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Matchbericht: Die Linth 04 Damen holen die ersten 3 Punkte

Dank einer guten Leistung gewinnen die Linth 04 Damen erstmals in dieser Saison und schlagen den FC Widnau mit 2-0.

von S. Hug

Von Beginn weg waren die Frauen des FC Linth 04 bestrebt dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Sie suchten die Zweikämpfe und bestritten diese erfolgreich. Ebenfalls stand die neu formierte Abwehr um Routinier Schilling sicher. So war es dann auch der FC Linth, der über Lo Faro und Schnyder zu ersten guten Chancen kamen. Diese wurden vorerst noch ausgelassen. Auf der anderen Seite hatte die Defensivabteilung des FC Linth 04 alles im Griff und liess keine gefährliche Torchance der Widnauerinnen zu. In der 42. Minute erhielten die Linth-Damen einen Freistoss in aussichtsreicher Position. S. Hug fasste sich ein Herz und verwertete diesen zur verdienten Führung. Somit gingen die Glarnerinnen erstmal in dieser Saison mit einer Führung in die Pause.

Abgeklärte Leistung mit einem kleinen Wehrmutstropfen am Schluss
Sichtlich erleichtert von der Pausenführung spielten die Linth 04-Frauen weiter auf das 2-0. Sie behielten in der Defensive weiterhin die Oberhand und im Mittelfeld wurde schnell der vertikale Pass in die Tiefe gesucht. Einen solchen Pass erlief Antonazzo vor der herausstürmenden Torfrau der Widnauerinnen und schob in der 51. Minute zum 2-0 ein. In der Folge hätte das Resultat noch höher ausfallen müssen. Schnyder, Lo Faro und Oeschger verpassten alle aus aussichtsreichen Positionen. Durch die geschlossene Mannschaftsleistung geriet der Sieg jedoch nie in Gefahr. Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt diesen ersten 3 Punkten nun doch hangen. In der 82. Minute stellte der Schiedsrichter Antonazzo mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz. «Wir hatten uns viel vorgenommen vor der Partie und wir haben vieles davon heute auf dem Platz endlich gesehen. Ich bin sichtlich erleichtert, dass wir nun die ersten 3 Punkte einfahren konnten» so Captain Andreoli nach dem Spiel. Es gilt nun diese Leistung in den nächsten Spielen zu bestätigen, dann liegen sicherlich noch mehr Punkte in dieser Vorrunde drin.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 (F)- FC Widnau (F)        2-0 (1-0)
Lintharena, Näfels
Tore: 1-0 (42. S. Hug), 2-0 (51. Antonazzo)

FC Linth 04: L. Studler; Gubler, Schilling, M. Studler, Andreoli; Schnyder, S. Hug, Antonazzo, Thoma; Berger, Lo Faro;  E: N. Hug, Oeschger, von Mutius
FC Widnau: Grüninger; Britschgi, Gschwend, Imperia, Poljansek; Helbling, Vettiger, Mattle, Ritz; Dietsche, Köppel; E: Stachl, Cusinato, Shala

Verwarnungen: S. Hug (gelb), Antonazzo (gelb/rot)
Bemerkungen: Linth 04 ohne Feldmann, Steinmann, Hösli (alle verletzt), Galluccio (Aufgebot anderes Team), Fischli (Familie), Deplazes (Beruf), Stähli (Schule/Ausbildung)

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Matchbericht: Frauen bleiben erfolglos

Selbst ein frühes Tor nützt den Linth-Frauen gegen die Frauen aus Ems nichts.

von S. Hug

Die Glarnerinnen warten auch nach sechs Runden auf den ersten Punktgewinn in der Meisterschaft. Dabei hatte das Auswärtsspiel in Ems für die Linth-Frauen gut begonnen: Bereits nach 8. Minuten erzielte Oeschger den Führungstreffer. Doch dann folgte der eiskalte Nackenschlag für die Linth-Damen. Das Drama dauerte lediglich 6 Minuten. Während diesen 6 Minuten erzielte das Heimteam drei Tore. Allen Treffern gingen individuelle Fehler der Linth-Damen voraus. Kaum hat sich die Aufregung wieder gelegt, wurde Feldmann im Strafraum zu Foul gebracht und verwandelte den folgenden Elfmeter souverän. In den Minuten vor der Pause hatten die Linth-Frauen das Spiel sogar richtig gut im Griff und kommen zu weiteren Chancen, die jedoch nicht verwertet wurden.

