2. Mannschaft: mit Derby gegen Eschenbach

Der FC Linth 04 trifft nach dem Oktoberfest-Wochenende zum ersten Mal seit einigen Jahren wieder auf Eschenbach.

von Marc Fischli

Die Glarner Unterländer haben bisher noch kein Spiel verloren. Sie konnten vor allem in den Spielen gegen Uzwil und Frauenfeld überzeugen und hatten gegen den FC Wängi Pech. Dabei zeigten die Glarner in der Offensive stets gute Spiele und waren überzeugend. Defensiv erhielten sie jedoch noch zu viele unnötige Gegentore, welche es gilt abzustellen.

Nun treffen die Glarner auf den Aufsteiger aus Eschenbach. In früheren Jahren waren die Spiele der Fanionteams des FC Eschenbach und des FC Linth 04 stets hartumkämpft und nun treffen die St.Galler auf die Nachwuchsmannschaft der Glarner. Die Eschenbacher fanden in der 2.Liga schnell den Tritt und konnten sich in der Spitzengruppe etablieren. Dies erstaunt wenig, denn die St.Galler verfügen über eine gute Mannschaft, welche vor allem offensiv viel bietet. Dabei sind sie schnell und sehr torgefährlich. «Eschenbach ist eine starke Mannschaft, welche in der Offensive schnell spielt und deshalb müssen wir defensiv sehr gut arbeiten», so Trainer Janjic.

Für die Glarner gilt es sich wieder auf die Meisterschaft konzentrieren zu können und die Fehler aus dem Wängi-Spiel abzustellen, dann liegt gegen die Eschenbacher sicher ein Punktgewinn drin.

FC Eschenbach –  FC Linth 04, So. 22.9.19, 16.00Uhr, Sportplatz Eschewies, Eschenbach

Frauen: Holpriger Sieg im Cup 1/8-Final

Das Ziel war bereits vor der Ankunft in Eschlikon klar. Ein Sieg gegen den Unterklassigen war ein Muss. Doch wie bereits in den letzten Spielen war man zu Beginn des Spiels sehr unkonzentriert und daher startete die Partie auch etwas holprig.

von K. Schnyder

Mit einer etwas anderen Startelf als in der Meisterschaft, starteten die Glarnerinnen mit einem schönen Passspiel in den eigenen Reihen. Doch die Konzentration hielt nicht lange an. Durch das frühe Pressing der Gastgeberinnen wurde es schwierig das gewohnte Spiel aufzuziehen. Daher war es nicht verwunderlich, dass nur wenige Chancen herausgespielt werden konnten. Die motivierten Damen des FC Eschlikons profitierten im Gegenzug von der Unkonzentriertheit der Glarnerinnen. Durch die vielen Fehlpässe konnten das Heimteam diverse gefährliche Chancen herausspielen, welche jedoch zum Glück ungenutzt blieben. Durch die enge Deckung des FC Eschlikons konnte D. Antonazzo in der 18. Minute eine grosse Lücke in der Verteidigung nutzen und alleine aufs Tor ziehen. So erlöste Sie die Glarnerinnen mit dem 1:0. Nur kurze Zeit später setzte sich auch A. Galluccio auf der linken Seite durch und schob zum 2:0 ein. Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff konnte das Heimteam, von einer Unstimmigkeit zwischen der Verteidigung und dem Mittelfeld, profitieren und zog alleine aufs Tor. Diese wurde jedoch unsanft im Strafraum gestoppt, was unglücklicherweise zu einem Elfmeter führte. Der Captain versenkte diesen souverän. Durch den Anschlusstreffer konnte sich das Heimteam noch mehr motivieren und übte weiter Druck auf das Tor der Glarnerinnen aus.

Nach der Pause starteten die Glarnerinnen etwas konzentrierter. Der Ball konnte in den eigenen Reihen gehalten werden und dadurch wurden auch viele schöne Chancen herausgespielt. Bereits 7 Minuten nach dem Anpfiff der 2. Hälfte konnte sich K. Schnyder lösen und zum 3:1 einnetzen. Die Glarnerinnen übten nun mehr Druck aufs gegnerische Tor aus. Immer wieder kam man nach schönen Passkombinationen gefährlich in den Strafraum, scheiterten jedoch am Abschluss. Die Gastgeberinnen kamen nur noch selten zu guten Möglichkeiten, welche auch ungenutzt blieben. In der 77. Minute war es wiederum K. Schnyder, welche eine Unachtsamkeit in der gegnerischen Verteidigung ausnutzte und zum 4:1 Schlussresultat einnetzte.

