancen, richtig gefährlich wurde es aber vor dem Gästetor nicht mehr. Das Augenmerk lag darauf, die Null hinten bis zum Schluss zu halten, was dank einer starken Mannschaftsleistung des sehr jungen Teams gelang. Die Freude über die drei Punkte nach dem Spiel war gross, hatte man doch in der letzten Saison in beiden Spielen nicht wirklich überzeugen können und vor allem Auswärts eine hohe Niederlage einstecken müssen.

„Dank einer tollen Teamleistung und grossem kämpferischen Einsatz haben wir uns diesen Sieg verdient. Wir hoffen nun, dass wir diesen Elan auch in das nächste Spiel mitnehmen können “, so Captain Stefanie Hug nach dem Spiel.

Telegramm:

FC Linth 04-Schwanden Damen – FC Eschenbach Damen 1-0 (0-0)
Tore: 53. 1-0 Schnyder

Linth 04: L. Studler; Thoma, Antonazzo (54. Beccaletto), Schnyder, Stähli, Galluccio (34. Tolaj, 77. von Mutius), N. Hug, S. Hug, Rhyner, Eicher, M. Studler

Bemerkungen: FC Linth 04 ohne Feldmann (Familie), Andreoli (Ferien), Gubler (Krank), Grassi (verletzt), Deplazes (Beruf)

Frauen: Holpriger Sieg im Cup 1/8-Final

Das Ziel war bereits vor der Ankunft in Eschlikon klar. Ein Sieg gegen den Unterklassigen war ein Muss. Doch wie bereits in den letzten Spielen war man zu Beginn des Spiels sehr unkonzentriert und daher startete die Partie auch etwas holprig.

von K. Schnyder

Mit einer etwas anderen Startelf als in der Meisterschaft, starteten die Glarnerinnen mit einem schönen Passspiel in den eigenen Reihen. Doch die Konzentration hielt nicht lange an. Durch das frühe Pressing der Gastgeberinnen wurde es schwierig das gewohnte Spiel aufzuziehen. Daher war es nicht verwunderlich, dass nur wenige Chancen herausgespielt werden konnten. Die motivierten Damen des FC Eschlikons profitierten im Gegenzug von der Unkonzentriertheit der Glarnerinnen. Durch die vielen Fehlpässe konnten das Heimteam diverse gefährliche Chancen herausspielen, welche jedoch zum Glück ungenutzt blieben. Durch die enge Deckung des FC Eschlikons konnte D. Antonazzo in der 18. Minute eine grosse Lücke in der Verteidigung nutzen und alleine aufs Tor ziehen. So erlöste Sie die Glarnerinnen mit dem 1:0. Nur kurze Zeit später setzte sich auch A. Galluccio auf der linken Seite durch und schob zum 2:0 ein. Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff konnte das Heimteam, von einer Unstimmigkeit zwischen der Verteidigung und dem Mittelfeld, profitieren und zog alleine aufs Tor. Diese wurde jedoch unsanft im Strafraum gestoppt, was unglücklicherweise zu einem Elfmeter führte. Der Captain versenkte diesen souverän. Durch den Anschlusstreffer konnte sich das Heimteam noch mehr motivieren und übte weiter Druck auf das Tor der Glarnerinnen aus.

Nach der Pause starteten die Glarnerinnen etwas konzentrierter. Der Ball konnte in den eigenen Reihen gehalten werden und dadurch wurden auch viele schöne Chancen herausgespielt. Bereits 7 Minuten nach dem Anpfiff der 2. Hälfte konnte sich K. Schnyder lösen und zum 3:1 einnetzen. Die Glarnerinnen übten nun mehr Druck aufs gegnerische Tor aus. Immer wieder kam man nach schönen Passkombinationen gefährlich in den Strafraum, scheiterten jedoch am Abschluss. Die Gastgeberinnen kamen nur noch selten zu guten Möglichkeiten, welche auch ungenutzt blieben. In der 77. Minute war es wiederum K. Schnyder, welche eine Unachtsamkeit in der gegnerischen Verteidigung ausnutzte und zum 4:1 Schlussresultat einnetzte.

