post

Vorschau: 2. Mannschaft mit Länderspiel in Ruggell

Nach den beiden Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Weesen und Au-Berneck, sollte der samstägliche Gegner Ruggell wieder in der Reichweite der Glarner sein, welche nun dringend Punkte benötigen.

von Marc Fischli

Gegen Au-Berneck waren die Linth-Akteure bemüht und zeigten eigentlich keine schlechte Leistung. Der Gegner aus dem Rheintal war jedoch zu gut und vor allem offensiv sehr kaltblütig. Schlussendlich hätten die Glarner jedoch beinahe noch das Spiel drehen können.

Nun wartet mit dem FC Ruggell ein unberechenbarer Gegner, der defensiv sehr solid steht. In der Tabelle sind sie im vorderen Mittelfeld und konnten dank des Sieges gegen Mels von letzter Woche Selbstvertrauen tanken. Es gilt für den FC Linth 04 die positiven Elemente aus den beiden Spielen gegen Weesen und Au-Berneck mitzunehmen und somit auch mit Selbstvertrauen ins Spiel zu gehen.

Alle Akteure bereit
Nachdem am letzten Sonntag die Gebrüder Gössi gefehlt haben, kann Janjic wieder auf die beiden schnellen Flügelspieler zählen. Diese Elemente haben dann auch gegen Au-Berneck gefehlt, da die schnellen Gegenangriffe immer auch schnelle Akteure brauchen. Der FC Linth 04 muss in Ruggell versuchen defensiv gut zu stehen und dann die sich bietenden Möglichkeiten auszunutzen. «Wir wollen zurück auf die Siegesstrasse und werden alles geben, um dieses Ziel zu erreichen», so Trainer Janjic.

FC Ruggell 1 – FC Linth 04 2 | Sa. 29.09.18 | 16.00 Uhr | Widau, Ruggell

post

Vorschau: 1. Mannschaft trifft auf den Favoriten Red Star

Der FC Linth 04 muss nach dem Sieg gegen das Schlusslicht nun zum starken Red Star. Die Zürcher sind ein Mitfavorit, haben in den letzten Spielen jedoch Mühe bekundet.

von Marc Fischli

Gegen United Zürich reichten den Glarnern 20 gute Minuten, um das Spiel zu gewinnen. Anschliessend bauten sie stark ab und hatten mit der Offensive der Gäste aus Zürich Mühe.

Nun wartet auf die Glarner Unterländer ein anderes Kaliber: Red Star stieg letzte Saison beinahe in die Promotion-League auf und verfügt über eine sehr gute Mannschaft. Dabei sind sie vor allem offensiv sehr gut besetzt und haben mit Durand einen sehr torgefährlichen Angreifer. Trotzdem bekundeten sie in den letzten Spielen Mühe und verloren am vergangenen Wochenende gegen Tuggen. Im Cup läuft es den Zürchern jedoch sehr gut. Sie schlugen Cham mit 1-0 und dürfen nun gegen den grossen Bruder –  den FC Zürich antreten.

«Red Star ist ausgeglichen und offensiv sehr gut, deshalb müssen wir uns klar steigern gegenüber der letzten Partie, wenn wir weitere Punkte gewinnen wollen», so Captain Ismaili. Vor allem muss der FC Linth 04 die Leistung über die gesamte Spielzeit abrufen können. Dies war in den letzten Spielen gegen United Zürich und Thalwil das grosse Manko.

Sanchez gesperrt
Das Trainerduo Schwegler/Redzepi kann in diesem Spiel fast auf alle Akteure zählen. Ausfallen wird der gesperrte Sanchez. Doch die Glarner verfügen mit Ravnobaja und Schindler über zwei mögliche Alternativen, welche diese Lücke schliessen können. Ansonsten stehen Schwegler sämtliche Akteure zur Verfügung, weshalb hat er auf vielen Positionen die Qual der Wahl hat. Es bleibt zu hoffen, dass die Linth-Akteure an die starken 20 Minuten aus dem United-Spiel anknüpfen können und weitere Punkte gewinnen. Vor allem auch deshalb, weil sie tabellenmässig aktuell auf dem vierten Platz liegen und diesen verteidigen wollen.