Nach einem verschlafenen Start und vielen ungenutzten Chancen konnte man dennoch als Sieger vom Platz gehen. Jedoch wird diese Leistung für das nächste Meisterschaftsspiel am Donnerstag gegen den FC Eschenbach nicht reichen.

«Wir müssen konzentrierter starten und kaltblütiger beim Abschluss sein, nur so kann gegen ein starkes Eschenbach gepunktet werden.», so Trainer Iten nach dem Spiel.

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1. Mannschaft: Konterstärke und Bollwerk in der Abwehr führen zum Sieg

Dank zwei frühen Toren durch Daniel Feldmann und Yves Sanchez sowie einer guten defensiven Leistung siegt der FC Linth 04 in Balzers 2:0.

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Erneut ein harter Kampf: In der zweiten Halbzeit ist Linth 04 vorwiegend mit Abwehrarbeit beschäftigt. Bild Eddy Risch

von Ruedi Gubser

Vor dem Anpfiff der Partie in Balzers hatte sich die Frage gestellt, wie die Spieler von Trainer Fabio Digenti die harte Cup- Partie in Spiez körperlich und mental verarbeitetet haben. Waren sie bereit für die nächste knifflige Aufgabe gegen den Aufsteiger. Nach 18 Minuten und einer 2:0-Führung war diese Frage beantwortet. Linth verspürte keinerlei Nachwehen. Im Gegenteil: Die Glarner Unterländer zeigten in der Offensive ungewohnte Qualitäten und machten aus vier Torschüssen zwei Tore. Ein erster Freistoss von Pascal Thrier flog noch übers Tor (4.), bei der zweiten Möglichkeit scheiterte Yves Sanchez am Balzner Torhüter DaniloIozzo (6.), die dritte Aktion brachte Linth einen Penalty ein, den Daniel Feldmann verwandelte, und der vierte Schuss aufs Tor der Gast- geber bedeutete das 2:0 (18., Yves Sanchez).

Ungewohnte Kaltblütigkeit
Dieser Blitzstart beantwortete einerseits die Frage nach der Befindlichkeit der Linther, andererseits sorgte die frühe Führung dafür, dass sie nun mit ihren Kräften haushälterischer umgehen konnten, als wenn sie einem Rückstand hätten hinterherrennen müssen. So verliessen sie sich auf ihre Stärke, der Defensivarbeit, und ver- suchten ihr Glück mit schnellen Gegenstössen. Mit diesen bekundete Balzers vor allem in der ersten Halbzeit grosse Mühe und hätte nach 37 Minuten beinahe das 0:3 kassiert. Filip Hren schoss aber alleine vor Iozzo aus kurzer Distanz daneben. Linth 04 hatte in der ersten Halbzeit mit Balzers keine Mühe und Spiel und Gegner im Griff. Die erste richtige Prüfung hatte Lorenzo Lo Russo in der 32.Minute zu bestehen. Die Arbeit wurde den Glarnern durch die vielen Fehlpässe von Balzers zusätzlich erleichtert. Ursache dafür kann natürlich auch das gute Stellungsspiel von Linth gewesen sein.

Linth zieht sich zurück
In der zweiten Halbzeit kam Balzers immer besser ins Spiel, erspielte sich nun verschiedene Möglichkeiten und drückte die Linther gegen Ende sogar in deren eigenen Strafraum zurück. Einem Tor am nächsten kam Enis Domuzeti (47., 67.). Aber auch hier waren die Linther die Herrscher im eigenen Strafraum. In demjenigen des Gegners tauchten sie dagegen kaum einmal mehr auf. Brauchten sie ja auch nicht. Die gar defensive Haltung, teils der Zwei-Tore-Führung und teils dem Cupspiel in den Knochen geschuldet, gefiel Fabio Digenti jedoch nicht. «Wir zogen uns viel zu weit zurück und verteidigten nicht mehr so aggressiv und zielstrebig wie noch in der ersten Hälfte. Ein Aspekt war vielleicht auch, dass wir erstmals in dieser Saison mit zwei Toren im Vorsprung lagen.» Nach 45 Minuten hätten die Linther nach Ansicht ihres Trainers aber mindestens vier Tore erzielen müssen. «Beim letzten Pass waren wir zu ungenau. Zudem liefen wir zu häufig ins Offside.»

