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Vorschau: 2. Mannschaft trifft auf das zweite Vaduzer Team

Nach dem guten Saisonstart treffen die Nachwuchskräfte des FC Linth 04 im zweiten Heimspiel auf die Nachwuchskräfte des FC Vaduz. Die Glarner wollen dabei den ersten Heimsieg erzielen.

Von Marc Fischli

Gegen St. Margrethen agierte die Janjic-Elf gut und kam in der zweiten Halbzeit auch offensiv immer besser ins Spiel. Dabei konnten sie die Schnelligkeit von Hofer und Gössi gut ausnutzen und sorgten so immer wieder für Gefahr. Aufgrund der zweiten Halbzeit ging auch der Sieg in Ordnung.

Defensiv muss der FC Linth 04 nun noch über 90 Minuten eine stabile Leistung abrufen, dann liegen auch weiteren Siegen nichts im Wege.

Nun treffen die Glarner zu Hause auf das Nachwuchsteam des FC Vaduz. Die Liechtensteiner verfügen über eine junge und spielstarke Mannschaft, welche an einem guten Tag alle Gegner bezwingen kann. Für den FC Linth 04 gilt es nun die Räume eng zu machen und defensiv gut zu stehen. Offensiv sollten die Glarner an die Leistung in St. Margrethen anknüpfen. Sollte die Leidenschaft und die Kompaktheit wiederum so gut sein wie in St. Margrethen, dann liegt auch gegen Vaduz ein Sieg drin.

FC Linth 04 –  FC Vaduz | So. 02.09.18 | 14.30 Uhr | Lintharena sgu, Näfels

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Vorschau: 1. Mannschaft reist zum formstarken Eschen/Mauren

Nach dem Punktgewinn gegen Wettswil, treffen die Glarner nun auswärts auf das formstarke Eschen/Mauren, welches sich auf diese Saison hin kräftig verstärkt hat.

Von Marc Fischli

Die Glarner zeigten gegen das offensiv sehr starke Wettswil-Bonstetten eine gute Leistung, jedoch hatten sie defensiv einige Unsicherheiten und man merkte dabei, dass die Innenverteidigung noch nicht eingespielt ist. Nun gilt es jedoch dies zu korrigieren, denn am nächsten Samstag wartet der USV Eschen/Mauren, welcher am letzten Wochenende den FC Tuggen gleich mit 0-2 besiegte. Die Liechtensteiner haben sich nach der schwierigen letzten Saison massiv verstärkt, insbesondere mit dem Stürmer Sven Lehmann, welcher viele Tore garantiert.

«Wir wissen, dass wir uns steigern müssen, denn Eschen/Mauren ist aktuell in einer Top-Verfassung», so Trainer Schwegler. Defensive Stabilität sollte der Rückkehrer Feldmann wieder bringen, welcher die Abwehr organisiert und für die nötige Ruhe sorgt. «Wir müssen defensiv kompakter stehen und uns besser absichern», so der Wunsch von Schwegler.

Hren weiter fraglich
Der zweite defensive Ausfall –  Filip Hren – ist immer noch nicht richtig fit und es wird sich zeigen, ob er bereits mittun kann. Weiter muss der FC Linth 04 wiederum versuchen offensiv so schnörkellos und zielgerichtet zu spielen. «Wenn du drei Tore schiesst, solltest du eigentlich gewinnen. Deshalb müssen wir erneut versuchen, unsere Chancen vorne zu nutzen », so Captain Ismaili. Mit einer guten Einstellung und dem nötigen Glück kann der Aufsteiger gegen Eschen/Mauren bestehen, ansonsten wird es sicher schwierig.

USV Eschen/Mauren – FC Linth 04 | Sa. 01.09.18 | 16.00 Uhr | Sportpark Eschen, Eschen

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Matchbericht: Linth-Frauen mit Startniederlage

Linth-Frauen mit Startniederlage

Die Linth-Frauen starten mit einer Niederlage in die Saison. Sie waren zwar spielbestimmend, doch schlussendlich scheiterten die Frauen vor dem Tor.

