Kaum Veränderungen bei den Linth-Frauen

von Marc Fischli

Am kommenden Sonntag starten die Frauen des FC Linth 04 in die neue Saison. Innerhalb des Kaders gibt es nur wenig Veränderungen. Als Zielsetzung gilt es wiederum eine sorgenfreie Saison spielen zu können.

Bekannte Gegner
Und täglich grüsst das Murmeltier dachten sich die Linth-Akteurinnen, als sie die Auslosung des Cupwettbewerbs sahen. Wiederum heisst der Gegner Wittenbach. Allerdings geniesst man dieses mal kein Heimrecht mehr.
Auch in der Meisterschaft trifft man auf die «alten Bekannten». Als Absteiger aus der 1. Liga kommt der letztjährige Aufsteiger Neckertal-Bütschwil dazu und als Aufsteiger aus der 3. Liga wird es der FC Frauenfeld sein, ein Gegner auf den man sehr gespannt sein darf, sind diese doch mit dem absoluten Punktemaximum aufgestiegen. Die Gruppe verspricht sehr ausgeglichen zu werden, wie es auch schon in der letzten Saison der Fall war.

Wenig Veränderungen
Das Kader der Glarnerinnen erlebte wenig Veränderungen in der Sommerpause. Als Neuzugang kommt die langjährige Spielerin Katrin Marti zurück, welche vor allem auch im Tor eingesetzt werden kann, was für die Verantwortlichen sehr wichtig sein wird, da die Torhüterin Donno immer wieder berufliche Abwesenheiten haben wird. «Wir sind sehr froh, dass Marti zurückgekehrt ist, denn die Position der Torfrau ist im Damenfussball etwas vom allerwichtigsten» meinte Co-Trainer Canonico, welcher wie Iten ein weiteres Jahr an der Linie bleibt. Ebenso kehrt Vidakovic nach einer halbjährigen Verletzungspause zurück.

Mit der jungen Rüdisüli gibt es nur einen fixen Abgang zu verzeichnen. Allerdings müssen die Linth-Frauen auch die gesamte Saison auf Quaranta verzichten, welche sich im September am Kreuzband operieren lassen muss und leider die komplette Saison verpassen wird. Auch wird Giger, welche in der Rückrunde sehr starke Leistungen zeigte, dem Trainerduo bis auf weiteres nicht zur Verfügung stehen.

Ausblick
Als Zielsetzung gilt eine sorgenfreie Saison spielen zu können und weiterhin die vielen jungen Spielerinnen ins Kader einbauen zu können. «Wir erhoffen uns von den jungen Spielerinnen in der kommenden Saison nochmals einen weiteren Sprung nach vorne, die Entwicklung ist mit Freude zu betrachten» so Iten.

Auch ist es den Verantwortlichen der Frauenabteilung gelungen, eine weitere Juniorinnenmannschaft für den Meisterschaftsbetrieb zu melden. Somit spielen in der kommenden Saison deren zwei mit, eine C- und eine B Mannschaft. Ein Zeichen dafür, dass der Frauenfussball in der Region weiterhin sehr beliebt ist.