Auch in der zweiten Halbzeit vom Pech verfolgt
Nach der Pause aber kam das Heimteam wieder zu ihrer ersten Chance. Diese Chance wurde eiskalt ausgenutzt und die Führung zum 4-2 weiter ausgebaut. Die Linth-Damen wollten jedoch weiter den ersten Punkt holen. In der 53. Minute konnte sich Schnyder durch einen Pass in die Tiefe durchsetzen und die Führung erneut verkürzen. Danach änderte sich nichts am Geschehen. Die Emserinnen spielten mit grossem Einsatz und hoher Intensität. Die Linth-Frauen versuchten im Gegenzug mit schnellen Kombinationen die Defensive zu umspielen, es kam aber kaum etwas dabei raus. «Wir haben das Spiel in 6 Minuten selbst aus der Hand gegeben, weil wir vollkommen neben den Schuhen standen. Solange wir die Blackouts nicht abstellen, wird es schwierig werden zu punkten», so Iten nach dem Spiel. Am Dienstag haben die Linth-Damen bereits das nächste Spiel. Dank einem Freilos stehen sie bereits im Cup-Viertelfinal und hoffen nun endlich ein Erfolgserlebnis in Romanshorn einzufangen.

SPIELTELEGRAMM:
FC Ems (F)- FC Linth 04 (F)        4-3 (3-2)
EMS-Arena Vial, Domat/Ems
Tore: 0-1 (8. Oeschger), 1-1 (Ems), 2-1 (Ems), 3-1 (Ems), 3-2 (Feldmann), 4-2 (Ems), 4-3 (53. Schnyder)

FC Ems: Daniele; Riedi, Flury, Nigg, Lerchi; Walker, Kühne, Gartmann, Dermond; Tschalèr, Raselli; E: Casutt, Cammarota, Dietrich
FC Linth 04: L. Studler; Gubler, Schilling, Antonazzo, M. Studler, Schnyder, Feldmann, S. Hug, Stähli; Oeschger; Lo Faro; E: von Mutius, Thoma, Galluccio

Bemerkungen: Linth 04 ohne N.Hug, Andreoli, Deplazes, Hösli, Steinmann, Fischli

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Matchbericht: Das «Stängeli» verhindert

In der 2. Hauptrunde des Schweizer Cups verlieren die Frauen des FC Linth 04 gegen den FC Basel 0:9 (0:6). Trotz dieser Niederlage überwiegt bei Linth die Freude.

