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Matchbericht: Unnötige Niederlage im Direktduell

Nach zwei Siegen in den letzten zwei Wochen werden die Linth-Frauen in ihrem Elan gebremst. Sie haben sich viele Torchancen erarbeitet, aber die Tore hat der Gegner geschossen.

von S. Hug

Nach dem souveränen Sieg in Buchs waren die Linth-Damen für das Spiel gegen Ebnat-Kappel optimistisch gestimmt und strebten den dritten Saisonsieg an. Dieser Optimismus wurde jedoch in der 3. Spielminute getrübt als Ebnat-Kappel bereits zur 1-0 Führung einnetzen konnte. Nach diesem frühen Treffer fanden die Linth-Damen nur schwer ins Spiel. Die Ebnat-Kappelerinnen agierten in der Startphase mit viel Zug aufs Tor von L. Studler. In der 20. Minute profitierte der Gast von einer Unstimmigkeit in der Defensive und konnte die Führung weiter ausbauen.

Es war nun an der Zeit, dass die Linth-Damen endlich ins Spiel fanden. Nach dem zweiten Gegentreffer nahmen die Linth-Frauen die Zweikämpfe mehr an und auch ihr Kombinationsspiel funktionierte besser. Vermehrt spielten sie sich grosse Chancen heraus. Oeschger, S. Hug und Berger verpassten jedoch alle aus aussichtsreichen Positionen.

Viele Chancen, aber keine Tore
Auch nach dem Seitenwechsel konnten sich die Linth-Damen zahlreiche Chancen herausspielen, die Torfrau von Ebnat-Kappel lief jedoch zur Hochform auf. Der Gast aus Ebnat-Kappel zog sich in der zweiten Halbzeit komplett zurück und lauerte auf Konter. Die Linth-Damen blieben vom Pech verfolgt und blieben bis zum Spielende erfolglos.

«Wir haben die Chancen leider nicht gemacht. Wir spielen viele Chancen sehr gut heraus, schaffen es aber nicht, diese zu verwerten. Für unser Selbstvertrauen ist es nun wichtig, dass wir endlich unsere Chancen nutzen und mit einem Sieg in die Winterpause gehen können», so Nicole Hug nach dem Spiel.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 (F)- FC Ebnat-Kappel (F)        0-2 (0-2)
Allmeind, Niederurnen
Tore: 0-1 (3. Ebnat), 0-2 (20. Ebnat)

FC Linth 04: L. Studler; Gubler, M. Studler, Schilling, Andreoli; Schnyder, N. Hug, S. Hug, Stähli; Berger; Oeschger; E: Deplazes, Thoma, Galluccio
FC Ebnat: Clerc; Forrer, Aerne, Gabathuler, Abderhalden; Castelberg, Grüninger, Horvat, Tschumper; Kauf; Roth; E: Scheiwiller

Bemerkungen: Linth 04 ohne Antonazzo (gesperrt), Feldmann, Steinmann, Hösli (alle verletzt), Lo Faro, von Mutius, Fischli (alle Privat)

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Matchbericht: Frauen geben die rote Laterne ab

Die Frauen des FC Linth 04-Schwanden geben die rote Laterne ab

Durch den zweiten Saisonsieg klettern die Glarnerinnen erstmals seit langem über den Strich. Auswärts wurde der FC Buchs gleich mit 6-0 besiegt, der Grundstein dafür wurde mit einer guten ersten Halbzeit gelegt.

von A. Iten

Den Damen des FC Linth 04-Schwanden war die Wichtigkeit dieser Begegnung bewusst, will man nicht mit einer grossen Hypothek in die Rückrunde starten, darf man in Buchs auf keinen Fall verlieren. Entsprechend engagiert starten die Glarnerinnen in die Partie und bereits nach sechs Spielminuten lancierte die in der ersten Halbzeit überragende Stefanie Hug mit einem absoluten Traumpass Schnyder, welche eigentlich die freistehende Lo Faro anspielen wollte, doch die heranstürmende Verteidigerin des FC Buchs lenkt den Ball unglücklich und unhaltbar ins eigene Netz ab. Nur kurze Zeit später war es die umgekehrte Kombination – Schnyder spielte Stefanie Hug mustergültig frei, welche aus kurzer Distanz die Führung auf 2-0 erhöhen konnte. Im Anschluss erspielten sich auch die Gastgeberinnen Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, doch scheiterten diese immer wieder an der starken Livia Studler. In der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit gelangen den Linth-Damen noch drei weitere Treffer. Zuerst spielte Stefanie Hug ihre Zwillingsschwester Nicole frei, diese liess sich diese Möglichkeit nicht nehmen, nur kurze Zeit später erhöhte Oeschger das Score auf    4-0. Sie konnte einen schnellen Konter mit einem schönen Aussenrist-Tor abschliessen und nur Sekunden vor dem Pausenpfiff war auch noch Lo Faro erfolgreich.