FC Red Star –  FC Linth 04 | Sa. 29.09.18 | 16.00 Uhr | Allmend Brunau, Zürich

post

Matchbericht: Das «Stängeli» verhindert

In der 2. Hauptrunde des Schweizer Cups verlieren die Frauen des FC Linth 04 gegen den FC Basel 0:9 (0:6). Trotz dieser Niederlage überwiegt bei Linth die Freude.

von Ruedi Gubser

Das Frauenteam von Linth-Schwanden hatte sich für das Cupspiel gegen Basel die Männer von Linth 04 zum Vorbild genommen, die vor einem Jahr im Schweizer Cup dem FC St. Gallen die Stirn boten und sich erst im Elfmeterschiessen schlagen lassen mussten. Linths Frauen war vor dem Spiel klar gewesen, dass ein ähnliches Unterfangen für sie nicht möglich sein würde. Zu gross ist der Niveauunterschied im Frauenfussball von der Nationalliga A zur 2. Liga. Deshalb lautete ihre Zielsetzung, möglichst lange kein Tor zu erhalten und ein «Stängeli» zu vermeiden.
Ersteres gelang den Lintherinnen nicht wunschgemäss, zweiteres indes schon. Und darüber freuten sie sich am Ende der Partie am meisten. Nach 70 Minuten hatte es zwar nicht danach ausgesehen, dass Linth die zweistellige Zahl bei den Gegentoren würde vermeiden können, denn Basel führte zu diesem Zeitpunkt 9:0. Die Glarnerinnen stemmten sich in der Schlussphase mit aller Kraft erfolgreich gegen einen weiteren Gegentreffer und konnten sich so am Ende über ihr eigenes kleines Erfolgserlebnis freuen.
Linth 04 kämpfte nach einem frühen Rückstand, der durch einen abgefälschten Schuss unglücklich zustande gekommen war, tapfer, wehrte sich nach Kräften, musste die Überlegenheit der Baslerinnen aber akzeptieren. «Wir hielten unseren Möglichkeiten entsprechend gut dagegen. Uns wurden die Grenzen aber massiv und schonungslos aufgezeigt», erwähnt Trainer Andy Iten. «Riesig freut mich, wie die Spielerinnen die Moral bis zuletzt aufrechterhalten konnten und trotz grossem Rückstand den Plausch hatten.»
Bei einem eigenen Treffer wäre der Spass wohl noch etwas grösser gewesen. Diesen verpasste Irene Oeschger beim Stand von 0:2. «Das war unsere beste und auch einzige richtige Chance», bemerkt Iten dazu. Mit der Leistung seines Teams war er, abgesehen von den letzten zehn Minuten vor der Pause, als Basel drei Treffer erzielte, zufrieden. «Wir verteidigten nicht mehr gut. Das war unsere schwächste Phase des gesamten Spiels. Die zweite Halbzeit gibt uns dagegen Motivation und Selbstvertrauen für die Meisterschaft. Treten wir auch dort so auf wie in der zweiten Hälfte gegen Basel, werden wir nicht mehr am Tabellenende herumgurken.»

Einmaliges Erlebnis
Andy Iten bezeichnete die Cuppartie gegen Basel als einmaliges Erlebnis – für die Spielerinnen und ihn selbst. «Nicht nur ein NLA-Team als Gegner zu haben, war speziell. Auch das ganze Drumherum war es.» Iten nannte als Beispiele die Spielleitung durch ein Schiedsrichter-Trio und nicht einen Ref alleine sowie die Coaching-Zone, bei der darauf geachtet wurde, dass er sie nicht verliess.

Viele Zuschauer
Speziell war aber auch der Zuschaueraufmarsch. «Wir haben zu Hause noch nie vor so vielen Leuten gespielt. Es kamen Personen zum Spiel, die ich sonst nicht an einem Frauen-Fussballmatch sehe. Das war cool.» Geschätzt hat der Trainer des Frauenteams auch, dass viele Spieler der ersten Mannschaft das Cupspiel verfolgten.
Am Mittwoch werden die Fussballerinnen des FC Linth 04 voraussichtlich wiederum fast unter sich sein, wenn sie in der 2.-Liga-Meisterschaft den Vierten Wittenbach empfangen. Dabei ist für sie diese Partie für das Tabellenschlusslicht ungleich wichtiger als die Cuppartie. Diese war dafür spassiger – trotz einem 0:9.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 (F) – FC Basel 1893 (F)        0-9 (0-6)
Lintharena SGU, Näfels – 100 Zuschauer
Tore: 0-1 (2. Jenzer), 0-2 (15. Jenzer), 0-3 (27. Marti), 0-4 (34. Marti), 0-5 (43. Klotz), 0-6 (44. Marti), 0-7 (Hoti), 0-8 (54. Marti), 0-9 (68. Marti)