von Ruedi Gubser

Das Frauenteam von Linth-Schwanden hatte sich für das Cupspiel gegen Basel die Männer von Linth 04 zum Vorbild genommen, die vor einem Jahr im Schweizer Cup dem FC St. Gallen die Stirn boten und sich erst im Elfmeterschiessen schlagen lassen mussten. Linths Frauen war vor dem Spiel klar gewesen, dass ein ähnliches Unterfangen für sie nicht möglich sein würde. Zu gross ist der Niveauunterschied im Frauenfussball von der Nationalliga A zur 2. Liga. Deshalb lautete ihre Zielsetzung, möglichst lange kein Tor zu erhalten und ein «Stängeli» zu vermeiden.
Ersteres gelang den Lintherinnen nicht wunschgemäss, zweiteres indes schon. Und darüber freuten sie sich am Ende der Partie am meisten. Nach 70 Minuten hatte es zwar nicht danach ausgesehen, dass Linth die zweistellige Zahl bei den Gegentoren würde vermeiden können, denn Basel führte zu diesem Zeitpunkt 9:0. Die Glarnerinnen stemmten sich in der Schlussphase mit aller Kraft erfolgreich gegen einen weiteren Gegentreffer und konnten sich so am Ende über ihr eigenes kleines Erfolgserlebnis freuen.
Linth 04 kämpfte nach einem frühen Rückstand, der durch einen abgefälschten Schuss unglücklich zustande gekommen war, tapfer, wehrte sich nach Kräften, musste die Überlegenheit der Baslerinnen aber akzeptieren. «Wir hielten unseren Möglichkeiten entsprechend gut dagegen. Uns wurden die Grenzen aber massiv und schonungslos aufgezeigt», erwähnt Trainer Andy Iten. «Riesig freut mich, wie die Spielerinnen die Moral bis zuletzt aufrechterhalten konnten und trotz grossem Rückstand den Plausch hatten.»
Bei einem eigenen Treffer wäre der Spass wohl noch etwas grösser gewesen. Diesen verpasste Irene Oeschger beim Stand von 0:2. «Das war unsere beste und auch einzige richtige Chance», bemerkt Iten dazu. Mit der Leistung seines Teams war er, abgesehen von den letzten zehn Minuten vor der Pause, als Basel drei Treffer erzielte, zufrieden. «Wir verteidigten nicht mehr gut. Das war unsere schwächste Phase des gesamten Spiels. Die zweite Halbzeit gibt uns dagegen Motivation und Selbstvertrauen für die Meisterschaft. Treten wir auch dort so auf wie in der zweiten Hälfte gegen Basel, werden wir nicht mehr am Tabellenende herumgurken.»

Einmaliges Erlebnis
Andy Iten bezeichnete die Cuppartie gegen Basel als einmaliges Erlebnis – für die Spielerinnen und ihn selbst. «Nicht nur ein NLA-Team als Gegner zu haben, war speziell. Auch das ganze Drumherum war es.» Iten nannte als Beispiele die Spielleitung durch ein Schiedsrichter-Trio und nicht einen Ref alleine sowie die Coaching-Zone, bei der darauf geachtet wurde, dass er sie nicht verliess.

Viele Zuschauer
Speziell war aber auch der Zuschaueraufmarsch. «Wir haben zu Hause noch nie vor so vielen Leuten gespielt. Es kamen Personen zum Spiel, die ich sonst nicht an einem Frauen-Fussballmatch sehe. Das war cool.» Geschätzt hat der Trainer des Frauenteams auch, dass viele Spieler der ersten Mannschaft das Cupspiel verfolgten.
Am Mittwoch werden die Fussballerinnen des FC Linth 04 voraussichtlich wiederum fast unter sich sein, wenn sie in der 2.-Liga-Meisterschaft den Vierten Wittenbach empfangen. Dabei ist für sie diese Partie für das Tabellenschlusslicht ungleich wichtiger als die Cuppartie. Diese war dafür spassiger – trotz einem 0:9.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 (F) – FC Basel 1893 (F)        0-9 (0-6)
Lintharena SGU, Näfels – 100 Zuschauer
Tore: 0-1 (2. Jenzer), 0-2 (15. Jenzer), 0-3 (27. Marti), 0-4 (34. Marti), 0-5 (43. Klotz), 0-6 (44. Marti), 0-7 (Hoti), 0-8 (54. Marti), 0-9 (68. Marti)

FC Linth 04: L. Studler; M. Studler, Andreoli, Antonazzo, N. Hug; Schnyder, Feldmann, S. Hug, Thoma (Gubler); Lo Faro (46. Stähli); Oeschger (Galluccio)
FC Basel 1893: Saladin; Jermann (46. Racaj), Brunner, Hirschi (46. Frei), Klotz; Solow, Bunter, Hoti; Bangerter, Marti, Jenzer

Verwarnungen: –
Bemerkungen: Linth 04 ohne Deplazes, Fischli, Hösli, Steinmann

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Matchbericht: Negativspirale dreht sich weiter für die Linth-Frauen