In der zweiten Halbzeit fanden die Glarnerinnen nur sehr mühevoll wieder ins Spiel. Die Luft war draussen und wohl auch die Gedanken, dass in nur 48h ein weiteres sehr wichtiges Spiel gegen Ebnat-Kappel ansteht, hinderten die Spielerinnen gewisse Extrameter zu laufen, dies war in der 1. Halbzeit noch der Fall. So war es dann auch nicht überraschend, dass Buchs zu einigen teils hochkarätigen Chancen kam, oft waren diese allerdings auch auf Stellungsfehler des Gastes zuzuschreiben, weil die Positionen nicht mehr gehalten wurden. Dem Heimteam war ein Torerfolg allerdings vergönnt und so war es Lo Faro, welche einen sensationell vorgetragenen Angriff über S. Hug sowie Oeschger zum 6-0 Endstand abschloss.

„Unser Ziel war von Beginn an klar. Daher mussten wir von Anfang an konzentriert und hellwach sein, was in den vorgängigen Spielen leider nicht immer der Fall war. Dies gelang uns sehr gut und durch ein schönes Zusammenspiel konnten wir uns viele Chancen erarbeiten und waren endlich wieder einmal effizient vor dem Tor. Dieser Sieg gibt uns wieder Selbstvertrauen und Freude am Spiel zurück, welches wir für die letzten 2 schwierigen Aufgaben mitnehmen müssen“, so die formstarke Schnyder nach dem Spiel.

SPIELTELEGRAMM:
FC Buchs (F)- FC Linth 04 (F)        0-6 (0-5)
Rheinau, Buchs
Tore: 0-1 (6. Schnyder), 0-2 (13. S. Hug), 0-3 (28. N. Hug), 0-4 (37. Oeschger), 0-5 (44. Lo Faro), 0-6 (81. Lo Faro)

FC Buchs: Graf; Birchler, Mirosljevic, Pfiffner, Niederer; Andenmatten, Stricker, Wildhaber, Schmid, Danner; Müssner; E: Eugster, Messmer, Rinner
FC Linth 04: L. Studler; Gubler, M. Studler, Schilling, Andreoli (55. Deplazes); Schnyder (56. Stähli), Rexhaj, S. Hug, Thoma (23. Oeschger); N. Hug; Lo Faro; E: Deplazes, Oeschger, Stähli

Bemerkungen: Linth 04 ohne Antonazzo (gesperrt), Feldmann, Steinmann, Hösli (alle verletzt), von Mutius (krank), Galluccio (Aufgebot anderes Team), Fischli (Privat)

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Matchbericht: Die Linth 04 Damen holen die ersten 3 Punkte

Dank einer guten Leistung gewinnen die Linth 04 Damen erstmals in dieser Saison und schlagen den FC Widnau mit 2-0.

von S. Hug

Von Beginn weg waren die Frauen des FC Linth 04 bestrebt dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Sie suchten die Zweikämpfe und bestritten diese erfolgreich. Ebenfalls stand die neu formierte Abwehr um Routinier Schilling sicher. So war es dann auch der FC Linth, der über Lo Faro und Schnyder zu ersten guten Chancen kamen. Diese wurden vorerst noch ausgelassen. Auf der anderen Seite hatte die Defensivabteilung des FC Linth 04 alles im Griff und liess keine gefährliche Torchance der Widnauerinnen zu. In der 42. Minute erhielten die Linth-Damen einen Freistoss in aussichtsreicher Position. S. Hug fasste sich ein Herz und verwertete diesen zur verdienten Führung. Somit gingen die Glarnerinnen erstmal in dieser Saison mit einer Führung in die Pause.