Nach einem verschlafenen Start und vielen ungenutzten Chancen konnte man dennoch als Sieger vom Platz gehen. Jedoch wird diese Leistung für das nächste Meisterschaftsspiel am Donnerstag gegen den FC Eschenbach nicht reichen.

«Wir müssen konzentrierter starten und kaltblütiger beim Abschluss sein, nur so kann gegen ein starkes Eschenbach gepunktet werden.», so Trainer Iten nach dem Spiel.

Frauen: Niederlage nach katastrophaler 1. Halbzeit

Die Glarnerinnen müssen eine weitere Niederlage einstecken. Sie finden gegen die starken Wittenbacherinnen kein Mittel und kassieren zwei Treffer.

von S. Hug

Die Glarnerinnen liessen sich kurz nach Spielstart tief in die eigene Hälfte zurückdrängen. Die Wittenbacherinnen versuchten indessen, schnellstmöglich in die gegnerische Spielhälfte einzudringen und versuchten durch Spielverlagerungen Räume zu schaffen. Für die Glarnerinnen war es sehr schwierig ins Spiel zu finden. Die Abwehr spielte viele unnötige Fehlpässe und machten dadurch den Wittenbacherinnen das Spiel einfach.  Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Heimteam den Führungstreffer erzielte. Nicole Tobler profitierte in der 25. Minuten von einem weiteren Abwehrfehler und netzte zum Führungstreffer ein. Im Verlauf der ersten Halbzeit hatten die Glarnerinnen nie richtig Zugriff aufs Spiel und konnten von Glück reden, dass es keine weiteren Gegentore in der ersten Halbzeit gab.

Deutlich bessere zweite Halbzeit
In der zweiten Halbzeit war eine klare Leistungssteigerung der FC Linth 04-Schwanden-Frauen ersichtlich. Gleich zu Beginn wurde Schnyder in die Tiefe geschickt und eilte aufs Tor zu, ihr Schuss wurde jedoch von der Torhüterin pariert. Die Glarnerinnen spielten in der zweiten Halbzeit ruhiger und versuchten sich mit Kombinationen durch die gegnerische Abwehr zu bringen. Trotzdem gestalte sich das Offensivspiel harzig, was zu fast keinen Torchancen führte. Der Ausgleich wäre bis 5 Minuten vor Abpfiff der Partie noch möglich gewesen.  Doch nach einem Ballverlust in der Offensivbewegung gelang es den Linth 04-Schwanden-Frauen nicht rechtzeitig umzuschalten und den Gegenangriff zu unterbinden. So trifft wieder Tobler in der 85. Minute mit einem Traumschuss zum Endstand 2-0 für das Heimteam. «Die erste Halbzeit war nicht gut. Wir hatten zu viele Fehlpässe im Aufbauspiel. Es ist nun wichtig, dass wir an der zweiten Halbzeit anknüpfen», so N. Hug nach dem Spiel.

Spieltelegramm:
Grüntal Wittenbach

FC Wittenbach 1: Gähler, Dahlkötter, Stöckli, Wahsel, Braha, Liviero, Tobler, Bruderer (C), Bischof, Eisenhut, Vetter
FC Linth 04-Schwanden: Studler, M. Studler, N. Hug, S. Hug, von Mutius, Tolaj, Gubler, Antonazzo, Rhyner, Stähli, Schnyder

Frauen: Erster Saisonsieg

Nachdem die Linth-Schwanden Damen etwas holprig in die neue Saison gestartet sind, gewannen sie dieses Wochenende 2:0 gegen die Rapperswil-Jona Frauen und holen sich somit die ersten drei Punkte in der noch jungen Saison.

von S. Gubler

Die erste Halbzeit war rar an Torchancen und verlief für beide Teams eher durchzogen. Die Offensiven hebten sich meist gegenseitig bereits im Mittelfeld auf, wodurch es selten wirklich brenzlig wurde. Die erste nennenswerte Aktion gehörte den Rapperswillerinnen indem sie in der 35 Minute einen gefährlichen Freistoss erlangten, welcher aber glücklicherweise erfolglos blieb.