Die Linth-Damen holen auch in ihrem vierten Saisonspiel keine Punkte. Aufgrund einer schlechten Anfangsphase verlieren sie das Spiel gegen Amriswil 3-2.

von S. Hug

Wie schon öfters waren die Linth-Frauen in der Anfangsphase zu wenig konzentriert. Ihnen unterliefen in den ersten Minuten viele Fehlpässe, die zu Chancen für Amriswil führten. Diese Fehlpässe wurden ihnen in der 3. Minute bereits zum Verhängnis: Die Amriswilerinnen profitierten von einem Fehlpass im Aufbau und brachten das Heimteam in Führung. Das Team aus Niederurnen versuchte ins Spiel zu finden, jedoch vergebens. Bereits in der 9. Minute konnte das Heimteam durch einen Stellungsfehler die Führung zum 2-0 weiter ausbauen. Nach diesen sehr frühen Gegentoren versuchten die Linth-Damen das Spiel in die Hand zu nehmen und Torchancen zur kreieren. Im Mittelfeld wurde schneller kombiniert und die Verteidigung aus Amriswil wurde mit einem Spielzug in die Tiefe überspielt. In der 22. Minute schoss S. Hug durch einen Weitschuss den Anschlusstreffer. Im Verlauf der ersten Halbzeit kamen die Linth-Frauen vermehrt zu Grosschancen, die nicht verwertet wurden.

Schlechte Chancenauswertung wird bestraft
Nach dem Pausentee fanden die Linth-Damen gut ins Spiel zurück. In der 49. Minute scheiterte Feldmann an der Torhüterin, die den Ball abprallen liess. Schnyder profitierte von diesem Abpraller und erzielte den Ausgleich. Nach diesem Treffer dominierten die Linth-Frauen das Spiel und erspielten sich weitere Torchancen. Die Linth-Damen drückten nun aufs Tempo und erspielten sich teilweise hochkarätige Chancen im Minutentakt. Trotzdem war es in der 65. Minute eine Amriswilerin, die im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Der anschliessende Elfmeter wurde zur Führung souverän verwertet. Nach diesem Tor hatten die Linth-Damen das Spiel weiter in der Hand und erarbeiteten sich Chancen um Chancen. Doch die Linth-Damen bleiben vom Pech verfolgt und müssen mit der vierten Niederlage in Serie nach Hause fahren. «Wir haben den Anfang einfach komplett verschlafen und waren nicht bereit», so Studler nach dem Spiel. Leider ist es den Linth-Damen wieder nicht gelungen, ihre spielerische Überlegenheit in Treffer umzumünzen. Sie haben nun zwei Wochen Zeit, die Defizite zu trainieren. Am 22. September treffen die Linth-Damen im Cup auf das Nationalliga A-Team aus Basel.

SPIELTELEGRAMM:
FC Amriswil (F)- FC Linth 04 (F)        3-2 (2-1)
Tellenfeld, Amriswil
Tore: 1-0 (3. Amriswil), 2-0 (9. Amriswil), 2-1 (22. S. Hug), 2-2 (49. Schnyder), 3-2 (65. Amriswil, Penalty)

FC Amriswil: Kirchhofer; Schori, Engeler, Sonderegger, Rickenbach; Schoop, Gurtner, Petti, Gysi; Guerreiro, Hungerbühler; E: Rumor, Nyffenegger, Silva, Niedermann
FC Linth 04: L. Studler; Gubler, M. Studler, Antonazzo, Deplazes; Schnyder, Feldmann, S. Hug, Stähli; N. Hug; Lo Faro; E: Thoma, Oeschger, Galluccio

Verwarnungen: Antonazzo, Gurtner, Gysi
Bemerkungen: Linth 04 ohne Andreoli, von Mutius, Hösli, Fischli, Steinmann

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Matchbericht: Kein Ende der Durststrecke für die Linth-Frauen

Linth-Frauen bleiben nach drei Spielen weiterhin erfolglos und können nach der 0-3 Niederlage weiterhin auf die ersten Punkte hoffen.