FC Linth 04: L. Studler; M. Studler, Andreoli, Antonazzo, N. Hug; Schnyder, Feldmann, S. Hug, Thoma (Gubler); Lo Faro (46. Stähli); Oeschger (Galluccio)
FC Basel 1893: Saladin; Jermann (46. Racaj), Brunner, Hirschi (46. Frei), Klotz; Solow, Bunter, Hoti; Bangerter, Marti, Jenzer

Verwarnungen: –
Bemerkungen: Linth 04 ohne Deplazes, Fischli, Hösli, Steinmann

post

Matchbericht: Au-Berneck war zu stark für die Glarner

Der FC Linth 04 hat gegen Au-Berneck mit 2-4 verloren. Die Rheintaler waren eine starke Mannschaft und schlussendlich der verdiente Sieger der Partie.

von Marc Fischli

Die Rheintaler starteten dominant und spielten gepflegt. Der FC Linth 04 versuchte kompakt zu stehen und dies gelang ihnen vorerst gut. Die Bernecker fanden gegen die gut organisierte Defensive der Glarner kein Mittel. So erstaunte es auch nicht, dass sie dann mittels einem Freistoss mit 0-1 in Führung gingen. Bis zur Pause schafften es die Glarner nicht offensive Aktionen zu kreieren und mussten kurz vor der Pause sogar noch den zweiten Gegentreffer hinnehmen.

Linth besser
Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel am Spielgeschehen. Es waren weiterhin die Rheintaler, welche das Spiel dominierten und offensiv gefährlicher agierten. Die Glarner versuchten zwar höher zu stehen und die Zweikämpfe anzunehmen, doch die Bernecker spielten schnell und genau, was dies erschwerte. Als nach knapp 60 Minuten sogar der dritte Treffer fiel, war die Partie eigentlich entschieden. Doch danach erwachte die Glarner Offensive und kamen durch Schindler und Contardi zu zwei Toren, wodurch das Spiel  nochmals spannend wurde. Der FC Linth 04 spielte danach mutig und offensiv wurden sie immer wieder gefährlich. Als sie schlussendlich alles in die Waagschale warfen und sehr offensiv agierten, wurden sie nach einem Konter mit dem vierten Gegentreffer bestraft. Der FC Au-Berneck war am Ende der verdiente Sieger, da sie spielerisch besser waren und in der Offensive über einige namhafte Akteure verfügten, welche ein Spiel alleine entscheiden konnten. So gesehen war die Niederlage verdient, trotzdem zeigte die junge Linth-Mannschaft nach dem 0-3 eine Reaktion, was für die Zukunft positiv stimmt.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 2 –  FC Au-Berneck 05 1    2-4 (0-2)
Allmeind, Niederurnen
Tore: 0-1 (29. Marino), 0-2 (40. Osmani), 0-3 (58. Maliqi), 1-3 (60. Schindler), 2-3 (79. Contardi), 2-4 (83. Tsalekou)

FC Linth 04: Jakupovic; Fragapane, Miljic, Bänz (81. Stahel), Brunner; Baumhackl (40. Lleshaj), Obradovic (65. Bisig), Contardi, Schindler, Redzepi (65. Rhyner); Hofer
FC Au-Berneck 05: Jung; Böhrer, Pirabakaran, Marino, Ibrahimi; Aliu, Riedeberger; Tsalekou (88. Dierauer), Shala (83. Fazliu), Osmani (67. D Amico); Maliqi (77. Murati)

Verwarnungen: Tsalekou, Bänz
Bemerkungen: Linth 04 ohne Caniglia, Monfrecola, Petrovic

post

Matchbericht: Nach einem Blitzstart den Faden verloren

Bereits nach einer Viertelstunde führte Linth 04 gegen den FC United Zürich 3:0. Dann bauten die Glarner aber stark ab, und statt eines Kantersiegs resultierte ein 3:1.

von Marc Fischli

Der FC Linth 04 startete fulminant und lag nach 15 Minuten und Toren von Pizzi, Sabanovic und Brezina 3:0 in Front. Pizzi traf nach einem schnell ausgeführten Freistoss und einer mustergültigen Vorlage von Ismaili. Dann nahm Sabanovic dem Torhüter der Zürcher den Ball weg und schob ihn ins leere Tor, und Brezina verwertete eine Kopfballverlängerung von Sabanovic. Der FC United Zürich war in der ersten Viertelstunde mit dem Tempo der Glarner überfordert.