von S. Hug

Die Glarnerinnen wollten von Beginn weg das Spiel dominieren und versuchten den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Mit frühem Pressing setzen die Gäste die Rapperswilerinnen unter Druck und kamen zu einigen sehenswerten Torchancen, die jedoch nicht verwertet werden konnten. In der 18. Minute profitierten die Rosenstädterinnen von einem Fehlpass in der Defensive und erzielten den Führungstreffer. Es waren dann keine zwei Minuten später, ehe Feldmann nach einem Eckball zum Ausgleich einköpfen konnte. Die Glarnerinnen erarbeiteten sich auch nach dem Ausgleich immer wieder gute Möglichkeiten. Bis zum gegnerischen Strafraum gab es stets gefährliche Kombinationen, die jedoch am Aluminium oder an der Torhüterin scheiterten. In der 35. Minute konnte dann wieder das Heimteam einen Freistoss mit einem satten Schuss verwerten und schoss sich erneut in Führung. Dieses Tor war ein weiterer Schlag für die Linth-Frauen. Sie kämpften sich jedoch in der 39. Minute ins Spiel zurück. Im gegnerischen Sechzehner herrschte nach einem nicht gepfiffenen Handspiel grosses Durcheinander. Lo Faro nutzte dies kaltblütig aus und erzielte einen wunderschönen Ausgleichstreffer ins Lattenkreuz.

«Wer so viele Chancen liegen lässt gegen ein starkes Team aus Rapperswil, der ist am Schluss selber schuld.»
Andy Iten, Trainer FC Linth 04

Viel Pech dabei
Auch in der zweiten Hälfte dominierten die Glarnerinnen das Spiel und hatten sehr viel Pech: Nach einem schönen Weitschuss traf auch Schnyder nur die Latte. Auch Lo Faro konnte sich einige Male erfolgreich gegen ihre Gegenspielerin durchsetzen, scheiterte jedoch am Aluminium oder an der Torhüterin. In der 73. Minute waren es dann die Rapperswilerinnen, die dank einem Stellungsfehler der Glarner-Defensive zum Führungstreffer einnetzen konnten. Die Glarnerinnen wollten sich jedoch nicht geschlagen geben. Sie agierten durch eine Systemumstellung offensiver, wurden aber nicht belohnt. «Wir müssen uns selbst an der Nase nehmen. Wer so viele Chancen liegen lässt gegen ein starkes Team aus Rapperswil, der ist am Schluss selber schuld. Natürlich hatten wir auch etwas Pech mit drei oder vier Aluminiumtreffern. Aber an der Kaltblütigkeit müssen wir zwingen arbeiten», so Trainer Iten nach dem Spiel.

Als Fazit kann sicherlich gesagt werden, dass die Linth-Frauen die spielerische Leichtigkeit aus dem Cup auch in die Meisterschaft übertragen konnten. Sie waren trotz der Niederlage die bessere Mannschaft. In der kommenden Trainingswoche sind sicherlich die Abstimmung sowie der Torabschluss ein wichtiger Bestandteil in den Trainings, sodass der Fehlstart schnellst möglich korrigiert werden kann.

SPIELTELEGRAMM:
FC Rapperswil 2 (F)- FC Linth 04 (F)        3-2 (2-2)
Grünfeld, Jona
Tore: 1-0 (18. Rapperswil), 1-1 (20. Feldmann), 2-1 (35. Rapperswil), 2-2 (39. Lo Faro), 3-2 (73. Rapperswil)

FC Rapperwswil: Hunn; Zabarac, Ammann, Della Rossa, Camenisch; Brazerol, Tremp, Gügler, Shurdhani, Pignataro; Mirdita; E: Vorfi, Pfändler, Valvason, Wolfisberg
FC Linth 04: Studler; von Mutius, Andreoli, Antonazzo, Gubler; Schnyder, Feldmann, S. Hug, Thoma; Galluccio, Lo Faro; E: Deplazes, N. Hug, Stähli, Oeschger

Bemerkungen: Linth 04 ohne M. Studler, Hösli, Murati, Steinmann, Fischli
Verwarnungen: Della Rossa

Matchbericht: 2. Mannschaft siegt zum ersten Mal in der neuen Liga

Die zweite Linth-Mannschaft schafft in St. Margrethen die Überraschung und gewinnt nach einem 2-Tore-Rückstand am Schluss mit 2-4. Alle vier Tore erzielte dabei Alain Hofer.