von S. Hug

Der Gast aus Wil kam sehr gut ins Spiel, wodurch die Linth-Damen sehr viel mit der Defensivarbeit beschäftigt waren. In der 6. Minute wurde dem Gast aus Wil ein Freistoss zugesprochen. Dieser wurde souverän zur 1-0 Führung verwertet. Dieses schnelle Führungstor für die Gäste war für das Selbstvertrauen der Glarnerinnen nicht fördernd. Während den ersten 45. Minuten fanden die Linth-Frauen überhaupt nicht ins Spiel. Die Wilerinnen erspielten sich mit schönen Kombinationen durchs Mittelfeld und kamen so immer wieder gefährlich vor das Tor von Studler. Die Linth-Frauen liessen sich weit in ihre eigene Hälfte drängen, was zu grossen Löchern zwischen den eigenen Reihen führte. Trotz der Überlegenheit der Wilerinnen fiel vor dem Pausentee kein weiteres Tor.

«Leider konnten wir unsere Vorsätze nach dem letzten Spiel nicht umsetzen.»
Irene Oeschger, Stürmerin FC Linth 04

Mehr Kampf und bessere Moral wurde nicht belohnt
Nach dem Pausentee stellten die Linth-Frauen ihr System um, damit kein Überzahlspiel im Mittelfeld mehr herrscht. Dies funktionierte auch in den ersten Minuten besser. Die Wilerinnen hatten mehr Mühe, jedoch konnten die Linth-Frauen ihr eigenes Spiel nicht aufbauen. In der 53. Minute kombinierten die Wilerinnen sich wieder schnell durch und bauten ihre Führung aus. Trotz des weiteren Treffers versuchten die Linth-Damen endlich in ihr Offensivspiel zu finden, was ansatzweise funktionierte. Das Heimteam konnte sich einige Male auf der Seite durchsetzen, blieb jedoch weiterhin erfolglos. In den letzten Spielminuten warfen die Linth-Damen alles in die Offensive. Dies ermöglichte den Wilerinnen mehr Platz. In der 85. Minute konnten sie von diesen Löchern profitieren und netzten zur 3-0 die Führung ein. «Leider konnten wir unsere Vorsätze nach dem letzten Spiel nicht umsetzen. Aufgrund von vielen Fehlpässen, scheiterten wir bereits beim Aufbauspiel. Unser Gegner aus Wil war immer einen Schritt schneller, was uns zu viel Laufarbeit zwang», so Oeschger nach dem Spiel. Die Linth-Damen hoffen am Freitag, 7. September 2018, in Amriswil ihre ersten Punkte einzufangen. Es ist zu hoffen, dass sich die Linth-Damen nun schnell fangen werden um die ersten Punkte einzufahren.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 (F)- FC Wil 1900 (F) 0-3 (0-1)
Lintharena, Näfels
Tore: 0-1 (22. Buschta), 0-2 (46. Scheiwiller), 0-3 (87. Kaufmann)

FC Linth 04: L. Studler; Andreoli, M. Studler, Antonazzo, N. Hug; Schnyder, Feldmann, S. Hug, Galluccio; Oeschger, Lo Faro; E: Gubler, von Mutius, Thoma
FC Wil 1900: Widmer; Scherrer, Steinemann, Buschta, Bottlang; Nick, Bösch, Kaufmann, Scherrer; Scheiwiller, Germann; E: Habegger, Eisenegger, Halter, Künzli

Bemerkungen: Linth 04 ohne Stähli, Deplazes, Hösli, Murati, Steinmann, Fischli

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Matchbericht: Linth-Frauen bleiben punktlos

Die Linth-Damen bleiben weiterhin ohne Punkte. Der Absteiger aus Eschenbach dominiert über 90 Minuten das Spiel und gewinnt 3-1.