Abgeklärte Leistung mit einem kleinen Wehrmutstropfen am Schluss
Sichtlich erleichtert von der Pausenführung spielten die Linth 04-Frauen weiter auf das 2-0. Sie behielten in der Defensive weiterhin die Oberhand und im Mittelfeld wurde schnell der vertikale Pass in die Tiefe gesucht. Einen solchen Pass erlief Antonazzo vor der herausstürmenden Torfrau der Widnauerinnen und schob in der 51. Minute zum 2-0 ein. In der Folge hätte das Resultat noch höher ausfallen müssen. Schnyder, Lo Faro und Oeschger verpassten alle aus aussichtsreichen Positionen. Durch die geschlossene Mannschaftsleistung geriet der Sieg jedoch nie in Gefahr. Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt diesen ersten 3 Punkten nun doch hangen. In der 82. Minute stellte der Schiedsrichter Antonazzo mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz. «Wir hatten uns viel vorgenommen vor der Partie und wir haben vieles davon heute auf dem Platz endlich gesehen. Ich bin sichtlich erleichtert, dass wir nun die ersten 3 Punkte einfahren konnten» so Captain Andreoli nach dem Spiel. Es gilt nun diese Leistung in den nächsten Spielen zu bestätigen, dann liegen sicherlich noch mehr Punkte in dieser Vorrunde drin.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 (F)- FC Widnau (F)        2-0 (1-0)
Lintharena, Näfels
Tore: 1-0 (42. S. Hug), 2-0 (51. Antonazzo)

FC Linth 04: L. Studler; Gubler, Schilling, M. Studler, Andreoli; Schnyder, S. Hug, Antonazzo, Thoma; Berger, Lo Faro;  E: N. Hug, Oeschger, von Mutius
FC Widnau: Grüninger; Britschgi, Gschwend, Imperia, Poljansek; Helbling, Vettiger, Mattle, Ritz; Dietsche, Köppel; E: Stachl, Cusinato, Shala

Verwarnungen: S. Hug (gelb), Antonazzo (gelb/rot)
Bemerkungen: Linth 04 ohne Feldmann, Steinmann, Hösli (alle verletzt), Galluccio (Aufgebot anderes Team), Fischli (Familie), Deplazes (Beruf), Stähli (Schule/Ausbildung)

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Matchbericht: Frauen bleiben erfolglos

Selbst ein frühes Tor nützt den Linth-Frauen gegen die Frauen aus Ems nichts.

von S. Hug

Die Glarnerinnen warten auch nach sechs Runden auf den ersten Punktgewinn in der Meisterschaft. Dabei hatte das Auswärtsspiel in Ems für die Linth-Frauen gut begonnen: Bereits nach 8. Minuten erzielte Oeschger den Führungstreffer. Doch dann folgte der eiskalte Nackenschlag für die Linth-Damen. Das Drama dauerte lediglich 6 Minuten. Während diesen 6 Minuten erzielte das Heimteam drei Tore. Allen Treffern gingen individuelle Fehler der Linth-Damen voraus. Kaum hat sich die Aufregung wieder gelegt, wurde Feldmann im Strafraum zu Foul gebracht und verwandelte den folgenden Elfmeter souverän. In den Minuten vor der Pause hatten die Linth-Frauen das Spiel sogar richtig gut im Griff und kommen zu weiteren Chancen, die jedoch nicht verwertet wurden.

Auch in der zweiten Halbzeit vom Pech verfolgt
Nach der Pause aber kam das Heimteam wieder zu ihrer ersten Chance. Diese Chance wurde eiskalt ausgenutzt und die Führung zum 4-2 weiter ausgebaut. Die Linth-Damen wollten jedoch weiter den ersten Punkt holen. In der 53. Minute konnte sich Schnyder durch einen Pass in die Tiefe durchsetzen und die Führung erneut verkürzen. Danach änderte sich nichts am Geschehen. Die Emserinnen spielten mit grossem Einsatz und hoher Intensität. Die Linth-Frauen versuchten im Gegenzug mit schnellen Kombinationen die Defensive zu umspielen, es kam aber kaum etwas dabei raus. «Wir haben das Spiel in 6 Minuten selbst aus der Hand gegeben, weil wir vollkommen neben den Schuhen standen. Solange wir die Blackouts nicht abstellen, wird es schwierig werden zu punkten», so Iten nach dem Spiel. Am Dienstag haben die Linth-Damen bereits das nächste Spiel. Dank einem Freilos stehen sie bereits im Cup-Viertelfinal und hoffen nun endlich ein Erfolgserlebnis in Romanshorn einzufangen.