Nach der Pause kam es zum ersten Wechsel auf Seiten der Linth-Schwanden-Damen, A. Tolaj (13) kam für die Offensivspielerin D. Beccaletto (19). Die frisch eingewechselte Nummer 13 nutzte ihre Chance und setzte den FC Linth 04 – Schwanden in der 46 Minute in Führung (1:0). Knappe 10 Minuten später kam auch K. Schnyder zu einer Möglichkeit und baute die Führung für das Heimteam noch weiter aus (2:0). Durch die beiden Tore kam etwas Feuer in die Partie, worauf sich S. Knecht (8) die erste gelbe Karte für Rapperswil holte. In der restlichen Spielzeit flachte das Spiel erneut ein wenig ab, womit der Zweitorevorsprung der Linth -Schwanden-Damen bis zum Ende bestehen blieb. Die Rapperswillerinnen kamen zwar noch zu einem gefährlichen Abschluss, doch L. Studler konnte den Schuss mit einer Parade abwehren. Die Stimmung innerhalb des Heimteams war gut und motivierend, was auch zur guten Leistung beigetragen hatte. «Wir hoffen auch nächste Woche gegen die zweikampfstarken Wittenbacherinnen eine ähnliche Leistung erbringen zu können», so Gubler nach dem Spiel.

 

Spieltelegramm:

FC FC Linth 04-Schwanden (F) – FC Rapperswil-Jona 2 (F)      2-0 (0-0)
Niederurnen

FC Linth 04 – Schwanden: L. Studler, D. Beccaletto, D.  Antonazzo, K. Schnyder, N. Hug, S. Hug, R. Rhyner, S. Gubler, A. von Mutius, T. Stähli, M. Studler – S. Eicher, A. Galluccio, A. Tolaj

FC Rapperswil – Jona 2: J. Hunn, K. Zabarac, L. Ammann, S. Della Rossa, L. Adobati, S. Müller, A. Behluli, S. Bürer, S. Holwerda, A. Pignataro, S. Knecht – A. Häberli, L. Valvason, A. Christen

Frauen: Saisonstart mit einer Niederlage

Die 1. Frauenmannschaft des FC Linth04-Schwanden starten die neue Saison mit einer Niederlage. Schon in den ersten Minuten wurde die fehlende Konzentration der Glarnerinnen mit dem ersten Goal der Gegnerinnen, die entschlossener das Spiel an sich rissen, bestraft. Obwohl sie sich im Verlaufe des Speils steigerten und die 2. Halbzeit sogar kontrollierten, reichte es nicht mehr dieses für sich zu entscheiden.

von T. Stähli

Die FC Linth 04-Schwanden-Frauen hatten ihren Saisonstart nach einem langen und intensiven «Sound Of Glarus-Wochenende» in St.Martin, Cazis. Ihre fehlende Konzentration in der Anfangsphase wurde vom gegnerischen «Fünfer-Mittelfeld» kaltblütig ausgespielt und in einen frühen Rückstand gedrängt. Allgemein liefen die Glarnerinnen in der ersten Halbzeit nur dem Ball hinterher, so dass sie in dieser schwachen Phase ein Eigentor schossen und zwei weitere Tore kassierten. Nur mit einzelnen Konterangriffen kamen die Linth 04-Schwanden-Frauen auf die gegnerische Feldseite.

Taktikänderung nach der Pause
Nach dem Pausentee spielte eine andere Linth 04-Schwanden-Mannschaft auf. Die Glarnerinnen setzten nun den Gegner mit einem frühen Pressing unter Druck und zwangen sie zu Fehler. Für die Bündnerinnen war es nun schwierig ihr Spiel im Mittelfeld aufzuziehen. Es war dann aber doch das Heimteam, welches die Führung durch einen wunderschönen Sonntagsschuss weiter ausbauen konnte. Trotzdem konnten die Linth 04-Schwanden-Damen von dem frühen Pressing profitieren. In der 60. Minute nutzte Schnyder einen Freistoss aus und schoss den ersten Treffer für die Glarnerinnen. Nach diesem Treffer folgten einige weitere sehenswürdige Chancen, die leider jedoch ungenutzt blieben. In der 75. Minute konnte sich Schnyder auf der Seite wieder durchsetzen und zum 4-2 verkürzen. Die Linth 04-Schwanden-Frauen kämpften weiter. Der Kampf blieb aufgrund der sehr schlechten ersten Halbzeit erfolglos. «Es ist wichtig, dass wir von Beginn weg konzentriert dabei sind und alle füreinander kämpfen. In der zweiten Halbzeit konnten wir den Gegner mit einem frühen Pressing unter Druck setzen, was zu einigen Chancen führte», so Captain Andreoli nach dem Spiel. Nun gilt es an der zweiten Halbzeit anzuknüpfen und am nächsten Samstag den ersten Sieg einzufangen.