SPIELTELEGRAMM:
Balzers – Linth 04           0:2 (0:2)
Rheinau. – SR Werder. – 100 Zuschauer.
Tore: 8. Feldmann 0:1 (Penalty). 18. Yves Sanchez 0:2.

Balzers: Iozzo; Grünenfelder (73. Frommelt), Rechsteiner, Yildiz; Hermann (81. Andrade), Polverino, Sljivar (63. Tinner), Martins Dorta; Saglam, Domuzeti, Wolfinger.
Linth 04: Lo Russo; Jakovljev, Thrier, Feldmann, Hren; Caetano (65. Brezina), Carava, Sanchez (90. Amendola); Petrovic, Budimir (85. Backa), Ilic (77. Ismaili).

Bemerkungen: Balzers ohne Erne, Zarkovic und Stähli (alle verletzt), Kaufmann (gesperrt), Linth 04 ohne Guto, Schindler und Ebipi (alle abwesend). Verwarnungen: 3. Grünenfelder, 45. Feldmann, 56. Carava, 64. Wolfinger, 87. Sanchez. 93. Frommelt

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1. Mannschaft: Der FC Linth 04 trifft auf Aufsteiger Balzers

Nach dem Sieg im Schweizer Cup geht’s für den FC Linth 04 heute Abend in der Meisterschaft weiter. Dabei treffen die Glarner auf den Aufsteiger Balzers.

von Marc Fischli

Im Cup hatte der FC Linth 04 gegen einen kämpferischen Gegner Mühe und gewann erst in der Verlängerung. Dabei hatten die Glarner Unterländer jedoch viele Chancen, welche ungenutzt blieben. Nun gilt es den Schalter wieder umzudrehen und sich auf die Meisterschaft zu konzentrieren. Da treffen die Linth-Akteure nämlich auf den Aufsteiger Balzers, welcher sich sehr gut in die 1.Liga integriert hat und im gesicherten Mittelfeld steht. Der FC Balzers stieg vor knapp zwei Jahren aus der 1.Liga ab und stieg anschliessend gleich wieder auf. Die Liechtensteiner sind vor allem offensiv stark und verfügen mit Domuzeti über einen überdurchschnittlichen Angreifer, welcher mit seiner Schnelligkeit und seiner Kaltblütigkeit Spiele alleine entscheiden kann.

Die Chancen nutzen

Der FC Linth 04 muss wieder kaltblütiger werden. Sie schiessen aktuell zu wenige Tore und lassen zu viele Chancen aus. Defensiv agierte der FC Linth 04 in der bisherigen Saison stark und liess kaum Chancen zu. Es gilt nun offensiv wieder besser zu agieren und vor dem Tor clever zu spielen. Im heutigen Spiel muss Trainer Digenti auf den abwesenden Guto verzichten und es wird sich weisen, ob die teilweise angeschlagenen Akteure mittun können. Die Glarner müssen nach dem harten Spiel in Spiez sicher die letzten Reserven anzapfen und dann liegt in Balzers ein Punktgewinn drin.

FC Balzers –  FC Linth 04, Di.17.9.19, 20.00Uhr, Sportplatz Rheinau, Balzers

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1. Mannschaft: Zur Erfüllung des Traumes brauchte Linth 04 in Spiez viel Geduld


Weiteres Fussballfest für den FC Linth 04

Die Glarner Unterländer bezwingen den FC Spiez im Schweizer Cup mit 4:0 nach Verlängerung. In den Achtelfinals dürfen sie gegen den FC Sion spielen.