von S. Hug

Dem Heimteam war bewusst, dass mit dem Absteiger aus Eschenbach eine grosse Herausforderung auf sie zukommen wird. Die Angst stand den Glarnerinnen in der Startphase ins Gesicht geschrieben. Der Gast aus Eschenbach versuchte mit einem frühen Pressing das Heimteam zu Fehler zu zwingen, was auch sehr gut funktionierte. Die Linth-Frauen spielten einige Fehlpässe unter leichter Bedrängnis und machten dadurch das Spiel den Eschenbacherinnen einfach. In der 17. Minute führte fehlende Kommunikation in der Defensive dazu, dass der Gast zum verdienten 1-0 einnetzen konnte. Die Linth-Frauen konnten sich nach diesem Treffer immer noch nicht fangen. Die Eschenbacherinnen spielten schöne Kombinationen heraus, was dazu führte, dass der Gast in der 20. Minute die Führung ausbauen konnte. Auch nach diesem weiteren Treffer hatte das Heimteam Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Grosse Abstände innerhalb der Mannschaft und weiterhin viele Fehlpässe ermöglichten dem Gast, das Spiel zu dominieren. Trotz der klaren Überlegenheit von Eschenbach erzielte N. Hug durch eine schöne und schnelle Kombination im Mittelfeld den Anschlusstreffer.

Keine Besserung in der zweiten Halbzeit
Nach dem Pausentee zeigten die Linth-Damen keine Reaktion. Sie versuchten jedoch die Defensive aus Eschenbach nun früh unter Druck zu setzen und ermöglichten einige Unsicherheiten seitens der Eschenbacherinnen. Trotzdem war es in der 63. Minute wieder der Gast, der die Führung weiter ausbauen konnte. Die Glarnerinnen waren auch nach dem dritten Treffer weiter bemüht, jedoch erfolglos. Über 90 Minuten fand das Heimteam nie in die Partie und muss sich geschlagen geben. Bereits am Samstag steht das nächste Spiel gegen die Frauen aus Will an. „Wir müssen das Spiel nun abhaken und weiter nach vorne schauen. Die unnötigen Fehler müssen vermieden werden, damit wir die ersten Punkte in dieser Saison holen können“, so Nicole Hug nach dem Spiel.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 (F)- FC Eschenbach (F)        1-3 (1-2)
Allmeind, Niederurnen
Tore: 0-1 (Eschenbach), 0-2 (Eschenbach), 1-2 (N. Hug), 1-3 (Eschenbach)

FC Linth 04: L. Studler; von Mutius, M. Studler, Antonazzo, Deplazes; Schnyder, Andreoli, S. Hug, N. Hug; Feldmann; Lo Faro; E: Gubler, Thoma, Oeschger, Galluccio
FC Eschenbach: Bahr; Glarner, Blöchlinger, Diem, Rüegg; Marty, Orlando, Schmucki, Eicher, Rudolf; Schaub; E: Faisst, Bamberger, Tschirky, Grez

Bemerkungen: Linth 04 ohne Stähli, Hösli, Murati, Steinmann, Fischli

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Matchbericht: Linth-Frauen mit Startniederlage

Linth-Frauen mit Startniederlage

Die Linth-Frauen starten mit einer Niederlage in die Saison. Sie waren zwar spielbestimmend, doch schlussendlich scheiterten die Frauen vor dem Tor.

von S. Hug

Die Glarnerinnen wollten von Beginn weg das Spiel dominieren und versuchten den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Mit frühem Pressing setzen die Gäste die Rapperswilerinnen unter Druck und kamen zu einigen sehenswerten Torchancen, die jedoch nicht verwertet werden konnten. In der 18. Minute profitierten die Rosenstädterinnen von einem Fehlpass in der Defensive und erzielten den Führungstreffer. Es waren dann keine zwei Minuten später, ehe Feldmann nach einem Eckball zum Ausgleich einköpfen konnte. Die Glarnerinnen erarbeiteten sich auch nach dem Ausgleich immer wieder gute Möglichkeiten. Bis zum gegnerischen Strafraum gab es stets gefährliche Kombinationen, die jedoch am Aluminium oder an der Torhüterin scheiterten. In der 35. Minute konnte dann wieder das Heimteam einen Freistoss mit einem satten Schuss verwerten und schoss sich erneut in Führung. Dieses Tor war ein weiterer Schlag für die Linth-Frauen. Sie kämpften sich jedoch in der 39. Minute ins Spiel zurück. Im gegnerischen Sechzehner herrschte nach einem nicht gepfiffenen Handspiel grosses Durcheinander. Lo Faro nutzte dies kaltblütig aus und erzielte einen wunderschönen Ausgleichstreffer ins Lattenkreuz.