Linth 04 war vor allem in der ersten Halbzeit mit Abwehrarbeit beschäftigt.                Bild: Yves Solenthaler

Von Marc Fischli

Der FC St. Margrethen spielte vor einigen Jahren noch in der 2. Liga interregional gegen das Fanionteam des FC Linth 04. Nach einem Abstieg streben die Rheintaler den Wiederaufstieg an. Die Mannschaft verfügt denn auch über einige namhafte Akteure und kann mit Valdret Istrefi auf einen Routinier zählen, welcher über viele Jahre Stammspieler in der 1. Liga war. So gestaltete sich dann auch der Anfang des Spiels: Die Rheintaler waren besser und agierten offensiv schnell und beweglich. Der FC Linth 04 hatte damit Mühe und es ergaben sich immer wieder Räume, welche zu gefährlichen Offensivaktionen führten. So war es dann auch die logische Folge, dass die Gastgeber bis zur 30. Minute mit 2-0 in Führung lagen und der FC Linth 04 offensiv Mühe hatte Chancen zu kreieren.

Wende kurz vor der Pause
Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die Glarner dann doch zu ihrem ersten Treffer. Alain Hofer traf etwas überraschend zum Anschlusstreffer. Die Glarner nahmen den Schwung dann gleich in die 2. Halbzeit mit und waren zu Beginn des zweiten Spielabschnitts besser und wurden auch offensiv immer gefährlicher. Nach knapp einer Stunde wurde der Aufwand dann auch mit dem Ausgleich belohnt, welcher wieder durch Hofer erzielt wurde. Der FC St. Margrethen war nach dem Ausgleich völlig von der Rolle und musste nach einem Platzverweis von Hajrullahu mit einem Mann weniger das Spiel zu Ende bringen. Dies gelang ihnen dann aber nicht wunschgemäss. Nach einem schönen Angriff traf Hofer zur erstmaligen Führung für die Glarner. Der FC Linth 04 agierte danach souverän und kam kurz vor Schluss durch ein Elfmetertor von Hofer sogar noch zum vierten Treffer. Schlussendlich gewannen die Glarner nicht unverdient, da sie vor allem in der zweiten Halbzeit besser und leidenschaftlicher waren. Somit können die Linth-Akteure von einem gelungenen Start sprechen, liegen sie doch mit vier Punkten aus zwei Spielen auf dem 2. Platz.

SPIELTELEGRAMM:
FC St. Margrethen 1 –  FC Linth 04 2    2-4 (2-1)
Rheinau, St. Margrethen – SR: Curti

FC St. Margrethen: Spahic; Idrizi, Memeti, L. Hajrullahu, Sinani (86. Bajramoski); Istrefi (86. Cetinkaya), Eris, Lütolf, Abazi; Forgia; Ibrahimi (62. K. Hajrullahu)
FC Linth 04: Miljic; Fragapane, Bisig, Stahel, Brunner; Gössi, Schindler, Obradovic (86. Petrovic), Rhyner (45. Stadler); Baumhackl (86. Kartal); Hofer

Verwarnungen: Eris, Stadler, Obradovic, Istrefi, Kartal; Lütolf (gelb/rot); L. Hajrullahu (rot)
Bemerkungen: Linth 04 ohne Mohni, Fischli, Noser, Monfrecola, Caniglia, Bänz, Lleshaj

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Matchbericht: Offener Schlagabtausch endet mit verdientem Unentschieden

Dreimal ging der FC Linth 04 gegen Wettswil-Bonstetten in Führung, dreimal konnten die Zürcher ausgleichen. Die Glarner vergaben den Sieg, weil sie zu viele Chancen ungenutzt liessen.


Das Feiern hielt nicht lange an: Jan Hauer hätte gegen Wettswil-Bonstetten der Matchwinner werden können, Linth 04 musste aber noch den 3:3-Ausgleich hinnehmen.

Von Marc Fischli

Der FC Linth 04 startete konzentriert in die Partie und war für einmal von Beginn weg hellwach. Das waren die Wettswiler jedoch auch, und schon nach wenigen Spielminuten war ihre offensive Stärke erkennbar. Linths Torhüter Savanovic parierte einen Flachschuss aber souverän.