Den Gegner aufgebaut
Nach den drei Toren kontrollierten die Glarner zwar das Spiel, agierten aber nicht mehr so zielstrebig und konsequent. Auf diese Weise bauten sie den Gegner auf. Dieser wurde immer mutiger und zwang die Linther zu viel Laufarbeit. Wirkliche Torchancen konnten sich die Gäste allerdings nicht erarbeiten. Die Abwehr der Glarner stand gut und konnte die wichtigen Zweikämpfe gewinnen.

«Nach unseren drei Toren spielten wir nicht mehr gut. Aber unser Ziel, die drei Punkte, haben wir erreicht»
Roland Schwegler, Trainer FC Linth 04

Keine Impulse mehr
Erst nach der Pause wurde es vor dem Linther Torhüter Savanovic einige Male gefährlich. Und dann hatten meistens Ebipi und Petrovic die Füsse im Spiel. Petrovic gelang dann mit einem sehenswerten Schuss den Ehrentreffer. Die Glarner Unterländer kamen in der zweiten Halbzeit zwar auch noch zu verschiedenen guten Abschlussmöglichkeiten, doch sie spielten vor dem gegnerischen Tor zu ungenau. Sie fanden nicht mehr ins Spiel zurück und hatten Glück, dass die Partie nicht noch einmal spannend wurde. Defensiv agierten sie zwar weiterhin gut, liessen aber den einen oder anderen gefährlichen Angriff der Zürcher zu.

Sieg richtig einordnen
«Nach unseren drei Toren spielten wir nicht mehr gut. Aber unser Ziel, die drei Punkte, haben wir erreicht», erklärte Linths Trainer Roland Schwegler. Der FC Linth 04 tut nun gut daran, den Sieg richtig einzuordnen, denn gegen bessere Mannschaften hätte die Leistung vom Samstag nicht für einen Punktgewinn gereicht. Aktuell liegen die Linther nun auf dem 4. Tabellenplatz. Es folgen jetzt einige schwere Partien gegen Mannschaften, die in der vorderen Tabellenhälfte anzutreffen sind.

SPIELTELEGRAMM:

FC Linth 04 –  FC United Zürich     3-1 (3-0)
Lintharena SGU, Näfels –  250 Zuschauer – SR Ghiseletta
Tore: 1-0 (7. Pizzi), 2-0 (11. Sabanovic), 3-0 (16. Brezina), 3-1 (86. Petrovic)

FC Linth 04: Savanovic; Aeberli, Feldmann (59.Hauer), Miljic, Hren; Pizzi (66. Ravnobaja), Ismaili (71. Carava), Thrier, Brezina, Sanchez (76. Budimir); Sabanovic
FC United Zürich: Pinthus; Selimi, Gutierrez, Milicevic, Mehmedi (24. Pina); Halac (80. Simbou), Pllumbi; Ljumani (20. Fetai), Dzaferi, Ebipi; Petrovic

Bemerkungen: Linth ohne Stefl (abwesend)
Verwarnungen: Selimi, Sanchez, Ebipi (alle wegen Foul)

post

Vorschau: 1. Mannschaft strebt den nächsten Heimsieg an

Nach der Punkteteilung von vergangenen Dienstag in Thalwil, peilt der FC Linth 04 gegen das Schlusslicht United Zürich den nächsten Vollerfolg an.

Von Marc Fischli

Gegen Thalwil agierte der FC Linth 04 nicht schlecht. Sie hatten viele sehr gute Phasen im Spiel, aber auch einige Minuten, in denen sie wieder zu viele Fehler machten und im defensiven Bereich Mühe bekundeten. Genau in dieser Phase ging Thalwil auch in Führung, trotzdem hätten die Glarner mit etwas mehr Kaltblütigkeit das Spiel doch noch gewinnen können.