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Harter Kampf: Der FC Linth (im Bild André Caetano, links) tut sich gegen den FC Spiez aus der 2. Liga interregional lange schwer.                  Bild Michael Schinnerling

 

von Ruedi Gubser

Der FC Linth 04 hat einen weiteren Meilenstein in seiner Vereinsgeschichte erreicht. Nach dem 4:0-Sieg nach Verlängerung über den FCSpiez sind die Glarner Unterländer erstmals in die Achtelfinals des Schweizer Cups eingezogen. Dort empfangen sie Ende Oktober mit dem FC Sion die Schweizer Cup-Mannschaft schlechthin. Sion hält in der Schweiz zwei Cup-Rekorde: Die Walliser haben ihre ersten 13 Finalteilnahmen für sich entschieden. Mit dem Sieg am 17.April 2006 über die Young Boys (5:3 nach Elfmeterschiessen) gewann der FCSion als erster und einziger unterklassiger Verein einen Cupfinal. Diese Achtelfinalqualifikation musste sich der FC Linth 04 gegen das Unterklassige Spiez allerdings hart erkämpfen und konnte die Differenz erst in der Verlängerung herstellen.


Zur Erfüllung des Traumes brauchte Linth 04 in Spiez viel Geduld

Mit dem Einzug in die Achtelfinals des Schweizer Cups hat der FC Linth 04 ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte geschrieben. Bis der 4:0-Sieg in den Sechzehntelfinals in Spiez feststand, mussten die Glarner Unterländer aber hart kämpfen und in die Verlängerung.

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Spät fallen in Spiez die Tore für den FC Linth, aber sie fallen: Babelessa Backa trifft zum 3:0.   Bild Michael Schinnerling

von Michael Schinnerling und Ruedi Gubser

Der Jubel bei den Glarner Unterländern am Schluss des Spiels war gross, die Freude berechtigt. Erstmals in der Vereinsgeschichte erreichten sie im Schweizer Cup die Achtelfinals und haben nun gegen den FC Sion ein ähnliches Fussballfest vor Augen, wie es ein Teil der Mannschaft vor zwei schon einmal erleben durften. Damals empfing Linth 04 in Näfels den FC St. Gallen, verlangte dem Super-League-Verein alles ab und musste sich erst im Penaltyschiessen geschlagen geben.

Es brauchte viel Geduld
Bis der FC Linth 04 allerdings die Achtelfinals erreichte, musste er gegen den 2.-Liga-Interregions-Verein Spiez hart kämpfen und sich in Geduld üben. Die Treffer zum 4:0-Sieg fielen erst in der Verlängerung (91. Ilic 0:1, 99. Feldmann 0:2, 105. Backa 0:3, 105. Ilic 0:4.) Der auf diese Saison in die 2.Liga Interregion aufgestiegene FC Spiez machte es den Glarnern mit seiner Taktik äusserst schwer und liess sie im wahrsten Sinne des Wortes 90 Minuten lang auflaufen. «Wir wussten, wenn wir das 0:0 lange halten können, würde es für Linth schwer werden», sagte Spiez-Trainer Peter Knobel.

Sinnbildlich dabei dürfte der verschossene Penalty von Amar Sabanovic in der 10.Minute gewesen sein. Zuvor war Levin Schindler im Strafraum gefoult worden. Ein Klassenunterschied war nur in der ersten Viertelstunde zu erkennen. Linth 04 kam zwar zu Chancen, vergab diese aber. Der verschossene Penalty führte dazu, dass Spiez nun besser ins Spiel fand. Linth war zwar technisch und körperlich überlegen und erspielte sich ein Chancenplus, Spiez warf sich aber in jeden Angriff und scheute sich auch nicht davor, die Bälle ins Aus zu spielen. So konnte Zeit gewonnen werden. Die Spiezer waren offensiv kaum aktiv und kamen in der ersten Halbzeit nur einmal zu einer Abschlussmöglichkeit. André Schmid im Linther Tor parierte den Schuss aber sicher.
Das Bild änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht. Linth griff an, Spiez verteidigte, machte dies gekonnt. Erst in der Schlussviertelstunde trau- ten sich die Berner Oberländer mehr zu und kamen zu den besten zwei Gelegenheiten des gesamten Spiels. Tore fielen aber nicht. Somit gingen die beiden Teams in die Verlängerung. Dort erwischte das Team von Trainer Fabio Digenti einen Blitzstart. Nach 35 Sekunden traf Dejan Ilic zum 1:0 für Linth 04. Die Spiezer reklamierten zwar lautstark ein Offside. An der Entscheidung wurde jedoch nicht mehr gerüttelt. Die Glarner führten endlich. Etwas umstritten war auch die Aktion, die zum Penalty und zum 2:0 für Linth 04 führte. Daniel Feldmann liess sich dadurch nicht beirren, machte seine Sache besser als Sabanovic zu Beginn des Spiels und traf vom Elfmeterpunkt aus zum 2:0 (99.). In der 5. und 6.Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte der Verlängerung erhöhten Babelessa Backa und Ilic auf 4:0. Linth 04 hatte die Schlinge nochmals vom Hals gezogen und am Schluss standesgemäss gewonnen.