Linth übernimmt das Diktat
Danach übernahmen die Glarner immer mehr das Spieldiktat und wurden auch gefährlich. So kamen sie nach einer Viertelstunde zu einem Handselfmeter, der Sabanovic souverän zur Führung verwerten konnte. Die Reaktion der Gäste fiel vehement aus. Und sie kamen zu zwei sehr guten Möglichkeiten durch Capone und Lugo, die jedoch durch Glanzparaden von Savanovic zunichte gemacht wurden. Der FC Linth 04 hatte aber auch noch eine sehr gute Möglichkeit, doch Sabanovic
traf mit seinem Kopfball das Tor nicht.

Spannung bis zum Schluss
Nach der Pause kamen die Wettswiler mit ihrem dritten Eckball zum Ausgleich. Todzi stieg am höchsten und traf zum 1:1. Linth 04 konnte reagieren und drückte wieder aufs Tempo. Dieser Aufwand wurde belohnt. Budimir erzielte nach einer Flanke von Pizzi den erneuten Führungstreffer. Nach diesem Tor hätten die Glarner dank weiteren Möglichkeiten das Spiel
entscheiden können, aber sie konnten ihre Torchancen nicht verwerten. So kam es wie es kommen musste, und die Zürcher kamen durch Lugo zum erneuten Ausgleich. Als das Spiel beinahe vorbei war und sich beide Mannschaften mit der Punkteteilung abgefunden hatten, kamen die Linth-Akteure zu einem erneuten Treffer. Nach einem Eckball traf Hauer mit
einem Flachschuss zum vermeintlichen Siegestreffer.

Ein verdientes Unentschieden
Doch es war noch nicht vorbei, und es passte zum Spiel, dass auch der Schlusspunkt von einer der beiden Offensivabteilungen geprägt wurde. Schneebeli reagierte nach einem Missverständnis in der Linth-Abwehr am schnellsten und traf zum Ausgleich. Schliesslich ging die Partie verdient unentschieden zu Ende. Es waren sich alle einig, dass es ein gutes sowie für die Zuschauer hochstehendes Spiel war und beste Werbung für den Schweizer Amateurfussball bot.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 –  FC Wettswil    3-3 (1-0)
Lintharena, Näfels – 250 Zuschauer – SR: Büttiker
Tore: 1-0 (14. Sabanovic, Penalty), 1-1 (47. Peter), 2-1 (58. Budimir), 2-2 (74. Lugo), 3-2 (88. Hauer), 3-3 (89. Schneebeli)

FC Linth 04: Savanovic; Hauer, Miljic, Brezina, Aeberli; Pizzi (82. Gössi), Ismaili, Thrier, Sanchez (91. Stefl); Budimir (59. Carava); Sabanovic
FC Wettswil: Baumgartner; Brüniger, Mollet, Todzi; Marjanovic (59. Rüegger), Peter, Capone (70. Srdic), Dzelili; Massaro; Schneebeli, Lugo (89. Hager)

Verwarnungen: Mollet, Massaro, Hauer (alle wegen Foul)
Bemerkungen: Linth 04 ohne Feldmann, Contardi (beide abwesend), Hren (verletzt)

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Vorschau: 1. Mannschaft mit zweitem Heimspiel

Von Marc Fischli

Nach dem beachtlichen Start mit sieben Punkten aus drei Spielen, treffen die Glarner nun zu Hause auf das offensiv starke Wettswil-Bonstetten. Dabei gilt es die Angreifer der Zürcher in Schach zu halten.

Gegen den FC Winterthur zeigte der FC Linth 04 eine abgeklärte Leistung. In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber besser, jedoch offensiv nicht zwingend und in der zweiten Halbzeit drückte der FC Linth 04 aufs Tempo und war die klar bessere Mannschaft. Die daraus resultierenden Torchancen wurden ausgenützt und der Sieg so schlussendlich erzielt. Vor allem stachen die kompakte Spielweise und das schnelle Spiel über die Flügel heraus, so entstanden auch die Tore –  einmal flankte Sanchez auf Sabanovic und einmal lief Budimir auf der linken Seite durch.