Nun treffen die Glarner auf das Tabellenschlusslicht aus Zürich. Der FC United Zürich stieg auf diese Saison hin in die 1.Liga classic ab und hatten anschliessend einige Herausforderungen betreffend Vereinsführung aber auch Kaderzusammenstellung. Lange war nicht klar, ob die Zürcher überhaupt eine Mannschaft zusammenstellen können. Dies widerspiegelt sich auch an den bisherigen Resultate, –  die Zürcher verloren sämtliche Partien klar, trotzdem darf der Gegner nicht unterschätzt werden. Mit den beiden Verstärkungen Ebipi und Guiterez konnten die Verantwortlichen zwei gute Akteure verpflichten. «Wir müssen immer an unsere Grenzen gehen und werden dies auch am Samstag gegen United tun müssen, wenn wir erfolgreich sein wollen», so Trainer Schwegler.

Budimir kehrt zurück
Beim FC Linth 04 erhält vor allem die Offensive wieder mehr Möglichkeiten: Mario Budimir kehrt nach seiner Verletzung zurück ins Team und so verfügt Schwegler im Sturmzentrum wieder über mehr Möglichkeiten. Weiter unsicher ist der Einsatz von Levin Schindler, welcher sich mit Rückenproblemen herumschlägt. Es bleibt zu hoffen, dass der FC Linth 04 an die guten Phasen des Spiels in Thalwil anknüpft und so den nächsten Sieg anpeilen kann.

FC Linth 04 –  FC United Zürich | Sa. 22.09.18 | 16.00 Uhr | Lintharena sgu Näfels

post

Vorschau: 2. Mannschaft trifft auf das starke Au-Berneck

Nach der Derbyniederlage in Weesen und dem spielfreien Wochenende treffen die Glarner auf den Aufstiegsfavoriten von Au-Berneck. Um weitere Punkte zu gewinnen, braucht eine sehr gute Leistung.

Von Marc Fischli

Gegen den FC Weesen hatte der FC Linth 04 eine gute Halbzeit und lag auch in Führung, doch nach dem Pausentee hatten die Glarner Unterländer grosse Mühe sich aus der Umklammerung zu lösen. Schlussendlich wurde der Druck zu stark und die Weesner gewannen das Derby. «Wir müssen schneller aufrücken, damit wir das Spielgeschehen möglichst weit weg von unser Tor verlagern können», so der Wunsch von Trainer Janjic.

Nun gilt es dies gegen das Zweitplatzierte Au-Berneck umzusetzen. Die Bernecker werden ähnlich spielstark sein wie Weesen und streben den Aufstieg an. Dabei verfügen sie vor allem offensiv über schnelle Akteure, welche in der 2. Liga sicher zu den Besten gehören. Die Glarner tun gut daran defensiv solid zu stehen, dies jedoch weiter vom eigenen Tor weg zu machen als gegen Weesen. Chancenlos sind die Linth-Akteure sicher nicht, da sie bereits gegen Montlingen gezeigt haben, dass sie gegen spielstarke Mannschaften mithalten können. Weiter kehren mit Baumhackl und Brunner zwei wichtige Akteure zurück in die Mannschaft, was dem Trainerteam wieder mehr Spielraum lässt.

FC Linth 04 2 –  FC Au-Berneck 1 | So. 23.09.18 | 14.30 Uhr | Sportplatz Allmeind, Niederurnen

post

Matchbericht: 1. Mannschaft verpasst Sieg

Thalwil und Linth 04 trennen sich gestern Abend im 1.-Liga-Nachtragsspiel 1:1. Für die Glarner wäre mehr drin gelegen.

