Markus Neumayr und Fabio Digenti führen neu den FC Linth 04

Von Marc Fischli

Der FC Linth 04 musste vor wenigen Wochen den Abgang von Dario Galbarini verkraften. Er entschied sich aus gesundheitlichen Gründen für den Rücktritt. Die Verantwortlichen konnten nach kurzer Suche mit Markus Neumayr den perfekten Ersatz verpflichten.

Neumayr galt einst als grösstes Talent im deutschen Fussball. Er wechselte im Juniorenalter zu Manchester United und absolvierte dort die gesamte Juniorenabteilung. Dabei fand er auch seinen Freund Pique –  Verteidger des FC Barcelona, welcher auch heute noch eng mit Neumayr befreundet ist und auch Göttis seines Sohnes ist. Neumayr machte anschliessend eine ansprechende Karriere in Deutschland und anschliessend in der Schweiz, wo er beim FC Luzern zum Spielmacher aufkam und dabei für Furore sorgte. Anschliessend spielte Neumayr noch für den FC Aarau –  bis im letzten Sommer –  und nun wechselt er zum FC Linth 04 und verstärkt den besten Glarner Verein auf und neben dem Platz.

«Wir machen das für die jungen Spieler»

Die Verpflichtung von Neumayr ist für den FC Linth 04 von grosser Bedeutung. Einerseits wollte Digenti einen ebenbürtigen Assistenten und am Liebsten einen, der gleich noch auf dem Platz die Fäden in der Hand hat. Mit Neumayr fanden die Verantwortlichen genau diesen Spieler und Trainer. Er hat das Ziel in Zukunft seine Trainerausbildungen zu machen und aktuell viel zu lernen und sich langsam aber sicher ins Trainergeschäft zu arbeiten. Dabei ist es aber auch für die jungen Nachwuchskräfte des FC Linth 04 interessant den Sprung ins Fanionteam zu schaffen, denn sie können sicher viel von Neumayr, Caetano, Thrier und Co, lernen. Der FC Linth 04 hat mit Neumayr ein langfristiges Engagement vereinbart –  aktuell läuft dieses bis im Sommer 2024 und es bleibt zu hoffen, dass bis dahin alle gewünschten Ziele erreicht werden.

Spezielle Vorrunde für den FC Linth 04

Von Marc Fischli

Nach dem Saisonabbruch im Frühling dieses Jahres wurde der Spielbetrieb im August wieder aufgenommen – leider konnte die Vorrunde jedoch nicht zu Ende gespielt werden und aktuell weiss niemand, wann es wieder weitergeht.

Zu Beginn der neuen Saison hatten die Glarner mit einigen gewichtigen Ausfällen zu kämpfen. Abwehrchef Thrier fiel verletzt aus und auch Neuverpflichtung Güntensperger musste aufgrund muskulären Problemen pausieren. Weiter fiel Slejman die gesamte Vorrunde aus, was die Möglichkeiten der Trainer einschränkte. Aufgrund dieser Situation kann der FC Linth 04 mit den bisher absolvierten Spielen zufrieden sein. Sie haben zwar einige Partien knapp verloren und dabei hatte der FC Linth 04 das Wettkampfglück nicht auf seiner Seite, doch die Konstanz kehrte im Laufe der Meisterschaft zurück.

Sieg gegen Tuggen als Höhepunkt

Der Höhepunkt der neuen Saison war sicher der Auswärtssieg gegen den Gruppenfavoriten Tuggen. Vor sehr vielen Zuschauern zeigte der FC Linth 04 eine sehr starke Leistung und gewann zum ersten Mal gegen Tuggen –  dank drei Sabanovic-Toren mit 2-3. Der FC Linth 04 überzeugte in diesem Spiel vor allem durch viel Kampfbereitschaft und Leidenschaft – gegen einen sehr guten Gegner – kamen die Glarner Unterländer so zum Sieg.

Unsichere Zukunft

Die Saison wurde dann im Oktober abgebrochen und wann es wieder um Punkte geht, steht aktuell in den Sternen. Dabei ist der FC Linth 04 aktuell in der Winterpause und plant die Rückrunde. Dabei kehrt mit Willi Pizzi ein gefährlicher Offensivakteur zurück zum FC Linth 04 und wird den Glarnern sicher noch mehr Durchschlagskraft in der Offensive geben. Dafür wird Galbarini aus privaten Gründen nicht mehr als Assistent tätig sein und die Verantwortlichen sind aktuell daran die Nachfolge zu regeln. «Wir suchen bedacht und möchten am Liebsten einen spielenden Assistenten, damit er mehr Einfluss auf die Mannschaft nehmen kann», so Präsident Erich Fischli. Dabei liegt das Augenmerk sicher auch auf dem menschlichen Aspekt, denn dieser ist beim FC Linth 04 wichtig.