SPIELTELEGRAMM:
FC Ems (F)- FC Linth 04 (F)        4-3 (3-2)
EMS-Arena Vial, Domat/Ems
Tore: 0-1 (8. Oeschger), 1-1 (Ems), 2-1 (Ems), 3-1 (Ems), 3-2 (Feldmann), 4-2 (Ems), 4-3 (53. Schnyder)

FC Ems: Daniele; Riedi, Flury, Nigg, Lerchi; Walker, Kühne, Gartmann, Dermond; Tschalèr, Raselli; E: Casutt, Cammarota, Dietrich
FC Linth 04: L. Studler; Gubler, Schilling, Antonazzo, M. Studler, Schnyder, Feldmann, S. Hug, Stähli; Oeschger; Lo Faro; E: von Mutius, Thoma, Galluccio

Bemerkungen: Linth 04 ohne N.Hug, Andreoli, Deplazes, Hösli, Steinmann, Fischli

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Matchbericht: Das «Stängeli» verhindert

In der 2. Hauptrunde des Schweizer Cups verlieren die Frauen des FC Linth 04 gegen den FC Basel 0:9 (0:6). Trotz dieser Niederlage überwiegt bei Linth die Freude.

von Ruedi Gubser

Das Frauenteam von Linth-Schwanden hatte sich für das Cupspiel gegen Basel die Männer von Linth 04 zum Vorbild genommen, die vor einem Jahr im Schweizer Cup dem FC St. Gallen die Stirn boten und sich erst im Elfmeterschiessen schlagen lassen mussten. Linths Frauen war vor dem Spiel klar gewesen, dass ein ähnliches Unterfangen für sie nicht möglich sein würde. Zu gross ist der Niveauunterschied im Frauenfussball von der Nationalliga A zur 2. Liga. Deshalb lautete ihre Zielsetzung, möglichst lange kein Tor zu erhalten und ein «Stängeli» zu vermeiden.
Ersteres gelang den Lintherinnen nicht wunschgemäss, zweiteres indes schon. Und darüber freuten sie sich am Ende der Partie am meisten. Nach 70 Minuten hatte es zwar nicht danach ausgesehen, dass Linth die zweistellige Zahl bei den Gegentoren würde vermeiden können, denn Basel führte zu diesem Zeitpunkt 9:0. Die Glarnerinnen stemmten sich in der Schlussphase mit aller Kraft erfolgreich gegen einen weiteren Gegentreffer und konnten sich so am Ende über ihr eigenes kleines Erfolgserlebnis freuen.
Linth 04 kämpfte nach einem frühen Rückstand, der durch einen abgefälschten Schuss unglücklich zustande gekommen war, tapfer, wehrte sich nach Kräften, musste die Überlegenheit der Baslerinnen aber akzeptieren. «Wir hielten unseren Möglichkeiten entsprechend gut dagegen. Uns wurden die Grenzen aber massiv und schonungslos aufgezeigt», erwähnt Trainer Andy Iten. «Riesig freut mich, wie die Spielerinnen die Moral bis zuletzt aufrechterhalten konnten und trotz grossem Rückstand den Plausch hatten.»
Bei einem eigenen Treffer wäre der Spass wohl noch etwas grösser gewesen. Diesen verpasste Irene Oeschger beim Stand von 0:2. «Das war unsere beste und auch einzige richtige Chance», bemerkt Iten dazu. Mit der Leistung seines Teams war er, abgesehen von den letzten zehn Minuten vor der Pause, als Basel drei Treffer erzielte, zufrieden. «Wir verteidigten nicht mehr gut. Das war unsere schwächste Phase des gesamten Spiels. Die zweite Halbzeit gibt uns dagegen Motivation und Selbstvertrauen für die Meisterschaft. Treten wir auch dort so auf wie in der zweiten Hälfte gegen Basel, werden wir nicht mehr am Tabellenende herumgurken.»

Einmaliges Erlebnis
Andy Iten bezeichnete die Cuppartie gegen Basel als einmaliges Erlebnis – für die Spielerinnen und ihn selbst. «Nicht nur ein NLA-Team als Gegner zu haben, war speziell. Auch das ganze Drumherum war es.» Iten nannte als Beispiele die Spielleitung durch ein Schiedsrichter-Trio und nicht einen Ref alleine sowie die Coaching-Zone, bei der darauf geachtet wurde, dass er sie nicht verliess.