«Wir kennen die Stärken von Wettswil und müssen kompakt stehen, wenn wir weitere Punkte holen wollen.»
Roland Schwegler, Trainer FC Linth 04

Nun treffen die Glarner im zweiten Heimspiel auf Wettswil-Bonstetten. Die Wettswiler sind durchzogen in die neue Saison gestartet, zeigten aber vor allem offensiv eine starke Leistung. Dabei ist Lugo, der schnelle und sehr gefährliche Angreifer, stets für ein Tor gut. Deshalb muss der FC Linth 04 sich vor allem um ihn kümmern. «Wir kennen die Stärken von Wettswil und müssen kompakt stehen, wenn wir weitere Punkte holen wollen», so Trainer Schwegler.

Solide Abwehrarbeit
Gegen Winterthur zeigten die Glarner auch defensiv eine achtbare Leistung. Der junge Aeberli wird immer mehr zum sicheren Wert auf der linken Seite und auch die ganze Mannschaft arbeitet defensiv solid. Dabei ist dies der Schlüssel zum Erfolg – aus einer gesicherten Defensive den Sieg zu suchen. Am Samstag ist Schwegler in einer guten Position, denn ausser dem Abwesenden Feldmann sollten alle Akteure einsatzbereit sein. Ein kleines Fragezeichen gibt es noch bei Hren, doch auch er sollte am Samstag wieder zur Verfügung stehen. Mit derselben Einstellung und dem nötigen Wettkampfglück liegt auch gegen Wettswil ein Punktgewinn drin.

FC Linth 04 –  FC Wettswil-Bonstetten | Sa. 25.08.18 | 17.00 Uhr | Lintharena sgu Näfels

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Vorschau: Ein weiteres Traumlos für den FC Linth 04

Nach dem Cup-Spektakel gegen den FC St. Gallen im vergangenen Herbst erwartet den FC Linth 04 ein weiteres Fussballfest. Die Frauen empfangen in der zweiten Hauptrunde des Schweizer Cups den NLA-Spitzenklub Basel.

von Ruedi Gubser

Was für ein Los! Was für eine Begegnung! Linth 04 spielt gegen den FC Basel. Damit toppt das Frauenteam sogar die Männer. Diese trafen vor einem knappen Jahr im Schweizer Cup auf St. Gallen, boten mit einer Klasseleistung dem Super-League-Vertreter die Stirn und unterlagen erst im Elfmeterschiessen.
«Wir sagten ja, dass wir im Schweizer Cup den Männern nacheifern wollen. Mit diesem Los haben wir sie nun sogar übertroffen», freut sich Andy Iten. Der Co-Trainer hat die frohe Botschaft aus dem mannschaftsinternen Chat erfahren, der von einer Spielerin betreut wird. «Das Los ist cool», fährt Iten fort, «wir hatten insgeheim auf Zürich oder Basel gehofft. Das Glück zu haben, nun gegen Basel, den Fussballverein in der Schweiz schlechthin, zu spielen, ist genial.»

Als Lucky Loser dabei
Linth trifft als Lucky Loser auf Basel. Für den Schweizer Cup hatten sich die Glarnerinnen nicht direkt qualifiziert, sondern als Finalist im Cupfinal des Ostschweizerischen Fussballverbandes (knappe Niederlage gegen Appenzell). Das Traumlos ermöglicht haben schliesslich ein 5:3-Auswärtssieg in der ersten Hauptrunde beim 2.-Ligisten Meisterschwanden – und die Auslosungs-Fee.

«Wir wollten im Cup den Männern nacheifern. Mit diesem Los haben wir sie sogar übertroffen.»
Andy Iten, Trainer Frauen FC Linth 04

Umbruch bei Basel
Die Baslerinnen haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Spitzenteam in der NLA entwickelt und klassierten sich in den letzten fünf Saisons stets auf dem 2. oder 3. Platz. Im Sommer hat jedoch ein grosser Umbruch stattgefunden. Weil der Klub seinen Frauenbereich anders ausrichten möchte, ist das Team jünger geworden, Teamstützen wie Rachel Rinast oder Topskorerinnen wie Eunice Beckmann haben den Verein verlassen. Es wird vermehrt regionalen Spielerinnen eine Plattform gegeben, sich auf höchster nationaler Stufe zu zeigen. Die Baslerinnen haben denn auch das erste Meisterschaftsspiel zu
Hause gegen Lugano verloren (2:3).