«Wer so viele Chancen liegen lässt gegen ein starkes Team aus Rapperswil, der ist am Schluss selber schuld.»
Andy Iten, Trainer FC Linth 04

Viel Pech dabei
Auch in der zweiten Hälfte dominierten die Glarnerinnen das Spiel und hatten sehr viel Pech: Nach einem schönen Weitschuss traf auch Schnyder nur die Latte. Auch Lo Faro konnte sich einige Male erfolgreich gegen ihre Gegenspielerin durchsetzen, scheiterte jedoch am Aluminium oder an der Torhüterin. In der 73. Minute waren es dann die Rapperswilerinnen, die dank einem Stellungsfehler der Glarner-Defensive zum Führungstreffer einnetzen konnten. Die Glarnerinnen wollten sich jedoch nicht geschlagen geben. Sie agierten durch eine Systemumstellung offensiver, wurden aber nicht belohnt. «Wir müssen uns selbst an der Nase nehmen. Wer so viele Chancen liegen lässt gegen ein starkes Team aus Rapperswil, der ist am Schluss selber schuld. Natürlich hatten wir auch etwas Pech mit drei oder vier Aluminiumtreffern. Aber an der Kaltblütigkeit müssen wir zwingen arbeiten», so Trainer Iten nach dem Spiel.

Als Fazit kann sicherlich gesagt werden, dass die Linth-Frauen die spielerische Leichtigkeit aus dem Cup auch in die Meisterschaft übertragen konnten. Sie waren trotz der Niederlage die bessere Mannschaft. In der kommenden Trainingswoche sind sicherlich die Abstimmung sowie der Torabschluss ein wichtiger Bestandteil in den Trainings, sodass der Fehlstart schnellst möglich korrigiert werden kann.

SPIELTELEGRAMM:
FC Rapperswil 2 (F)- FC Linth 04 (F)        3-2 (2-2)
Grünfeld, Jona
Tore: 1-0 (18. Rapperswil), 1-1 (20. Feldmann), 2-1 (35. Rapperswil), 2-2 (39. Lo Faro), 3-2 (73. Rapperswil)

FC Rapperwswil: Hunn; Zabarac, Ammann, Della Rossa, Camenisch; Brazerol, Tremp, Gügler, Shurdhani, Pignataro; Mirdita; E: Vorfi, Pfändler, Valvason, Wolfisberg
FC Linth 04: Studler; von Mutius, Andreoli, Antonazzo, Gubler; Schnyder, Feldmann, S. Hug, Thoma; Galluccio, Lo Faro; E: Deplazes, N. Hug, Stähli, Oeschger

Bemerkungen: Linth 04 ohne M. Studler, Hösli, Murati, Steinmann, Fischli
Verwarnungen: Della Rossa

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Vorschau: Ein weiteres Traumlos für den FC Linth 04

Nach dem Cup-Spektakel gegen den FC St. Gallen im vergangenen Herbst erwartet den FC Linth 04 ein weiteres Fussballfest. Die Frauen empfangen in der zweiten Hauptrunde des Schweizer Cups den NLA-Spitzenklub Basel.