Frauen: mit amüsanter Niederlage

Die Linth 04-Schwanden-Damen verlieren ihr letztes Saisonspiel mit 5-0. Trotz der Niederlage hatten die Frauen grossen Spass auf dem Platz.

von S. Hug

Für einmal entschieden nicht die Trainer Iten / Sabino, welche Spielerin auf welcher Position zu spielen hat, sondern das Los. Tatsächlich kam eine besondere Aufstellung zu Stande. So agierte N. Hug für einmal als Torhüterin.

In den ersten Spielminuten mussten die Spielerinnen sich dementsprechend auf ihrer neuen Position zurechtfinden. Die Widnauerinnen agierten zielstrebig nach vorne und erschwerten den Linth 04-Schwanden-Damen den Aufbau erheblich. Nach rund 20 Minuten konnten die Widnauerinnen durch einige Defensivdefizite zum ersten Mal einnetzen. Die nächsten Spielminuten gehörten klar dem Heimteam. Die Linth 04-Schwanden-Frauen leistete keine grosse Gegenwehr und brachten keine Offensivaktion zu Stande. In der ersten Halbzeit erzielte das Heimteam noch zwei weitere Treffer und konnte die Führung weiter ausbauen.

Die Linth 04-Schwanden-Damen liessen sich jedoch die Laune nicht verderben und näherten sich im Laufe der zweiten Halbzeit dem gegnerischen Tor an. Aber auch in der zweiten Halbzeit erspielten sich die Linth 04-Schwanden-Frauen keine nennenswerte Chance, was daher zu keinem Torerfolg führte.  Im Gegenzug konnten die Widnauerinnen durch Patzer zwei weitere Treffer erzielen. «Trotz der klaren Niederlage hatten wir grosse Freude auf dem Platz. Dadurch, dass wir auf einer anderen Position spielten, sahen wir nun einmal, wie schwierig es auf den anderen Positionen ist», so Torhüterin N. Hug nach dem Spiel.

Spieltelegramm:

FC Widnau  (F) – FC Linth 04-Schwanden (F)                 5-0 (3-0)
Aegeten, Widnau

FC Widnau: Grüninger, Meier, Vettiger, Knaus, Poljansek, Hollenstein, Haltiner, Helbling, Stieger, Kaiser, Dietsche
FC Linth 04-Schwanden: N.Hug, Schnyder, S. Hug, Gubler, von Mutius, Gallucio, L. Studler, M. Studler, Stähli, Lo Faro, Thoma

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Frauen: mit unnötiger Auswärtsniederlage

Die FC Linth 04-Schwanden-Damen zeigten auswärts in Wittenbach eine starke Vorstellung und verloren schlussendlich unglücklich. Der Hauptgrund für die 3:1-Niederlage war vor allem die mangelnde Chancenauswertung.

von S. Hug

Die Linth 04-Schwanden-Damen starteten voller Elan in die Partie und erspielten sich in den ersten Spielminuten nennenswerte Chancen. Bereits in der 7. Minute konnte sich Lo Faro gegen zwei Gegenspielerinnen durchsetzen und zur Führung einnetzen. In der Folge liessen die Gäste auf beeindruckende Art und Weise den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren und hatten das Spiel unter Kontrolle. Die Offensivaktionen liessen sich jedoch nicht in Tore ummünzen. Kurz vor dem Pausentee profitieren die Wittenbacherinnen von einem Patzer in der Defensive und erzielten den Ausgleichstreffer.