Zu wenig geredet
«Wir können mal ein schlechtes Spiel zeigen. Aber was heute in Spiez fehlte, war die Kommunikation auf dem Platz. Das müssen wir ändern», fand Linths Trainer Fabio Digenti nach dem harten Cup-Kampf. Gerade er, für den die Kommunikation auf dem Platz enorm wichtig ist, konnte in dieser Hinsicht mit seinen Spielern nicht zufrieden sein. «Zudem war es ärgerlich, in die Verlängerung zu gehen. Das kostete Kraft für die nächsten beiden wichtigen Meisterschaftsspiele am Dienstag gegen Balzers und am Freitag gegen Tuggen», betonte Digenti.

«Wir gratulieren Linth und werden die vier Tore gegen uns nicht überwerten», meinte auf der Gegenseite der Trainer von Spiez, Peter Kobel. Die Freude über den nächsten Gegner war bei Linth 04 nach dem Triumph gegen Spiez gross. «Wir nehmen jeden Gegner aus der Super League, die Hauptsache ist, es gibt in Näfels ein grosses Fussballfest», sagte Dejan Ilic noch im Berner Oberland. Mit Sion, der Cup- Mannschaft in der Schweiz schlechthin, sollte dieses Fest möglich sein.

SPIELTELEGRAMM:

Spiez – Linth 04 0:4 (0:0) n.V.
ABC-Zentrum, Spiez. – SR Turkes. – 700 Zuschauer.
Tore: 91. Ilic 0:1. 99. Feldmann 0:2 (Elfmeter). 105. Backa 0:3. 105. Ilic 0:4.

Spiez: Simon; Bürki, Zimmermann, Wyssen, Häsler, Stucki; Buri (71. Stanisic), Ueltschi, Baumann (103. Wittwer); Markovic (105. Weigel), Wymann (76. Bühler).
Linth 04: Schmid; Amendola, Thrier, Feldmann, Bechtiger; Caetano (90. Carava), Guto, Sanchez (76. Backa), Schindler (56. Petrovic); Ismaili (56. Ilic), Sabanovic.

Bemerkungen: Simon hält Penalty von Sabanovic (10.). Verwarnungen: 65. Baumann, 71. Stucki, 89. Caetano. 91. Sabanovic. 100. Platzverweis Wyssen.

 
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1. Mannschaft: Schreibt der FC Linth 04 weiter Cupgeschichte?

Nach einigen Meisterschaftsspielen gilt nun wieder Schweizer Cup. Für einmal ist der FC Linth 04 Favorit und reist zum 2. Liga interregional-Team aus Spiez.

von Marc Fischli

Nachdem die Linth-Mannschaft im Helvetia Schweizer Cup gegen den FC Schaffhausen die grosse Überraschung schaffte, wurde ihnen für die 1/16-Final nun der FC Spiez zugelost. Die Berner Oberländer spielen in der 2.Liga interregional und gewannen ihre erste Cuppartie gegen einen 2.Ligisten. Für den FC Linth 04 ist dieses Aufeinandertreffen insofern speziell, weil sie für einmal als Favorit ins Spiel gehen. Bis anhin hatten sie im Schweizer Cup immer Gegner aus höheren Ligen und konnten immer ohne Druck in die Spiele gehen. «Wir sind zwar der Favorit, doch eigentlich gibt es das im Cup nicht, denn es ist ein Spiel und da ist vieles möglich», so Trainer Digenti. Die Glarner tun gut daran ihren Gegner nicht zu unterschätzen und mit vollster Konzentration ins Spiel zu gehen.