von Ruedi Gubser

Was für ein Los! Was für eine Begegnung! Linth 04 spielt gegen den FC Basel. Damit toppt das Frauenteam sogar die Männer. Diese trafen vor einem knappen Jahr im Schweizer Cup auf St. Gallen, boten mit einer Klasseleistung dem Super-League-Vertreter die Stirn und unterlagen erst im Elfmeterschiessen.
«Wir sagten ja, dass wir im Schweizer Cup den Männern nacheifern wollen. Mit diesem Los haben wir sie nun sogar übertroffen», freut sich Andy Iten. Der Co-Trainer hat die frohe Botschaft aus dem mannschaftsinternen Chat erfahren, der von einer Spielerin betreut wird. «Das Los ist cool», fährt Iten fort, «wir hatten insgeheim auf Zürich oder Basel gehofft. Das Glück zu haben, nun gegen Basel, den Fussballverein in der Schweiz schlechthin, zu spielen, ist genial.»

Als Lucky Loser dabei
Linth trifft als Lucky Loser auf Basel. Für den Schweizer Cup hatten sich die Glarnerinnen nicht direkt qualifiziert, sondern als Finalist im Cupfinal des Ostschweizerischen Fussballverbandes (knappe Niederlage gegen Appenzell). Das Traumlos ermöglicht haben schliesslich ein 5:3-Auswärtssieg in der ersten Hauptrunde beim 2.-Ligisten Meisterschwanden – und die Auslosungs-Fee.

«Wir wollten im Cup den Männern nacheifern. Mit diesem Los haben wir sie sogar übertroffen.»
Andy Iten, Trainer Frauen FC Linth 04

Umbruch bei Basel
Die Baslerinnen haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Spitzenteam in der NLA entwickelt und klassierten sich in den letzten fünf Saisons stets auf dem 2. oder 3. Platz. Im Sommer hat jedoch ein grosser Umbruch stattgefunden. Weil der Klub seinen Frauenbereich anders ausrichten möchte, ist das Team jünger geworden, Teamstützen wie Rachel Rinast oder Topskorerinnen wie Eunice Beckmann haben den Verein verlassen. Es wird vermehrt regionalen Spielerinnen eine Plattform gegeben, sich auf höchster nationaler Stufe zu zeigen. Die Baslerinnen haben denn auch das erste Meisterschaftsspiel zu
Hause gegen Lugano verloren (2:3).

Linth hat nichts zu verlieren
Durch diese Veränderungen bei Basels Frauenteam den Männern auch resultatmässig nacheifern zu können, erachtet Andy Iten als sehr, sehr schwierig. «Der Niveauunterschied zwischen NLA und 2. Liga ist bei den Frauen grösser als bei den Männern. Für ein unterklassiges Männerteam ist es einfacher, sich taktisch und kämpferisch auf den stärkeren Gegner einzustellen als für eine Frauenequipe.» Das Ziel für sie werde sein, so lange wie möglich keinen Gegentreffer zu erhalten, so Iten. «Wir haben absolut nichts zu verlieren und können befreit aufspielen.» Zudem hat er mit Nicole Feldmann, Stefanie Hug und Damiana Antoniazzo drei Spielerinnen mit NLA-Erfahrung in der Mannschaft. Alle drei schnupperten bei Rapperswil-Jona Luft in der höchsten Schweizer Spielklasse. Ein spezielles Spiel wird die Cup-Begegnung gegen den FC Basel für alle Spielerinnen des FC Linth sein, noch etwas spezieller dürfte es für die neuen Spielerinnen vom FC Schwanden sein, die dank der Zusammenarbeit der beiden Vereine zu diesem Highlight kommen. Deshalb ist die korrekte Bezeichnung des Teams Linth-Schwanden. So wurde es übrigens auch in der Mitteilung des Schweizerischen Fussballverbandes zur Cupauslosung bezeichnet.

1.-Ligisten als Vorgruppe
Das neuerliche Fussball-Spektakel soll am Samstag, 22.September, in der Lintharena in Näfels stattfinden. Zuerst würde die erste Mannschaft des FC Linth 04 in der 1.-Liga-Meisterschaft auf Zürich United treffen und anschliessend der Cup-Hit der Frauen, Linth 04 gegen den FC Basel, ausgetragen. «So jedenfalls stellen wir uns das vor», betont Andy Iten.