Verschlafener Start in der zweiten Halbzeit kostet Punkte
Die Linth 04-Schwanden-Damen verschliefen den Start in die zweite Halbzeit vollkommen. Keine fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff konnte das Heimteam zur Führung einnetzen. Trotz des Treffers agierten die Gäste weiterhin nach vorne und strebten den Ausgleich an. Die erarbeiteten Grosschancen blieben jedoch weiterhin ungenutzt. Die Linth 04-Schwanden-Damen versuchten den Druck weiter zu erhöhen. Doch wer die Tore nicht macht, kriegt sie hinten rein. In der 90. Minuten erzielte das Heimteam den Treffer zum 3:1-Endstand.

«Wir haben ein gutes Spiel gespielt und uns viele Chancen erarbeitet. Es gilt nun, diese Torchancen zu nutzen», so Captain Andreoli.

SPIELTELEGRAMM:
FC Wittenbach (F) – FC Linth 04 (F)        3-1 (1-1)
Grüntal, Wittenbach
Tore: 0-1 (7. Lo Faro), 1-1 (37. Zappa), 2-1(49. Braha), 3-1 (90. Egli)

FC Wittenbach: Reinecke; Egger, Bruderer, Wohnrau, Stöckli; Egli, Bischof, Braha, M. Eisenhut, Zappa; N. Eisenhut; E: Gahlinger, Gähler, Haag, Etter
FC Linth 04: L. Studler; Thoma, Andreoli, M. Studler, N. Hug; Schnyder, Antonazzo, S. Hug, Stähli; Oeschger; Lo Faro; E: von Mutius, Galluccio

Bemerkungen: Linth 04 ohne Steinmann, Donno (beide verletzt), Fischli, Tolaj (privat), Deplazes, Gubler (Arbeit), Feldmann (Familie)

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Frauen trennen sich torlos

Dank einer sehr guten Defensivleistung holten sich die Linth04-Schwanden Damen am Wochenende einen Punkt gegen Amriswil. Die Glarnerinnen verpassten in der ersten Halbzeit den fälligen Führungstreffer und mussten am Schluss einiges Glück beanspruchen.

von A. Iten

Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Wil wollte das Heimteam wieder vermehrt in der Offensive auftauchen, was auch sehr gut gelang zu Beginn. Die Linth04-Schwanden Damen, welche auf die Hug-Schwestern verzichten mussten, erspielten sich gute Chance durch Lo Faro, Berger und Schnyder, welche aber allesamt ungenutzt blieben. Auf der Gegenseite konnte Studler ihr Team durch eine starke Reaktion vor dem unverdienten Rückstand bewahren. Amriswil war vor allem bei Standardsituation jederzeit gefährlich.

Nach dem Pausentee bekundeten die Glarnerinnen mehr und mehr Mühe in der Offensive Akzente zu setzen, Spielmacherin Stefanie Hug wurde an allen Ecken und Enden vermisst und das Team aus dem Thurgau kam zu immer besseren Torchancen, aber auch sie brachten den Ball  nicht an Studler vorbei und als diese dann kurz vor Schluss doch geschlagen war, rettet die Lattenunterkante. Gefährliche Aktionen des Heimteams gab es nur ganz wenig – wenn dann war es durch Standardsituationen.

Die Punkteteilung am Schluss darf als gerecht eingestuft werden.

„Wir müssten in der ersten Halbzeit in Führung, das hätte sicher auch unsere vom Dienstagsspiel schweren Beine etwas lockerer gemacht. Am Schluss nehmen wir diesen für uns wichtigen Punkt, welchen wir uns geschlossen erkämpft haben, gerne mit und dass die 0 hinten steht, ist ebenfalls eine Freude“, so Antonazzo nach dem Spiel.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 (F) – FC Amriswil (F)        0-0 (0-0)
Allmeind, Niederurnen
Tore: –

FC Linth 04: L. Studler; Thoma (46. von Mutius), M. Studler, Andreoli, Gubler (46. Deplazes); Schnyder, Stähli (76. Galluccio), Antonazzo, Oeschger (46. Hösli); Lo Faro, Berger
FC Amriswil: Kirchhofer; Schori, Engeler, Schneider, Schoop; Staub, Petti, Guerreiro, Gurtner; Marsano, Hungerbühler; E: Longo