Das 1/8-Final als Ziel
Für den FC Linth 04 besteht die einmalige Chance mit einem Sieg die 1/8-Finals zu erreichen und bei den letzten 16 Teams zu sein, welche um den Cupsieg kämpfen. Dafür braucht es aber am Samstag eine ausserordentliche Leistung, denn auch die Spiezer verfolgen dieses Ziel und werden alles geben, um Historisches zu schaffen. «Wir müssen ans Limit gehen und mit vollster Konzentration und der richtigen Einstellung ans Werk gehen, dann haben wir eine Chance», so die Forderung von Digenti. Das Trainerteam der Glarner kann in diesem Spiel aus dem Vollen schöpfen und mit Nemanja Petrovic haben sie erstmals eine weitere Offensivkraft im Kader. Der FC Linth 04 muss mit der gleichen Leidenschaft und Einstellung ins Spiel gehen, wie wenn sie gegen einen grossen Gegner spielen, dann liegt sicher ein Sieg drin und somit der erstmalige Vorstoss in die 1/8-Finals.

FC Spiez –  FC Linth 04, Sa. 14.9.19, 16.00Uhr, Sportzentrum ABC, Spiez

 

Frauen: Niederlage nach katastrophaler 1. Halbzeit

Die Glarnerinnen müssen eine weitere Niederlage einstecken. Sie finden gegen die starken Wittenbacherinnen kein Mittel und kassieren zwei Treffer.

von S. Hug

Die Glarnerinnen liessen sich kurz nach Spielstart tief in die eigene Hälfte zurückdrängen. Die Wittenbacherinnen versuchten indessen, schnellstmöglich in die gegnerische Spielhälfte einzudringen und versuchten durch Spielverlagerungen Räume zu schaffen. Für die Glarnerinnen war es sehr schwierig ins Spiel zu finden. Die Abwehr spielte viele unnötige Fehlpässe und machten dadurch den Wittenbacherinnen das Spiel einfach.  Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Heimteam den Führungstreffer erzielte. Nicole Tobler profitierte in der 25. Minuten von einem weiteren Abwehrfehler und netzte zum Führungstreffer ein. Im Verlauf der ersten Halbzeit hatten die Glarnerinnen nie richtig Zugriff aufs Spiel und konnten von Glück reden, dass es keine weiteren Gegentore in der ersten Halbzeit gab.

Deutlich bessere zweite Halbzeit
In der zweiten Halbzeit war eine klare Leistungssteigerung der FC Linth 04-Schwanden-Frauen ersichtlich. Gleich zu Beginn wurde Schnyder in die Tiefe geschickt und eilte aufs Tor zu, ihr Schuss wurde jedoch von der Torhüterin pariert. Die Glarnerinnen spielten in der zweiten Halbzeit ruhiger und versuchten sich mit Kombinationen durch die gegnerische Abwehr zu bringen. Trotzdem gestalte sich das Offensivspiel harzig, was zu fast keinen Torchancen führte. Der Ausgleich wäre bis 5 Minuten vor Abpfiff der Partie noch möglich gewesen.  Doch nach einem Ballverlust in der Offensivbewegung gelang es den Linth 04-Schwanden-Frauen nicht rechtzeitig umzuschalten und den Gegenangriff zu unterbinden. So trifft wieder Tobler in der 85. Minute mit einem Traumschuss zum Endstand 2-0 für das Heimteam. «Die erste Halbzeit war nicht gut. Wir hatten zu viele Fehlpässe im Aufbauspiel. Es ist nun wichtig, dass wir an der zweiten Halbzeit anknüpfen», so N. Hug nach dem Spiel.