von Paul Hösli

Linth 04 fand in dieser Nachtragspartie in der 1. Liga besser ins Spiel und konnte sich in den ersten 20 Minuten einige Topchancen erarbeiten. Amar Sabanovics Kopfball, nach einer Flanke von Villiam Pizzi, klatschte nach 10 Minuten aber lediglich an die Latte. Nur drei Zeigerumdrehungen später verzog Yves Sanchez in aussichtsreicher Position. Als dann der Ball endlich im Netz zappelte, die Führung wäre verdient gewesen, wurde der Treffer von Sanchez aufgrund eines Abseits annulliert.
Linth 04 baute in der Folge ab und liess dadurch die Gastgeber besser ins Spiel kommen. «Wir machten im Mittelfeld unerklärliche Fehlpässe und bauten somit Thalwil auf», sagt Sportchef Marc Fischli. Optisch glich sich das Spielgeschehen zunehmend aus, richtig durchsetzen konnten sich die Zürcher aber nicht. Sie kamen hingegen immer wieder zu gefährlichen Distanzschüssen, wobei einer sogar die Latte streifte. Linth 04 wurde vor der Pause dennoch für die Nachlässigkeiten bestraft. Adriano Sodano erzielte nach einem Freistoss per Kopf das 1:0.

«Der Sieg wäre sicher drin gelegen, aber wir nehmen den Zähler gerne mit»
Marc Fischli, Sportchef FC Linth 04


1-1 durch Amar Sabanovic


Pfosten verhindert den Sieg
Der Beginn der zweiten Halbzeit präsentierte sich ähnlich wie die Startphase der Partie. Linth 04 diktierte das Spielgeschehen über weite Strecken, zu Chancen kamen die Glarner jedoch nicht. Es benötigte einen Elfmeter, um den verdienten Ausgleich zu erzielen. Daniel Feldmann konnte im Sechzehner, nach einem langen Ball von Pascal Thrier, nur noch regelwidrig gestoppt werden. Amar Sabanovic liess sich diese Chance nicht entgehen.
Während Thalwil in der zweiten Halbzeit praktisch keine Torchancen mehr hatte, kam Linth noch zu der einen oder anderen, Pizzi war im Abschluss aber zu wenig konsequent. Dennoch wäre dem FC Linth 04 unmittelbar vor dem Schlusspfiff beinahe noch der Lucky-Punch geglückt. Yves Sanchez setzte allerdings alleine vor dem Torwart den Ball an den Pfosten. «Wir sammeln die Punkte und das ist gut, ein Unentschieden in Thalwil ist in Ordnung. Der Sieg wäre sicher drin gelegen, aber wir nehmen den Zähler gerne mit», so das Fazit von Sportchef Marc Fischli.

SPIELTELEGRAMM:
FC Thalwil – FC Linth 04         1:1 (1:0)
Im Brand, Thalwil – 200 Zuschauer – SR: Drmic
Tore: 1-0 (43. Sodano), 1-1 (61. Sabanovic, Foulelfmeter)

FC Thalwil: Kessler; Egger (75. Allemann), Murati, Ferricchio, Aydin; Manca; Mesonero (23. Kilafu), Omerovic (92. Ribaut), Del Pilato, Gertsch (83. Ismajlaj); Sodano
FC Linth 04: Savanovic; Aeberli, Miljic, Feldmann, Hren; Ismaili (82. Brezina), Carava (74. Ravnobaja), Thrier; Pizzi, Sanchez; Sabanovic

Bemerkungen: 10. Lattenkopfball Sabanovic, 17. Abseitstor Sanchez, 93. Pfostenschuss Sanchez – Thalwil ohne Ferreira und Loue, Linth 04 ohne Schindler und Budimir (alle verletzt)
Verwarnungen: 3. Del Pilato, 43. Hren

post

Junioren: Neue Tenue für die C-Junioren des FC Linth 04

Die C-Junioren des FC Linth 04 konnten dank grosszügigem Sponsoring der Firma Geska AG mit neuen Trikots in die Meisterschaft 18/19 starten. Dies wurde durch den Geschäftsführer Hermann Luchsinger möglich gemacht!

von Marion Thommen

Die C-Junioren des FC Linth 04 besteht aus Spielern mit den Jahrgängen 2004, 2005 und 2006. Das ist eine grosse Herausforderung, denn die Truppe startet bereits in der 1. Stärkeklasse. Dies wurde möglich dank dem Aufstieg der letzten Saison mit den Jahrgängen 2003/2004.
Bisher wurden vier Partien gespielt. Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlagen stehen sie zum jetzigem Zeitpunkt auf dem guten 4. Tabellenrang.

Das Team ist top motiviert und unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ werden sie bestimmt noch weitere Punkte einfahren können.

Das ganze C-Junioren Team dankt Hermann Luchsinger der Geska AG ganz herzlich dafür!