Bemerkungen: Linth 04 ohne S. Hug, N. Hug (Schule/Ausbildung), Tolaj (privat), Steinmann, Donno (beide verletzt), Fischli, Feldmann (Familie)

Frauen holen einen hochverdienten Punkt

Bei regnerischem Wetter trennen sich Linth 04 – Schwanden und Rapperswil-Jona unentschieden. Für die Glarnerinnen wäre mehr drin gelegen.

von S. Hug

Die Rosenstädterinnen fanden besser in die Partie und konnten sich in den ersten Minuten einige Chancen erarbeiten. Nach 10 Minuten konnte sich der Gast auf der linken Seite durchspielen und in der Mitte Shurdhani anspielen, die goldrichtig stand und die Rosenstädterinnen in Führung brachte. Für das Heimteam war dieser Gegentreffer der Weckruf. Nach der Einwechslung von Berger kam nun mehr Schwung in die Partie und die Glarnerinnen fanden bis zur Pause besser ins Spiel.

Chancen blieben ungenutzt
Nach dem Pausentee übte das Heimteam weiter Druck aus. In der 55. Minuten konnte sich Schnyder auf der rechten Seite gegen ihre Gegenspielerin durchsetzen und erzielte durch einen wunderschönen Heber den Ausgleichstreffer. Im Anschluss erspielten sich die Glarnerinnen einige Topchancen, die leider ungenutzt blieben oder der Gast auf der Linie rettete. «Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Leider waren wir nicht von Beginn weg konzentriert, was zu einem frühen Gegentor führte. Die Reaktion auf das Gegentor war jedoch sehr positiv und daran kann gearbeitet werden», so Nicole Hug nach dem Spiel.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 (F) – FC Rapperswil (F)        1-1 (0-1)
Allmeind, Niederurnen
Tore: 0-1 (10. Shrudhani), 1-1 (55. Schnyder)

FC Linth 04: L. Studler; Thoma, Deplazes, Gubler, Oeschger, Schnyder, Stähli, N. Hug, Andreoli, Antonazzo, S. Hug; E: Berger, Scirocco, Rexhaj
FC Rapperswil: Vorfi; Adobati, Ammann, Della Rossa, De Col; Zabarac, Tremp, Bürer, Rochaix, Pignataro; Shurdhani; E: Pfändler, Häberli, Wolfisberg, Fetaj

Bemerkungen: Linth 04 ohne Lo Faro, Fischli (Ferien), M. Studler, Galluccio, von Mutius (privat), Steinmann, Donno (beide verletzt), Feldmann (Familie)

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Frauen: sind gegen Eschenbach chancenlos

Die Linth 04-Schwanden-Damen waren auswärts chancenlos und verlieren klar.

von S. Hug

Mit Eschenbach trafen die Linth 04-Schwanden-Damen auf einen starken Gegner. Bereits von Beginn weg suchten die Eschenbacherinnen den Weg nach vorne und agierten zielstrebig. Das Auswärtsteam versuchte vehement dem Druck Stand zu halten. Doch bereits nach 15 Minuten hämmerte Rudolf den Ball ins Tor und brachte das Heimteam früh in Führung. Die Linth 04-Schwanden-Damen fanden überhaupt nicht ins Spiel und verloren im Mittelfeld entscheidende Zweikämpfe. In der 30. und 32. Minute doppelte das Heimteam nach und erweiterte die Führung.

Bessere zweite Halbzeit
Nach dem Pausentee versuchte das Auswärtsteam mit mehr Kampf im Mittelfeld zu Ballbesitz zu kommen. Dies funktionierte rund 15 Minuten sehr gut, sodass die Linth 04-Schwanden-Damen zu ihren ersten Grosschancen kamen, die leider ungenutzt blieben. Das Auswärtsteam versuchte endlich ihr Offensivspiel zu finden, wurden jedoch in der 65. sowie 85. Minute durch zwei weitere Treffer gebremst. «Wir waren über 90 Minuten klar die schlechtere Mannschaft und immer einen Schritt zu spät. Nun gilt es in den nächsten Spielen wieder zu punkten, um den Ligaerhalt zu sichern», so Thoma nach dem Spiel.