Linth hat nichts zu verlieren
Durch diese Veränderungen bei Basels Frauenteam den Männern auch resultatmässig nacheifern zu können, erachtet Andy Iten als sehr, sehr schwierig. «Der Niveauunterschied zwischen NLA und 2. Liga ist bei den Frauen grösser als bei den Männern. Für ein unterklassiges Männerteam ist es einfacher, sich taktisch und kämpferisch auf den stärkeren Gegner einzustellen als für eine Frauenequipe.» Das Ziel für sie werde sein, so lange wie möglich keinen Gegentreffer zu erhalten, so Iten. «Wir haben absolut nichts zu verlieren und können befreit aufspielen.» Zudem hat er mit Nicole Feldmann, Stefanie Hug und Damiana Antoniazzo drei Spielerinnen mit NLA-Erfahrung in der Mannschaft. Alle drei schnupperten bei Rapperswil-Jona Luft in der höchsten Schweizer Spielklasse. Ein spezielles Spiel wird die Cup-Begegnung gegen den FC Basel für alle Spielerinnen des FC Linth sein, noch etwas spezieller dürfte es für die neuen Spielerinnen vom FC Schwanden sein, die dank der Zusammenarbeit der beiden Vereine zu diesem Highlight kommen. Deshalb ist die korrekte Bezeichnung des Teams Linth-Schwanden. So wurde es übrigens auch in der Mitteilung des Schweizerischen Fussballverbandes zur Cupauslosung bezeichnet.

1.-Ligisten als Vorgruppe
Das neuerliche Fussball-Spektakel soll am Samstag, 22.September, in der Lintharena in Näfels stattfinden. Zuerst würde die erste Mannschaft des FC Linth 04 in der 1.-Liga-Meisterschaft auf Zürich United treffen und anschliessend der Cup-Hit der Frauen, Linth 04 gegen den FC Basel, ausgetragen. «So jedenfalls stellen wir uns das vor», betont Andy Iten.

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Vorschau: 2. Mannschaft trifft nach dem Punktgewinn auf St. Margrethen

Der FC Linth 04 hat gegen Montlingen den ersten Punkt gewonnen. Dabei überzeugten die Glarner mit einer defensiv starken Leistung. Nun treffen sie auswärts auf den starken FC St. Margrethen.

Von Marc Fischli

Gegen Montlingen zeigten die Glarner Unterländer, dass sie in der 2.Liga mithalten können. Sie agierten defensiv solid und hatten auch offensive Aktionen, welche jedoch noch zu wenig konsequent umgesetzt wurden. Schlussendlich darf aber das Unentschieden gegen Montlingen als Erfolg gewertet werden, da es doch einige Unsicherheiten gab.

Nun treffen die Nachwuchskräfte des FC Linth 04 auswärts auf den FC St.Margrethen. Vor einigen Jahren duellierten sich noch das Fanionteam des FC Linth 04 mit den St.Gallern und nun tut dies die zweite Linth-Mannschaft.

Defensiv gut arbeiten
Der FC St. Margrethen hat in den letzten Jahren einige Wechsel hinter sich. Neue Trainer und immer wieder neue Akteure fanden den Weg zu den St. Gallern. Von der Klasse her wären die St. Galler sicher ein Aufstiegskandidat, doch sie müssen zuerst als Mannschaft zusammenwachsen. Für den FC Linth 04 gilt es wiederum defensiv gut zu arbeiten und so den Grundstein für einen möglichen Erfolg zu legen. «Wir wollen uns weiter steigern, doch es wird weiter so bleiben, dass unsere Defensive den Grundstein für den Erfolg sein wird» so Trainer Janjic. Er wird in dieser Partie wieder auf praktisch alle Akteure zurückgreifen können und es bleibt zu hoffen, dass die Glarner dabei eine ähnlich solide Leistung abrufen können, wie gegen Montlingen.

FC St. Margrethen –  FC Linth 04, Sa. 25.8.18, 16.00 Uhr, Sportplatz Rheinau St. Margrethen

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Matchbericht: 2. Mannschaft mit Punktgewinn gegen Montlingen

2. Mannschaft mit Punktgewinn gegen Montlingen

Die zweite Mannschaft des FC Linth 04 holen gegen Montlingen ihren ersten Punkt. Dabei überzeugten sie vor allem mit einer defensiv starken Leistung.