Spieltelegramm:
Grüntal Wittenbach

FC Wittenbach 1: Gähler, Dahlkötter, Stöckli, Wahsel, Braha, Liviero, Tobler, Bruderer (C), Bischof, Eisenhut, Vetter
FC Linth 04-Schwanden: Studler, M. Studler, N. Hug, S. Hug, von Mutius, Tolaj, Gubler, Antonazzo, Rhyner, Stähli, Schnyder

2. Mannschaft: holt gegen Wängi nur einen Punkt

Der FC Linth 04 hat gegen Wängi nur einen Punkt gewonnen. Dabei hatten sie einige Chancen für einen Sieg, doch die Chancenauswertung liess zu wünschen übrig.

von Marc Fischli

Der FC Linth 04 startete spielbestimmend und agierte gepflegt und spielte schnell. Der FC Wängi war mit dem schnellen Kombinationsspiel der Glarner in der Defensive überfordert und so erarbeiteten sich die Glarner die eine oder andere gute Möglichkeit. Die beste Torchance in der ersten Halbzeit hatte Gössi, welcher mustergültig von Baumhackl lanciert wurde, doch er scheiterte am Torhüter. Die Gäste aus Wängi waren in der ersten Halbzeit vor allem durch Konter gefährlich. Nach knapp 20 Minuten gingen sie dann auch entgegen dem Spielverlauf nach einem solchen Gegenangriff in Führung. Der FC Linth 04 liess sich aber nicht beiiren und suchte postwendend den Ausgleich.

Viele Chancen
Die Feldüberlegenheit und die gute Spielweise wurde dann kurz vor der Pause belohnt: Rhyner hämmerte einen Ball mit einer Direktabnahme zum verdienten Ausgleich ins Tor. Nach der Pause änderte sich am Spielgeschehen nur wenig: Es war weiterhin der FC Linth 04, welcher das Spiel machte und auch Chancen herausspielte. So hatten Gössi, Rikic und Baumhackl drei sehr gute Möglichkeiten, welche jedoch ungenutzt blieben. Nach knapp einer Stunde wurden die Glarner dann aber doch noch belohnt: Nach einem schönen Durchspiel traf Kälin zur verdienten Führung. Nach diesem Treffer kontrollierten die Glarner das Spiel, doch Wängi wurde trotzdem immer gefährlicher. So hatten sie zwei gute Chancen und einmal rettete die Lattte für den bereits geschlagenen Miljic. Nach knapp 75 Minuten wussten sich die Linth-Akteure im Strafraum nur noch mit einem Foul zu helfen und der FC Wängi verwertete den anschliessenden Elfmeter zum zweiten Tor. Die Glarner Unterländer suchten anschliessend wieder die Offensive und kamen nochmals zu guten Möglichkeiten. So hatte Rikic die beste Chance, doch sein Abschluss landete neben dem Tor. Schlussendlich war das Unentschieden sicher nicht gestohlen, doch die Glarner hätten mit einer besseren Chancenauswertung die Partie früher entscheiden können.

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1. Mannschaft: Nullnummer im Tessin

Der FC Linth 04 spielt in der 1. Liga auswärts gegen Paradiso 0:0 und verbleibt damit in der Spitzengruppe. Auch wenn die Glarner die besseren Torchancen hatten, geht die Punkteteilung letztlich in Ordnung.

von Marc Fischli

Die Spieler des FC Linth 04 waren von Beginn weg hellwach und spielbestimmend. Dabei agierten sie über die Flügel und hatten in der ersten Halbzeit einige gute Offensivaktionen. Paradiso hingegen biss sich mit seinen Offensivaktionen immer wieder die Zähne an der guten Linth-Abwehr aus.

Die beste Chance hatte Sandro Carava nach knapp 20 Minuten, als er mustergültig von Babelessa Backa lanciert wurde, jedoch das Tor nicht traf. Der FC Linth 04 wurde immer wieder gefährlich über die Aussenbahnen und vor allem Backa sorgte mit seinen Dribblings für Gefahr. Die nächste Möglichkeit für Linth hatte Amar Sabanovic, als er eine Flanke von Vitor Gregorio annahm und abzog, doch sein Geschoss landete in den Armen von Gabriele Bernasconi im Tor der Gastgeber. Die Tessiner standen defensiv jedoch auch gut und liessen an- schliessend kaum mehr gute Möglichkeiten zu.

Ausgeglichene Partie
Umso länger die Partie dauerte, desto ausgeglichener zeigte sich das Geschehen. Die Glarner versuchten zwar, wei- terhin schnell über die Aussenbahnen zu spielen, doch die Tessiner stellten sich besser darauf ein und liessen immer weniger Möglichkeiten zu. Eine gute Torchance hatte der eingewechselte Dejan Ilic nach knapp einer Stunde, doch sein Schuss wurde vom guten Tessiner Torhüter pariert.