Viele Zuschauer
Speziell war aber auch der Zuschaueraufmarsch. «Wir haben zu Hause noch nie vor so vielen Leuten gespielt. Es kamen Personen zum Spiel, die ich sonst nicht an einem Frauen-Fussballmatch sehe. Das war cool.» Geschätzt hat der Trainer des Frauenteams auch, dass viele Spieler der ersten Mannschaft das Cupspiel verfolgten.
Am Mittwoch werden die Fussballerinnen des FC Linth 04 voraussichtlich wiederum fast unter sich sein, wenn sie in der 2.-Liga-Meisterschaft den Vierten Wittenbach empfangen. Dabei ist für sie diese Partie für das Tabellenschlusslicht ungleich wichtiger als die Cuppartie. Diese war dafür spassiger – trotz einem 0:9.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 (F) – FC Basel 1893 (F)        0-9 (0-6)
Lintharena SGU, Näfels – 100 Zuschauer
Tore: 0-1 (2. Jenzer), 0-2 (15. Jenzer), 0-3 (27. Marti), 0-4 (34. Marti), 0-5 (43. Klotz), 0-6 (44. Marti), 0-7 (Hoti), 0-8 (54. Marti), 0-9 (68. Marti)

FC Linth 04: L. Studler; M. Studler, Andreoli, Antonazzo, N. Hug; Schnyder, Feldmann, S. Hug, Thoma (Gubler); Lo Faro (46. Stähli); Oeschger (Galluccio)
FC Basel 1893: Saladin; Jermann (46. Racaj), Brunner, Hirschi (46. Frei), Klotz; Solow, Bunter, Hoti; Bangerter, Marti, Jenzer

Verwarnungen: –
Bemerkungen: Linth 04 ohne Deplazes, Fischli, Hösli, Steinmann

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Matchbericht: Negativspirale dreht sich weiter für die Linth-Frauen

Die Linth-Damen holen auch in ihrem vierten Saisonspiel keine Punkte. Aufgrund einer schlechten Anfangsphase verlieren sie das Spiel gegen Amriswil 3-2.

von S. Hug

Wie schon öfters waren die Linth-Frauen in der Anfangsphase zu wenig konzentriert. Ihnen unterliefen in den ersten Minuten viele Fehlpässe, die zu Chancen für Amriswil führten. Diese Fehlpässe wurden ihnen in der 3. Minute bereits zum Verhängnis: Die Amriswilerinnen profitierten von einem Fehlpass im Aufbau und brachten das Heimteam in Führung. Das Team aus Niederurnen versuchte ins Spiel zu finden, jedoch vergebens. Bereits in der 9. Minute konnte das Heimteam durch einen Stellungsfehler die Führung zum 2-0 weiter ausbauen. Nach diesen sehr frühen Gegentoren versuchten die Linth-Damen das Spiel in die Hand zu nehmen und Torchancen zur kreieren. Im Mittelfeld wurde schneller kombiniert und die Verteidigung aus Amriswil wurde mit einem Spielzug in die Tiefe überspielt. In der 22. Minute schoss S. Hug durch einen Weitschuss den Anschlusstreffer. Im Verlauf der ersten Halbzeit kamen die Linth-Frauen vermehrt zu Grosschancen, die nicht verwertet wurden.

Schlechte Chancenauswertung wird bestraft
Nach dem Pausentee fanden die Linth-Damen gut ins Spiel zurück. In der 49. Minute scheiterte Feldmann an der Torhüterin, die den Ball abprallen liess. Schnyder profitierte von diesem Abpraller und erzielte den Ausgleich. Nach diesem Treffer dominierten die Linth-Frauen das Spiel und erspielten sich weitere Torchancen. Die Linth-Damen drückten nun aufs Tempo und erspielten sich teilweise hochkarätige Chancen im Minutentakt. Trotzdem war es in der 65. Minute eine Amriswilerin, die im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Der anschliessende Elfmeter wurde zur Führung souverän verwertet. Nach diesem Tor hatten die Linth-Damen das Spiel weiter in der Hand und erarbeiteten sich Chancen um Chancen. Doch die Linth-Damen bleiben vom Pech verfolgt und müssen mit der vierten Niederlage in Serie nach Hause fahren. «Wir haben den Anfang einfach komplett verschlafen und waren nicht bereit», so Studler nach dem Spiel. Leider ist es den Linth-Damen wieder nicht gelungen, ihre spielerische Überlegenheit in Treffer umzumünzen. Sie haben nun zwei Wochen Zeit, die Defizite zu trainieren. Am 22. September treffen die Linth-Damen im Cup auf das Nationalliga A-Team aus Basel.