SPIELTELEGRAMM:
FC Linth 04 2 –  FC Montlingen 1    0-0
Allmeind, Niederurnen

FC Linth 04: Miljic; Fragapane, Bisig, Stahel, Brunner; Gössi, Schindler, Obradovic, Baumhackl; Lleshaj; Hofer
FC Montlingen: Hehle; Haltiner, Bont, Demirtas, Kühne; Bojaxhi, Zivic, Wüst, Berisha; Karatay, Klingler

Bemerkungen: Linth 04 ohne Monfrecola (Ferien), Noser, Fischli, Mohni (Aufbautraining), Caniglia (Familie)

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Matchbericht: Nach bewährtem Muster zum Sieg

Linth 04 tritt beim Winterthurer Nachwuchs auf wie in den ersten beiden Spielen ihrer Premierensaison in der 1. Liga. Die Glarner beginnen abwartend vorsichtig und schlagen in der zweiten Halbzeit zu. Auf diese Weise besiegen sie Winterthur 2:0 (0:0).

von Ruedi Gubser

Der FC Linth 04 blieb auch im dritten Spiel seiner ersten 1.-Liga-Saison ungeschlagen. Nach dem 3:3 in Tuggen und dem 3:1-Heimsieg gegen Gossau bezwangen die Glarner Unterländer am Mittwochabend den Nachwuchs von Winterthur 2:0. Und wie in den beiden Spielen zuvor konnte sich Linth im zweiten Durchgang steigern und diesmal durch die Tore von Amar Sabanovic (49.) und Mario Budimir (79.) die Differenz herstellen.
Der Unterschied zu den ersten beiden Partien war hingegen, dass die Glarner in Winterthur einen frühen Rückstand vermeiden konnten. Dies gelang ihnen mit einem starken Fokus auf die Defensive in den ersten 45. Minuten. Weil der Winterthurer Nachwuchs kein Rezept fand, die gut organisierte und konzentriert auftretende Verteidigung von Linth in Schwierigkeiten zu bringen, und die Glarner selbst keine grosse Lust verspürten, die Offensive zu forcieren, fand das Spiel in der ersten Halbzeit vor allem zwischen den beiden Strafräumen statt. Torchancen gab es bis auf einen Lattenschuss von Winterthur keine zu verzeichnen. Und selbst dieser resultierte aus einem Weitschuss.


Unsere Nummer 9, Amar Sabanovic, traf erneut mit dem Kopf und brachte Linth 1-0 in Führung.

In der zweiten Hälfte tat Linth mehr für die Offensive, trat auch aggressiver auf und zeigte sich bei der Laufarbeit im Vergleich zur ersten Hälfte deutlich verbessert. Für den grösseren Aufwand wurden die Glarner schnell belohnt. Bereits nach 49 Minuten traf Amar Sabanovic per Kopf zum 1:0. Eine halbe Stunde später stellte der eingewechselte Mario Budimir mit dem 2:0 den Sieg sicher. Winterthur blieb auch in der zweiten Hälfte offensiv harmlos.
Obwohl sein Team diesmal kein frühes Tor hinnehmen musste, war Linths Trainer Roland Schwegler mit den ersten 45 Minuten nicht restlos zufrieden. «Wir standen zu weit weg vom Gegner», bemängelte er. Der zweite Teil gefiel ihm besser. «Da standen wir kompakter», lobte er.

SPIELTELEGRAMM:
FC Winterthur II –  FC Linth 04    0-2 (0-0)
Schützenwiese, Winterthur – 250 Zuschauer – SR: Huwiler
Tore: 0-1 (49. Sabanovic), 0-2 (79. Budimir)

FC Winterthur II: Rüegg; Kargbo, Nezaj, Hamdiu, Pauli; Quintoles, Chipra, Milosavljevic (79. Nsiala), Ltaief (81. Ruberto); Saliji (69. D. Tanzillo); Rama-Bitterfeld (46. G. Tanzillo)
FC Linth 04: Lo Russo; Hauer, Miljic, Feldmann, Aeberli; Pizzi (80. Giallongo), Ismaili, Thrier, Sanchez (87. Gössi); Carava (68. Budimir); Sabanovic (79. Brezina)

Verwarnungen: Sanchez, Saliji, Pauli, Carava, Isamili (alle wegen Foul)
Bemerkungen: Linth 04 ohne Hren (verletzt), Schindler (Aufgebot anderes Team)