Die Linth-Akteure gingen in der Schlussphase ein gewisses Risiko ein, da sie den Sieg unbedingt wollten. Dies ermöglichte den Gastgebern einige Kontermöglichkeiten, doch André Schmid im Tor des FC Linth 04 war stets Herr der Lage. Kurz vor Schluss hatte dann der Linth 04 nochmals eine gute Möglichkeit: Der kurz zuvor einwechselte Mario Budimir schoss aus knapp 20 Metern, mit etwas Glück hätte André Caetano den Ball noch entscheidend abfälschen können. Dies misslang jedoch und der Ball wurde eine sichere Beute von Bernasconi.

Die Partie endete letztlich torlos und Linth fand wiederum keine Lösung ein Tor zu erzielen. Immerhin erarbeiteten sich die Glarner Unterländer einige Chancen und zeigten eine klare Leistungssteigerung im Gegensatz zum Spiel vor Wochenfrist gegen Wettswil-Bonstetten. «Wir haben gegen Paradiso wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Wir wollen nun daran anknüpfen und uns weiter verbessern», so Linth-Trainer Fabio Digentis Fazit nach der Partie. Mit diesem Punkt verbleibt Linth 04 weiter in der Spitzengruppe.

SPIELTELEGRAMM:
FC Paradiso – FC Linth 04           0:0 (0:0)
Stadion Pian Scairolo. – 200 Zuschauer. – SR: Messerli

FC Paradiso: Bernasconi; Kabamba, Loeiro, Rosamilla; Alaimo (73. Calic); De Biasi, Jalal, Grasseli, Becchio; Iaconis, Giurti (80. Florio)
FC Linth 04: Schmid; Jakovliev, Feldmann, Thrier, Hren; Carava (80. Ebipi), Caetano, Backa, Brezina (63. Ilic); Gregorio, Sabanovic (90. Budimir).

Bemerkungen: Linth 04 ohne Sanchez (abwesend) und Petrovic (noch nicht spielberechtigt). – Verwarnungen: 35. Becchio, 71. Hren, 83. Giunti, 85. Caetano, 88. Loiero (alle Foul).

2. Mannschaft: trifft auf den ewigen Rivalen Wängi

Der FC Linth 04 trifft am Sonntag auf den FC Wängi, welcher früher stets ein echter Rivale des Fanionteams der Glarner war.

von Marc Fischli

Der FC Linth 04 ist mit vier Punkten aus zwei Spielen gut in die neue 2.Liga-Saison gestartet. Dabei konnten sie dem Aufstiegsaspiranten Frauenfeld auswärts einen Punkt abnehmen und hätten mit etwas mehr Glück sogar gewinnen können. «Wir haben gut gespielt und weitere Fortschritte gemacht, was mich für die nächsten Spiele zuversichtlich stimmt», so Trainer Janjic.

Nun treffen die Glarner auf das bisher punktelose Wängi. Gegen den FC Wängi kämpfte früher das Fanionteam jeweils um die Aufstiege in die 2.Liga und anschliessend auch in die 2.Liga interregional. Die Partien waren jeweils hart umkämpft und ausgeglichen. Nun spielt die zweite Linth-Mannschaft gegen die Wängener, welche schlecht in die neue Saison gestartet sind. Am vergangenen Samstag zogen sie beim Torfestival in Sirnach den Kürzeren und wollen diese Niederlage nun mit dem ersten Sieg gegen die Glarner vergessen machen. «Wängi wird uns alles abverlangen, denn sie sind kämpferisch gut und agieren sehr kompakt», so Trainer Janjic.

Es bleibt nun zu hoffen, dass die Glarner Unterländer die guten Leistungen aus den ersten Spielen mit einem weiteren Sieg bestätigen können und sich so in der Spitzengruppe etablieren können. Dabei hat Janjic auf vielen Positionen einige Möglichkeiten und wird mit Sicherheit eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Platz haben.

FC Linth 04 –  FC Wängi, So. 8.9.19, 14.00 Uhr, Sportplatz Allmeind, Niederurnen