SPIELTELEGRAMM:
FC Amriswil (F)- FC Linth 04 (F)        3-2 (2-1)
Tellenfeld, Amriswil
Tore: 1-0 (3. Amriswil), 2-0 (9. Amriswil), 2-1 (22. S. Hug), 2-2 (49. Schnyder), 3-2 (65. Amriswil, Penalty)

FC Amriswil: Kirchhofer; Schori, Engeler, Sonderegger, Rickenbach; Schoop, Gurtner, Petti, Gysi; Guerreiro, Hungerbühler; E: Rumor, Nyffenegger, Silva, Niedermann
FC Linth 04: L. Studler; Gubler, M. Studler, Antonazzo, Deplazes; Schnyder, Feldmann, S. Hug, Stähli; N. Hug; Lo Faro; E: Thoma, Oeschger, Galluccio

Verwarnungen: Antonazzo, Gurtner, Gysi
Bemerkungen: Linth 04 ohne Andreoli, von Mutius, Hösli, Fischli, Steinmann

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Matchbericht: Kein Ende der Durststrecke für die Linth-Frauen

Linth-Frauen bleiben nach drei Spielen weiterhin erfolglos und können nach der 0-3 Niederlage weiterhin auf die ersten Punkte hoffen.

von S. Hug

Der Gast aus Wil kam sehr gut ins Spiel, wodurch die Linth-Damen sehr viel mit der Defensivarbeit beschäftigt waren. In der 6. Minute wurde dem Gast aus Wil ein Freistoss zugesprochen. Dieser wurde souverän zur 1-0 Führung verwertet. Dieses schnelle Führungstor für die Gäste war für das Selbstvertrauen der Glarnerinnen nicht fördernd. Während den ersten 45. Minuten fanden die Linth-Frauen überhaupt nicht ins Spiel. Die Wilerinnen erspielten sich mit schönen Kombinationen durchs Mittelfeld und kamen so immer wieder gefährlich vor das Tor von Studler. Die Linth-Frauen liessen sich weit in ihre eigene Hälfte drängen, was zu grossen Löchern zwischen den eigenen Reihen führte. Trotz der Überlegenheit der Wilerinnen fiel vor dem Pausentee kein weiteres Tor.

«Leider konnten wir unsere Vorsätze nach dem letzten Spiel nicht umsetzen.»
Irene Oeschger, Stürmerin FC Linth 04

Mehr Kampf und bessere Moral wurde nicht belohnt
Nach dem Pausentee stellten die Linth-Frauen ihr System um, damit kein Überzahlspiel im Mittelfeld mehr herrscht. Dies funktionierte auch in den ersten Minuten besser. Die Wilerinnen hatten mehr Mühe, jedoch konnten die Linth-Frauen ihr eigenes Spiel nicht aufbauen. In der 53. Minute kombinierten die Wilerinnen sich wieder schnell durch und bauten ihre Führung aus. Trotz des weiteren Treffers versuchten die Linth-Damen endlich in ihr Offensivspiel zu finden, was ansatzweise funktionierte. Das Heimteam konnte sich einige Male auf der Seite durchsetzen, blieb jedoch weiterhin erfolglos. In den letzten Spielminuten warfen die Linth-Damen alles in die Offensive. Dies ermöglichte den Wilerinnen mehr Platz. In der 85. Minute konnten sie von diesen Löchern profitieren und netzten zur 3-0 die Führung ein. «Leider konnten wir unsere Vorsätze nach dem letzten Spiel nicht umsetzen. Aufgrund von vielen Fehlpässen, scheiterten wir bereits beim Aufbauspiel. Unser Gegner aus Wil war immer einen Schritt schneller, was uns zu viel Laufarbeit zwang», so Oeschger nach dem Spiel. Die Linth-Damen hoffen am Freitag, 7. September 2018, in Amriswil ihre ersten Punkte einzufangen. Es ist zu hoffen, dass sich die Linth-Damen nun schnell fangen werden um die ersten Punkte einzufahren.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 (F)- FC Wil 1900 (F) 0-3 (0-1)
Lintharena, Näfels
Tore: 0-1 (22. Buschta), 0-2 (46. Scheiwiller), 0-3 (87. Kaufmann)