Es bleibt zu hoffen, dass die richtigen Personalentscheide getroffen werden, um das Saisonziel – Aufstiegsspiele – weiter verfolgen zu können.

FC Linth 04 mit einer Nullnummer gegen Red Star

Von Marc Fischli

Der FC Linth 04 hat einen schlechten Tag erwischt und holt gegen Red Star nur einen Punkt. Sie schafften es nicht Gefahr zu erzeugen.

Die Partie war nicht hochstehend – zwar war der Platz nicht einfach zu bespielen, doch der FC Linth 04 schaffte es über die gesamte Spieldauer nicht Gefahr zu erzeugen und hatte mit den kämpferischen Zürchern grosse Mühe. Red Star machte über die gesamte Spielzeit das, was man im Abstiegskampf macht: Kämpfen, viel laufen und einfach spielen – und mit diesen Mitteln konnten sie den FC Linth 04 in Schach halten. Zwar erarbeiteten sich die Gäste aus Zürich auch kaum Torchancen, doch auch die Glarner hatten bis zur Pause keine einzige nennenswerte Möglichkeit. In der Offensive bewegten sich die Glarner Unterländer zu wenig und kamen nie gefährlich vors Tor der Zürcher.

Linth wird besser

In der Pause lief ein sichtlich unzufriedener Digenti über den Platz und es schien nach der Pause so, als ob seine Worte etwas bewegten. Auch die beiden Einwechslungen von Ilic und Gino Zambelli brachten etwas, denn von nun an drückte der FC Linth 04 auf die Führung. Da Red Star aber defensiv weiter gut arbeitete und mit einer massierten Abwehr auftraten, kamen die Glarner zu keinem Treffer. Die besten Möglichkeiten hatte Sabanovic mit einem Kopfball und Sanchez mit einem Schuss – doch diese Abschlussversuche waren nicht von Erfolg gekrönt. Die beste Chance des FC Linth 04 hatte dann Güntensperger, welcher sich auf der rechten Seite gut durchkämpfte und scharf zur Mitte flankte, doch leider waren die Linth-Angreifer zu wenig präsent und konnten die gute Hereingabe nicht verwerten. Dies war dann auch bereits die beste Möglichkeit des FC Linth 04 und auch Red Star kam auch in der zweiten Halbzeit zu keiner zwingenden Möglichkeit und so endete das Spiel verdient mit 0-0. «Es war ein schlechtes Spiel von uns und vor allem waren wir viel zu wenig in Bewegung und machten es unseren Gästen so relativ einfach», so das Fazit eines sichtlich enttäuschten Digenti. Am Schluss waren sich alle einig – diese Partie hatte keinen Sieger verdient, denn der FC Linth 04 schaffte es nicht Druck auszuüben und so die gut kämpfenden Zürcher in Bedrängnis zu bringen.

SPIELTLEGRAMM:

FC Linth 04 – Red Star    0-0

Lintharena – 150 Zuschauer – SR: Reinacher

Tore: Fehlanzeige

Red Star: Beeler, Schindrig(30.Salihu), Petrig, Scherrer, Thalmann, Figueiredo, Fabbricatore(77.Reiffler), Doe, Graf(89.Baillargeault), Ribeiro, Eid

Linth: Lo Russo, Schindler, Feldmann, Thrier, Bechtiger, Güntensperger, Carava(76.Erbinel), Guto(46.G.Zambelli), Backa(46.Ilic), Sanchez, Sabanovic

Bemerkungen: Linth ohne Caetano(gesperrt), Slejamn(verletzt), Verwarnungen: Reiffler, Carava, Salihu (alle wegen Foul)

FC Linth 04 trifft auf gefährliches Red Star

Von Marc Fischli

Nach dem knappen Sieg im Schweizer Cup, geht’s nun in der Meisterschaft wieder weiter. Dabei treffen die Glarner zu Hause auf Red Star.

Gegen Schötz war die Leistung nicht ausserordentlich, jedoch hat sie für das Weiterkommen gereicht. Die Glarner hätten die Partie früher definitiv entscheiden können, doch sie waren vor dem Tor zu wenig kaltblütig. Nun gilt es in der Meisterschaft wieder ernst. Dabei treffend die Linth-Akteure zu Hause auf Red Star. Die Zürcher hatten im Sommer einige gewichtige Abgänge zu verkraften und starteten dementsprechend schwach in die neue Saison. Vor knapp zwei Wochen wurde dann die Reissleine gezogen und Simon Roduner freigestellt. Trotzdem scheint es, als ob die Zürcher, weiterhin Mühe hätten, Spiele zu gewinnen. Sie können die Partien jeweils ausgeglichen gestalten, doch am Schluss reichte es oft nicht zu Punkten. Deshalb liegen sie auch im hinteren Tabellenfeld und brauchen dringend Punkte, um die Position zu verbessern. «Alle Spiele sind sehr ausgeglichen und deshalb dürfen wir auch gegen Red Star kein Bisschen nachlassen, sonst werden wir dafür bestraft», so Trainer Digenti.

Gewichtiger Ausfall bei den Glarnern

Am Samstag wird Digenti auf den gesperrten Mittelfeldmotor Caetano verzichten müssen. Caetano war bis anhin in allen Spielen mitunter der beste Akteur und gewann im Mittelfeld viele wichtige Zweikämpfe. Es gilt nun gemeinsam diesen Ausfall zu kompensieren –  es ergibt sich so aber auch eine Chance für andere Spieler zu beweisen, dass sie auch fähig sind auf dieser Position zu spielen. «Wir müssen den Ausfall gemeinsam kompensieren und jeder Spieler muss nochmals ein bisschen mehr arbeiten», so Digenti. Ansonsten wird am Samstag wieder das fast komplette Kader zur Verfügung stehen und so hat Digenti auf vielen Positionen diverse Möglichkeiten.

FC Linth 04 –  Red Star, Sa. 17.10.20, 16.00Uhr, Lintharena sgu Näfels

FC Linth 04: knapper Sieg gegen Schötz

Von Marc Fischli

Der FC Linth 04 steht im Cup in der zweiten Qualifikationsrunde. Sie schlugen den FC Schötz knapp aber verdient mit 1-0. Torschütze war einmal mehr Sabanovic.

Der FC Linth 04 kam gut aus der Garderobe und versuchte das Spiel von Beginn weg zu kontrollieren. Dies gelang den Glarner Unterländern gut, wobei der FC Schötz auch gut spielte und die Partie deshalb ausgeglichen gestalten konnte. Trotzdem gingen die Glarner Unterländer bereits nach zehn Minuten in Führung. Sabanovic wurde im Strafraum gefoult und verwerte den anschliessenden Elfmeter gleich selbst. Die Partie war somit lanciert, wobei der FC Schötz mehr Ballbesitz hatte, jedoch kaum gefährlich vor dem Tor von Feltre auftauchte. Der FC Linth 04 stand defensiv solid und liess über die gesamte Spieldauert kaum Chancen zu. Im offensiven Bereich hatten die Linth-Akteure bis zur Pause noch weitere gute Möglichkeiten. Häufig kamen sie dabei über die beiden Aussenbahnen, doch die Flanken waren jeweils zu ungenau oder aber die Abschlussversuche landeten neben dem Tor. Kurz vor der Pause hatte Sanchez eine gute Chance, doch er erreichte die Flanke von Sabanovic um haaresbreite nicht mehr.

FC Linth 04 mit vielen Chancen

Nach der Pause änderte sich am Spielgeschehen wenig. Der FC Schötz konnte nicht mehr und der FC Linth 04 hatte das Spiel im Griff und kontrollierte die Partie. Die Glarner hätten sich die Schlussnervosität jedoch bereits früher nehmen können – denn sie hatten einige gute Chancen. Sabanovic, Redzepi und auch Sanchez trafen mit ihren Abschlussversuchen das Tor nicht. Der FC Schötz kam in der zweiten Halbzeit nur zu einer guten Möglichkeit, doch Feltre hielt den Kopfball von Rapelli souverän. Ansonsten konnte die Linth-Abwehr die Angreifer der Luzerner weiter in Schach halten und das Spiel gut kontrollieren. Offensiv hatten die Glarner – wie bereits gesagt einige gute Momente, doch sie schafften es nicht, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Schlussendlich war aber auch die Schlussphase der Partie nicht sonderlich hektisch, da der FC Schötz offensiv zu harmlos war und zu viele unnötige Fehler im Spielaufbau machte, was den Glarnern immer wieder Gegenangriffe ermöglichte. «Unser Ziel war eine Runde weiterzukommen und dies haben wir erreicht, deshalb bin ich auch mit dem Spiel zufrieden», so Digenti nach dem Spiel.

SPIELTELEGRAMM:

FC Linth 04 –  FC Schötz   1-0(1-0)

Lintharena –  200 Zuschauer –  SR: Besic

Tore: 1-0(9.Sabanovic)

Schötz: Bolliger, Gänsler, Fischer, Stephan(77.Mazreku), Roth, Rapelli(80.Kinis), Nimi, Gasser, Nikmengjai(66.Osaj), Bühler, Gjioda

Linth: Feltre, Schindler, Thrier(66.Feldmann), Erbinel, Bechtiger, Carava(88.Backa), Ismaili(68.Guto), Caetano, Sanchez, Gomes(77.Redzepi), Sabanovic,

Bemerkungen: Verwarnungen: Caetano, Gänsler, Stephan (alle wegen Foul), Linth ohne Dabic, Slejman, S:Zambelli (alle verletzt), Güntensperger (abwesend), Lo Russo (Nationalmannschaft), G.Zambelli (krank)