FC Linth 04: L. Studler; Andreoli, M. Studler, Antonazzo, N. Hug; Schnyder, Feldmann, S. Hug, Galluccio; Oeschger, Lo Faro; E: Gubler, von Mutius, Thoma
FC Wil 1900: Widmer; Scherrer, Steinemann, Buschta, Bottlang; Nick, Bösch, Kaufmann, Scherrer; Scheiwiller, Germann; E: Habegger, Eisenegger, Halter, Künzli

Bemerkungen: Linth 04 ohne Stähli, Deplazes, Hösli, Murati, Steinmann, Fischli

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Matchbericht: Linth-Frauen bleiben punktlos

Die Linth-Damen bleiben weiterhin ohne Punkte. Der Absteiger aus Eschenbach dominiert über 90 Minuten das Spiel und gewinnt 3-1.

von S. Hug

Dem Heimteam war bewusst, dass mit dem Absteiger aus Eschenbach eine grosse Herausforderung auf sie zukommen wird. Die Angst stand den Glarnerinnen in der Startphase ins Gesicht geschrieben. Der Gast aus Eschenbach versuchte mit einem frühen Pressing das Heimteam zu Fehler zu zwingen, was auch sehr gut funktionierte. Die Linth-Frauen spielten einige Fehlpässe unter leichter Bedrängnis und machten dadurch das Spiel den Eschenbacherinnen einfach. In der 17. Minute führte fehlende Kommunikation in der Defensive dazu, dass der Gast zum verdienten 1-0 einnetzen konnte. Die Linth-Frauen konnten sich nach diesem Treffer immer noch nicht fangen. Die Eschenbacherinnen spielten schöne Kombinationen heraus, was dazu führte, dass der Gast in der 20. Minute die Führung ausbauen konnte. Auch nach diesem weiteren Treffer hatte das Heimteam Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Grosse Abstände innerhalb der Mannschaft und weiterhin viele Fehlpässe ermöglichten dem Gast, das Spiel zu dominieren. Trotz der klaren Überlegenheit von Eschenbach erzielte N. Hug durch eine schöne und schnelle Kombination im Mittelfeld den Anschlusstreffer.

Keine Besserung in der zweiten Halbzeit
Nach dem Pausentee zeigten die Linth-Damen keine Reaktion. Sie versuchten jedoch die Defensive aus Eschenbach nun früh unter Druck zu setzen und ermöglichten einige Unsicherheiten seitens der Eschenbacherinnen. Trotzdem war es in der 63. Minute wieder der Gast, der die Führung weiter ausbauen konnte. Die Glarnerinnen waren auch nach dem dritten Treffer weiter bemüht, jedoch erfolglos. Über 90 Minuten fand das Heimteam nie in die Partie und muss sich geschlagen geben. Bereits am Samstag steht das nächste Spiel gegen die Frauen aus Will an. „Wir müssen das Spiel nun abhaken und weiter nach vorne schauen. Die unnötigen Fehler müssen vermieden werden, damit wir die ersten Punkte in dieser Saison holen können“, so Nicole Hug nach dem Spiel.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 (F)- FC Eschenbach (F)        1-3 (1-2)
Allmeind, Niederurnen
Tore: 0-1 (Eschenbach), 0-2 (Eschenbach), 1-2 (N. Hug), 1-3 (Eschenbach)

FC Linth 04: L. Studler; von Mutius, M. Studler, Antonazzo, Deplazes; Schnyder, Andreoli, S. Hug, N. Hug; Feldmann; Lo Faro; E: Gubler, Thoma, Oeschger, Galluccio
FC Eschenbach: Bahr; Glarner, Blöchlinger, Diem, Rüegg; Marty, Orlando, Schmucki, Eicher, Rudolf; Schaub; E: Faisst, Bamberger, Tschirky, Grez

Bemerkungen: Linth 04 ohne Stähli, Hösli, Murati, Steinmann, Fischli